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Öffentliches Finanzvermögen zum Jahresende 2014 um 2,0 % gesunken

29.10.2015 | 08:00

Wiesbaden (ots) - Das Finanzvermögen des Öffentlichen Gesamthaushalts (Bund, Länder, Gemeinden Gemeindeverbände und gesetzliche Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) beim nicht-öffentlichen Bereich belief sich zum Jahresende 2014 auf 539,8 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, war dies gegenüber dem revidierten Ergebnis des Vorjahres ein Rückgang um 2,0 % beziehungsweise um 11,0 Milliarden Euro. Zum Finanzvermögen zählen Bargeld und Einlagen, Wertpapiere, Ausleihungen beim nicht-öffentlichen Bereich (zum Beispiel bei Banken und Versicherungen) sowie sonstige Forderungen. Nicht einbezogen werden Anteilsrechte und Finanzderivate.

Das Finanzvermögen des Bundes belief sich zum Jahresende 2014 auf 212,6 Milliarden Euro, dies bedeutet gegenüber dem Ende des Vorjahres einen Rückgang um 2,5 % beziehungsweise 5,5 Milliarden Euro. Auch das Finanzvermögen der Länder verringerte sich, und zwar um 10,3 Milliarden Euro beziehungsweise 7,1 % auf 134,7 Milliarden Euro. Die Gemeinden Gemeindeverbände konnten ihr Finanzvermögen dagegen um 5,5 % (+ 3,6 Milliarden Euro) auf 68,6 Milliarden Euro erhöhen. Das Finanzvermögen der Sozialversicherung stieg um 0,9 % (+ 1,1 Milliarden Euro) auf 123,9 Milliarden Euro an.

Die Entwicklung verlief in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich (jeweils Land und Gemeinden Gemeindeverbände zusammen): Die stärkste Zunahme des Finanzvermögens wurde in Bremen mit + 60,7 % auf 2,5 Milliarden Euro registriert, der stärkste Rückgang in Baden-Württemberg mit - 19,5 % auf 26,1 Milliarden Euro.

Die bedeutendste Art des Finanzvermögens war 2014 die Anlage in Bargeld und Einlagen. Diese Vermögensart nahm als einzige zu, und zwar um 3,7 % auf 191,6 Milliarden Euro. Das Finanzvermögen an Wertpapieren verringerte sich hingegen um 2,0 % auf 150,6 Milliarden Euro. Die Ausleihungen (vergebene Kredite) sanken um 6,4 % auf 129,0 Milliarden Euro und die sonstigen Forderungen (einschließlich Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich) um 8,0 % auf 68,6 Milliarden Euro.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http: www.destatis.de presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt: Sylvia Jung, Telefon: (0611) 75-3588 www.destatis.de kontakt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt Pressestelle E-Mail: presse@destatis.de

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