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Westfalenpost: Spezialisierung gegen technische Aufrüstung Kommentar von Wilfried Goebels zur Polizeiausbildung

29.10.2015 | 21:08

Hagen (ots) - Computer-Angriffe, organisierte Einbrecherbanden, Rocker, Hooligans, Salafisten - nicht nur in NRW kommt die Kripo mit den Ermittlungen kaum noch hinterher. Dabei verlangt die technische Aufrüstung der Täter hochspezialisierte Kripo-Beamte. Nicht nur die Kripo-Gewerkschaft hat Zweifel, dass die Einheitsausbildung der Polizei die richtige Antwort ist.

Längst tobt ein heftiger Glaubens- und Forscherstreit, ob Polizeianwärter schon zu einem frühen Zeitpunkt des Studiums in Schutz- und Kripo-Polizisten getrennt werden sollen. Dass ein späterer Kripo-Polizist auch den Wach- und Schichtdienst kennengelernt haben sollte, ist unbestritten. Dafür sollten aber zwei oder drei Studiensemester ausreichen - danach könnte die dringend erforderliche Spezialisierung starten. Die Kripo kann sich den langen Bearbeitungsstau in vielen Bereichen nicht länger leisten. Dass ein Polizeianwärter erst nach sieben Jahren für die Kriminalarbeit zur Verfügung steht, kann und darf nicht sein.

Ausbildungs-Hochschulen, Regierung und die meisten Polizeigewerkschaften loben den hohen Ausbildungsstand in NRW. In einer digitalen Welt muss ein IT-Fachmann der Kriminalpolizei aber nicht gleichzeitig Experte für die Aufnahme von Verkehrsunfällen sein. Wenn Minister Jäger das Modell der Einheitsausbildung nicht aufgeben will, muss er zumindest die Spezialisierung im Studium zeitlich erweitern.

Die Ausbildung von Generalisten erleichtert dem Minister den flexiblen Einsatz der Polizeianwärter nach dem Studium - sicher ein willkommener Effekt. Jäger könnte aber viel Zeit und Millionensummen für Fortbildungen sparen, wenn Polizisten früher spezialisiert würden.

Pressekontakt: Westfalenpost Redaktion Telefon: 02331 9174160

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