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„Es ist schlimmer als gedacht“: Diese neue KI enthüllt, dass 90% der Wissenschaft verloren sind (und warum es Sie betrifft)

Martin Vogler Von Martin Vogler
3 Min. Lesezeit
„Es ist schlimmer als gedacht“: Diese neue KI enthüllt, dass 90% der Wissenschaft verloren sind (und warum es Sie betrifft)
Illustration von innovativem Datenmanagement und künstlicher Intelligenz in der Wissenschaft.
KURZ GESAGT
  • 90 % der wissenschaftlichen Daten bleiben ungenutzt und behindern den Fortschritt.
  • Das FAIR² Data Management von Frontiers nutzt künstliche Intelligenz zur Optimierung der Datenverwaltung.
  • Pilotprojekte zeigen die Wirksamkeit und Vielseitigkeit des Systems in verschiedenen Forschungsbereichen.
  • Wissenschaftler erhalten durch das neue System endlich die verdiente Anerkennung für ihre Datenarbeit.

Der rasante Anstieg der Datenproduktion in der Wissenschaft hat die Art und Weise, wie Forschung betrieben wird, grundlegend verändert. Doch trotz dieser Dynamik bleiben viele dieser Daten ungenutzt. Ein großer Teil der wissenschaftlichen Erkenntnisse geht verloren, da Daten oft nicht geteilt oder wiederverwendet werden. Ein neuer Ansatz, Frontiers FAIR² Data Management, soll dies nun ändern. Dieses innovative System verspricht, Daten nicht nur zugänglich und wiederverwendbar zu machen, sondern auch die Anerkennung der beteiligten Wissenschaftler zu gewährleisten.

Die Herausforderung der Datenverwaltung

Von 100 erstellten Datensätzen bleiben etwa 80 innerhalb der Labore. Nur ein kleiner Teil wird geteilt und noch weniger erfüllen die FAIR-Prinzipien, die besagen, dass Daten auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sein sollen. Diese mangelnde Datenverfügbarkeit hat weitreichende Konsequenzen. Beispielsweise verlangsamt sie den Fortschritt in der Krebsforschung oder führt zu Klimamodellen, die auf unzureichenden Daten basieren.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat der Open-Science-Verlag Frontiers das FAIR² Data Management vorgestellt. Dieser umfassende, von künstlicher Intelligenz gesteuerte Service soll sicherstellen, dass Daten nicht nur geteilt, sondern auch korrekt zitiert werden können. Das Ziel ist es, die heutige Forschung effizienter zu gestalten und schneller zu Fortschritten in Gesundheit und Technologie beizutragen.

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Die Rolle der künstlichen Intelligenz

Die Einführung von Frontiers FAIR² Data Management markiert einen bedeutenden Schritt in der Datenverwaltung. Aufgaben, die bisher Monate in Anspruch nahmen, können nun in Minuten erledigt werden. Dies wird durch den AI Data Steward ermöglicht, der von Senscience entwickelt wurde. Diese Technologie sorgt dafür, dass eingereichte Daten in vier integrierte Outputs umgewandelt werden: ein zertifiziertes Datenpaket, ein peer-reviewed Datenartikel, ein interaktives Datenportal und ein FAIR²-Zertifikat.

Diese Outputs garantieren, dass jeder Datensatz bewahrt, validiert und wiederverwendbar ist. Dies fördert nicht nur die Forschung, sondern sichert auch die Anerkennung der Wissenschaftler. Durch die erhöhte Sichtbarkeit und Zugänglichkeit profitieren nicht nur Forscher, sondern auch Entscheidungsträger und die Gesellschaft insgesamt.

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Erste Pilotprojekte und ihre Bedeutung

Zu den ersten Pilotprojekten, die mit dem FAIR² System getestet wurden, gehören wichtige Datensätze wie die SARS-CoV-2 Varianteneigenschaften und Umweltindikatoren von 1990 bis 2050. Diese Datensätze sind von unschätzbarem Wert für die Forschung und bieten eine solide Grundlage für zukünftige Studien. Sie ermöglichen es, Pandemien besser zu verstehen und nachhaltige Klimapolitiken zu entwickeln.

Die Forscher, die an diesen Projekten beteiligt sind, betonen die Bedeutung von Frontiers FAIR². Sie heben hervor, dass das System nicht nur Daten bewahrt und teilt, sondern auch Vertrauen in deren Wiederverwendung schafft. Dies wird durch umfassende Qualitätskontrollen und klare Zusammenfassungen erreicht, die auch für Nicht-Spezialisten verständlich sind.

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Anerkennung und Anreize für die Wissenschaft

Ein wesentlicher Aspekt von Frontiers FAIR² ist die Anerkennung der Wissenschaftler. Oft erhalten Forscher nicht die verdiente Anerkennung für ihre Arbeit. Mit dem neuen System wird jeder Datensatz zitiert und jeder Forscher gewürdigt. Dies schafft Anreize, Daten zur Verfügung zu stellen und trägt dazu bei, dass wissenschaftliche Entdeckungen schneller in die Praxis umgesetzt werden.

Dr. Sean Hill von Senscience betont die Bedeutung dieser Anerkennung. Er weist darauf hin, dass die Milliardeninvestitionen in die Datenerzeugung oft nicht ausreichend gewürdigt werden. Mit Frontiers FAIR² wird dieser Umstand geändert, was langfristig zu schnelleren Fortschritten in der Wissenschaft führen kann.

Die Einführung von Frontiers FAIR² Data Management könnte einen Paradigmenwechsel in der wissenschaftlichen Datenverwaltung einleiten. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses System auf die zukünftige Forschung auswirken wird. Wird es gelingen, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu stärken und den Zugang zu wertvollen Daten zu erleichtern?

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