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Am 20. September 2025 kam es zu erheblichen Störungen an mehreren großen europäischen Flughäfen. Darunter befanden sich unter anderem der Flughafen Berlin, der Flughafen Brüssel sowie London Heathrow. Ursache war ein Cyberangriff auf die Firma Collins Aerospace, die für die Bereitstellung von Check-in-Technologien verantwortlich ist. Diese Störung führte zu großen Unannehmlichkeiten für Reisende, da viele Flüge gestrichen oder verspätet waren. Besonders betroffen war der Flughafen Brüssel, wo die Fluggesellschaften aufgefordert wurden, die Hälfte der geplanten Abflüge für den folgenden Montag zu streichen. Die Situation verdeutlicht die Anfälligkeit moderner Flughafensysteme gegenüber Cyberangriffen und die Notwendigkeit effektiverer Schutzmaßnahmen.
Hintergrund des Vorfalls
Collins Aerospace ist ein Unternehmen, das Check-in- und Boarding-Systeme für zahlreiche Fluggesellschaften weltweit bereitstellt. Die Muttergesellschaft RTX, ehemals Raytheon Technologies, bestätigte in einer Stellungnahme gegenüber Reuters, dass es zu einer „cyberbezogenen Störung“ bei ihrer MUSE-Software gekommen sei. Diese Störung betraf insbesondere elektronische Check-in- und Gepäckabgabeprozesse. RTX betonte jedoch, dass der Betrieb durch manuelle Check-in-Verfahren aufrechterhalten werden könne und man an einer schnellen Lösung des Problems arbeite.
Der Cyberangriff traf die Flughäfen in einer Zeit, in der sie ohnehin mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert sind. Die Störungen führten zu einer erheblichen Belastung der Flughafensysteme und zu Verwirrung bei den Passagieren. Besonders kritisch war die Verzögerung bei der Bereitstellung eines sicheren Software-Updates, das erforderlich ist, um die vollständige Funktionalität der Systeme wiederherzustellen.
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Betroffene Flughäfen und ihre Reaktionen
Die Flughäfen Heathrow, Berlin und Brüssel waren am stärksten von den Störungen betroffen. Am Sonntag wurden 38 Abflüge und 33 Ankünfte an diesen Flughäfen gestrichen. Am Vortag waren es 35 Abflüge und 25 Ankünfte. Besonders der Flughafen Brüssel musste die meisten Flugannullierungen verzeichnen, mit insgesamt 15 gestrichenen Flügen.
Die betroffenen Flughäfen gaben verschiedene Erklärungen ab. Heathrow entschuldigte sich bei den Reisenden für die entstandenen Verzögerungen und betonte, dass man in Zusammenarbeit mit den Fluggesellschaften daran arbeite, die Situation zu bewältigen. Passagiere wurden aufgefordert, den Status ihrer Flüge vor der Anreise zum Flughafen zu überprüfen. Der Flughafen Brüssel beklagte die erheblichen Auswirkungen des Cyberangriffs auf den Flugplan und warnte vor weiteren Verspätungen und Annullierungen. Auch Berlin wies auf längere Wartezeiten hin.
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Einordnung in den Kontext von Cyberangriffen
Der Angriff auf Collins Aerospace ist der jüngste in einer Reihe von Cyberangriffen auf prominente Unternehmen. Kürzlich musste Jaguar Land Rover seine Produktion aufgrund eines Cybervorfalls unterbrechen. Auch die britische Einzelhandelskette Marks & Spencer berichtete über einen Cyberangriff, der erhebliche finanzielle Verluste zur Folge hatte.
Experten wie Charlotte Wilson von der Cybersecurity-Firma Check Point warnen, dass die Luftfahrtindustrie ein besonders anfälliges Ziel für Cyberkriminelle ist. Die Abhängigkeit von gemeinsamen digitalen Systemen macht sie verwundbar. Diese Angriffe erfolgen oft über die Lieferkette, indem Drittanbieter-Plattformen angegriffen werden, die von mehreren Fluggesellschaften und Flughäfen genutzt werden. Wilson betont die Notwendigkeit regelmäßiger Software-Updates und gut getesteter Backup-Systeme.
Maßnahmen zur Verbesserung der Cyberabwehr
Um die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe zu erhöhen, sollten Luftfahrtunternehmen sicherstellen, dass ihre Software regelmäßig aktualisiert wird. Die Implementierung robuster Backup-Systeme ist ebenso entscheidend. Wilson fordert auch eine bessere Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen Technologieanbietern, Fluggesellschaften und Regierungen.
Ein koordiniertes Vorgehen gegen Cyberangriffe sei effektiver als isolierte Maßnahmen.
„Cyberangriffe hören selten an Landesgrenzen auf, daher ist es wichtig, dass ein Land schnell reagiert und den Vorfall meldet, damit andere sofort Maßnahmen ergreifen können,“
erklärt Wilson. Die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg kann helfen, die Auswirkungen von Angriffen zu minimieren und die Sicherheit zu erhöhen.
Der jüngste Vorfall an den europäischen Flughäfen zeigt deutlich die Herausforderungen, vor denen die Luftfahrtindustrie im digitalen Zeitalter steht. Während die Verantwortlichen an der Lösung der aktuellen Probleme arbeiten, bleibt die Frage, wie zukünftige Angriffe verhindert werden können. Welche Maßnahmen werden notwendig sein, um die Sicherheit der Passagiere und der Flughafensysteme langfristig zu gewährleisten?






Ich frage mich, wie sicher unsere Flughäfen wirklich sind, wenn sie so anfällig für Cyberangriffe sind. 🤔
Wie konnte eine einzelne Firma wie Collins Aerospace so viele Flughäfen lahmlegen? 🤔
Ist das nicht ein Weckruf für die Luftfahrtindustrie? Wir brauchen dringend bessere Sicherheitsmaßnahmen!
Da sieht man mal wieder, wie abhängig wir von der Technik sind. Zum Glück gibt’s noch manuelle Check-ins!
Wird es bald ein Update geben, was die Verantwortlichen zur Verbesserung der Sicherheit unternehmen?
Warum wurden nicht schon früher stärkere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen? Das war doch abzusehen!
Die armen Passagiere, die im Chaos gefangen sind. Hoffentlich wird das schnell gelöst.
Hoffentlich gibt es bald eine Lösung, damit die Reisenden nicht zu lange warten müssen. ✈️
Warum dauert es so lange, auf solche Bedrohungen zu reagieren? Das sollte doch schneller gehen!
Ist das jetzt der Anfang von mehr Cyberangriffen auf die Luftfahrtindustrie?
Ich finde es beunruhigend, dass ein Angriff auf einen Drittanbieter solche Konsequenzen haben kann. 👀
Collins Aerospace sollte besser auf ihre Systeme aufpassen. Das ist ja peinlich!
Ein großes Dankeschön an das Flughafenpersonal, das trotz des Chaos versucht hat, alles am Laufen zu halten!