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DAX-Investments über CFDs

11.11.2016 | 08:36

Kann eine einfache Trading-Strategie zum Erfolg führen? Ja. Im folgenden stellen wir die Pivot Point Strategie vor, die mehr als 18.000 DAX-Punkte - seit dem Jahr 2006 – gebracht hätte. Fast unglaublich, wenn man bedenkt, dass es sich um keine komplizierte, sondern um eine recht simple Strategie handelt. Doch wer sich die Strategie genauer ansieht, wird mitunter auch den einen oder anderen Haken erkennen – und selbstverständlich ist eine Strategie im Nachhinein zu betrachten  immer leichter, als verlässliche Vorhersagen für die Zukunft zu treffen.

Die Strategie im Detail

Eine simple Strategie, die vor allem für Daytrader interessant sein könnte? Am Morgen wird geprüft, ob der DAX voraussichtlich steigt oder fällt. Steht für den Trader die Richtung bereits fest, kann er mit dem Eröffnungskurs im Dax seine Position eröffnen, die er bis zum Schlusskurs beibehält und verkauft. Doch wie kann man bereits am Morgen die Richtung für den restlichen Tag bestimmen? Oftmals ist der Eröffnungskurs bereits die Tendenz für den restlichen Tag. Eröffnet der DAX nämlich schwach, geht es in vielen Fällen nach unten. Bei einer starken Eröffnung kann der Trader jedoch davon ausgehen, dass der Handelsverlauf nach oben geht. Die Einstiegsregel könnte daher lauten: Eröffnet der DAX also unter dem Durchschnittskurs des gestrigen Tages, entscheidet sich der Trader für eine Short-Position. Eröffnet der DAX jedoch über dem Durchschnittskurs des gestrigen Tages, empfiehlt sich eine Long-Position. Als Durchschnittskurs kann etwa der Pivotpunkt (PP) des aktuellen Tages herangezogen werden. Jener berechnet den durchschnittlichen Höchstkurs, den durchschnittlichen Tiefstkurs und den durchschnittlichen Schlusskurs des letzten Tages.

Ein Beispiel aus der Praxis

Eröffnet der Xetra-DAX um 9 Uhr also über dem Pivotpunkt, kann der Trader von einem steigenden Kurs ausgehen, sodass er sich für eine Long-Position entscheidet. Eröffnet der Xetra-DAX jedoch unter dem Pivotpunkt, sollte sich der Trader für eine Short-Position entscheiden. Die Position wird um 17.45 Uhr geschlossen. Auf den ersten Blick eine hervorragende Strategie. Blickt man bis auf das Jahr 2006 zurück, hätte man einen Gewinn von 18.225 DAX-Punkten erzielt. Der DAX hat - im selben Zeitraum - jedoch nur um 4.200 Punkte zugelegt.

Warum die Strategie nur bedingt erfolgreich ist

Doch der zweite Blick relativiert bereits die ausgesprochen gute Performance der Strategie. Denn der zehnjährige Zeitraum hat 2.614 Handelstage umfasst. Der Trader hätte somit 2.614 einzelne Positionen eröffnen müssen, sodass er die 18.225 DAX-Punkte erzielen hätte können. Das sind - pro Position - gerade einmal 6,97 DAX-Punkte. Bezugnehmend auf die Schwankungen, die Tag für Tag möglich sind, eine relativ magere Ausbeute. Die Strategie enthält zudem keinen Stop-Loss . Mitunter wären auch große Verluste möglich gewesen; der höchste Tagesverlust, bezugnehmend auf den Zeitraum 2006 bis 2016, lag bei 47 Punkten. Der größte Tagesgewinn betrug hingegen 509 Punkte. Es gab - das muss positiv angemerkt werden - jedoch keine längeren Phasen, in denen die Strategie nicht zum Erfolg geführt hätte.

Die Strategie in der Praxis

Damit die Strategie jedoch auch in der Praxis umgesetzt werden kann, sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden: Ein gutes "Moneymanagement" ist Pflicht; auch die Bereitschaft des Traders, finanzielle Mittel auf lange Sicht bereitzustellen und auch Verluste einzufahren, muss gegeben sein.

Wer mehr über den Handel mit CFDs lernen möchte, kann sich beispielsweise die Wissenssektion bei CMC Markets  ansehen.

Quelle Bild: https://pixabay.com/de/tablet-chart-trading-analyse-forex-837207/

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