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Strukturbericht: Trotz Warnsignalen behauptet sich deutsche M+E-Industrie im internationalen Vergleich "Steuerliche Forschungsförderung muss kommen"

06.11.2015 | 10:53

Berlin (ots) - Im Auftrag von Gesamtmetall hat das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln den zweiten Strukturbericht für die M+E-Industrie vorgelegt. Im nationalen und internationalen Vergleich konnte sich die deutsche Metall- und Elektro-Industrie, das Herz der Wirtschaft, gut behaupten. Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander sieht die Gründe in innovativen Unternehmen, erstklassigen Produkten und hoch motivierten Mitarbeiter. "Aber wir dürfen die Warnsignale nicht übersehen. Insbesondere in den Schwellenländern läuft es nicht mehr so rund. Aber auch der Standort ist belastet, denn die Kostenbelastung der Produktion steigt rapide an, vor allem auch durch zu hohe Lohnabschlüsse", so Zander.

Bedrohlich für den Erfolg der deutschen Industrie ist insbesondere der fallende Weltmarktanteil an den Patenten, weil Patentzahlen und Exporterfolg nachweisbar zusammenhängen. Daher bedarf es einer Unterstützung der Unternehmen durch die Förderung von Forschung. Hier ist die Bundesregierung gefragt, die Weichen richtig zu stellen. "Mehr deutsche Patente gibt es nur, wenn die Unternehmen mehr forschen und nicht weniger. Deshalb muss die steuerliche Forschungsförderung endlich kommen", fordert Zander.

Den Strukturbericht 2015 finden Sie unter: https: www.gesamtmetall.de branche portrait strukturwandel

Pressekontakt: Arbeitgeberverband Gesamtmetall e.V. Daniel Kölle Pressesprecher Kommunikation und Presse Voßstr. 16 10117 Berlin

030 55150 - 215 0172 7404350 koelle@gesamtmetall.de

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