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Aktien: Das sind die Aussichten für 2017

15.12.2016 | 14:35

Aktien: Das sind die Aussichten für 2017 Die US-Präsidentenwahl, das Brexit-Votum und das "Renzirendum" - politische Entscheidungen haben das Börsenjahr 2016 ordentlich durcheinandergewirbelt. Vor allem sorgte der Sieg Trumps, wobei die Märkte mehrheitlich von einem Sieg Clintons ausgingen, für eine Riesenüberraschung. Viele Finanzexperten sehen in Trump aber auch eine Gefahr: Schlussendlich sind sich fast alle Experten sicher, dass der neue Präsident nicht eingeschätzt werden könnte. Trump gilt als unberechenbar - das wird, so die Experten, Auswirkungen auf die Märkte haben. Doch einerseits sind die Börsenprofis auch optimistisch und trauen den amerikanischen Indizes sogar Rekorde zu. 2017 wird definitiv interessant werden - ganz egal, ob man sich für den Forex- oder CFD-Handel entscheidet oder einfach nur die Börse als neutrale Beobachter verfolgt.

Aktien Analysten gehen davon aus, dass der Dax ein durchschnittliches Plus von 6 Prozent (11.470 Punkte) erzielen wird. Die Dividendenrendite sind, verglichen zu den Anleihen-Renditen, so hoch wie schon lange nicht. Zudem werden viele Unternehmen, aufgrund der günstigen Finanzierungsbedingungen, weiterhin auf Aktienrückkäufe setzen. Auch wenn der Dax in den letzten Monaten nicht vom Fleck kam, lag er im Dezember bei knapp 11.200 Punkten und somit 4 Prozent über dem Niveau des vergangenen Jahres. Die Risikofaktoren 2017? Die Wahlen in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Italien. Würden die Populisten gewinnen, könnte das Ende der Euro-Zone eingeläutet werden.

Anleihen Experten sind sicher, dass die Rentenmärkte 2017 kaum Gewinne mit sich bringen werden. Bei den zehnjährigen Bundesanleihen wird sogar mit einer negativen Gesamtrendite von rund einem Prozent gerechnet. Besser sollte es den Anlegern mit US-Staatsanleihen ergehen. Hier sei zumindest eine Nullrendite realistisch. Fakt ist: Staatsanleihen sind - vor allem für Investoren - ein schlechtes Geschäft, da die Notenbanken die Papiere in großen Mengen erwerben, sodass die Finanzierungskosten für die Staaten niedrig bleiben. Bleiben die Finanzierungskosten für den Staat niedrig, kann die Konjunktur weiter angekurbelt werden kann. Ein Umstand, der sich auch 2017 nicht ändern wird.

Devisen Derzeit liegt der Euro bei 1,07 US-Dollar. Experten sind aber überzeugt, dass der US-Dollar-Höhenflug 2017 enden wird. Die Talfahrt des Yuan, der chinesischen Landeswährung, soll - so Analysten - 2017 weitergehen. In welche Richtung der Euro gehen wird, hängt ausschließlich von den Wahlen ab: Le Pen (Front National), Wilders (Partei für die Freiheit) und Petry (Alternative für Deutschland) - allesamt Persönlichkeiten, die mitunter eine Euro-Krise auslösen könnten.

Erdöl Am Ende ist der Umstand entscheidend, ob sich die Russen und die Mitglieder des Export-Kartells an ihre Vereinbarungen halten werden. Analysten gehen davon aus, dass im ersten Halbjahr mit Preisen um die 55 US-Dollar je Fass (das sind 159 Liter) gerechnet werden kann. Jedoch werden die Preise der US-Bank Goldman Sachs fallen. Denn geringere Exporte Russlands und der Opec können Raum für Konkurrenten lassen - so etwa für die US-Schieferölindustrie.

Andere Rohstoffe Anleger an den Metallbörsen müssen sich, so die Experten, auf Kursverluste einstellen. Auch wenn die geplanten Infrastruktur-Investitionen in China und den USA für eine stärkere Nachfrage sorgen, werden gleichzeitig natürlich auch die Angebote wachsen. Zu Jahresbeginn sollen bereits erste Preise fallen - so etwa der Kupferpreis von 5.900 auf 5.600 US-Dollar pro Tonne. Gold wird hingegen weiterhin gefragt sein. Da es sich um die "Anti-Krisen-Währung" handelt und auch das Jahr 2017 von weiteren "Krisen" (Stichwort: Wahlen) heimgesucht werden kann, spekulieren die Analysten auf eine deutliche Steigerung: Derzeit liegt die Feinunze bei 1.170 US-Dollar - Experten gehen davon aus, dass der Goldkurs auf 1.300 US-Dollar steigen wird.

Bilder: https://pixabay.com/de/frankfurt-deutschland-panorama-1804481/

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