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Rheinische Post: Personalquerelen bei Westspiel kosten 9 Millionen Euro

30.03.2016 | 04:00

Düsseldorf (ots) - Wegen Restrukturierungsmaßnahmen und interner Querelen muss die landeseigene Westspiel-Gruppe über neun Millionen Euro für die Trennung von 154 Mitarbeitern im Zeitraum 2011 bis 2016 zahlen. Das hat die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Mittwochausgabe) auf der Grundlage von noch unveröffentlichten Informationen des NRW-Finanzministeriums und der Westspiel-Gruppe berechnet. Wie aus der Antwort von NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) auf eine Anfrage der FDP im Landtag hervorgeht, wurde binnen der letzten fünf Jahre etwa jeder achte Westspiel-Mitarbeiter freigestellt oder abgefunden. Dabei fielen für den Steuerzahler Kosten in Höhe von insgesamt 3,3 Millionen Euro an. Hinzu kommen aber noch weitere Fälle aus einem Restrukturierungsprogramm, die der Minister in seiner Darstellung ausdrücklich ausklammert: "Das 2014 durchgeführte Restrukturierungsprogramm ist nicht in der Aufstellung enthalten", heißt es in einer Fußnote der Tabelle "Übersicht zu Abfindungen und bezahlten Freistellungen von Arbeitnehmern der Westspiel-Gruppe". Auf die Frage nach den ergänzenden Fallzahlen genau dieses Restrukturierungsprogrammes sagte Westspiel-Sprecher Marco Lippert der "Rheinischen Post": "Insgesamt sind bzw. werden 48 Mitarbeiter bis Ende 2016 im Rahmen des Programms ausscheiden. Die Kosten liegen bei rund sechs Millionen Euro."

Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621

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