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MDR legt dritten Produzentenbericht vor: 65,6 Prozent der Aufträge an unabhängige Produzenten

02.11.2015 | 15:32

Leipzig (ots) - Produzentenberichte von MDR und ARD sowie Vergabebericht des MDR im Rundfunkrat

Zwei von drei Produktionsaufträgen, die der MDR vergab, gingen im vergangenen Jahr an unabhängige Produktionsfirmen. Dies geht aus dem dritten Produktionsbericht hervor, den der MDR nun für das Jahr 2014 vorgelegt hat. Der MDR-Rundfunkrat nahm den Bericht am Montag, 2. November 2015, in einer Sitzung in Leipzig ebenso zur Kenntnis wie den erstmals vorgestellten ARD-Produzentenbericht 104, den der MDR innerhalb der ARD koordiniert hat. Darüber hinaus nahm das Aufsichtsgremium den zweiten Vergabebericht der Rundfunkanstalt für den Zeitraum 2012 und 2013 zur Kenntnis genommen. Rundfunkratsvorsitzende Gabriele Schade würdigte die Zahlenwerke als "weitere konsequente Schritte der MDR-Unternehmenspolitik für noch mehr Transparenz" und als "gutes Signal an die heimische Produktionswirtschaft in Mitteldeutschland".

Der MDR-Produzentenbericht 2014

Der Gesamtwert aller Fernseh-Auftrags-, -Ko- und -Mischproduktionen des MDR sowie des KiKA betrug 2014 insgesamt 55,99 Millionen Euro und liegt damit unter dem Niveau des Vorjahres (2013: 60,3 Mio.). 65,6 Prozent von den MDR-Vergaben gingen an unabhängige Produzenten. Dies bedeutet eine weitere Steigerung dieses Anteils im Vergleich zu den Vorjahren (2013: 61,7 Prozent, 2012: 56,5 Prozent).

Deutlich gestiegen sind die Aufträge an jene unabhängige Produzenten, die ihren Sitz im Sendegebiet des MDR haben: Ihr Anteil macht 44 Prozent aus (2013: 39,4 Prozent).

Der MDR-Produzentenbericht unterscheidet sich vom ARD-Produzentenbericht durch zusätzliche Angaben: Aufteilung nach Sitz der Produzenten, Aufteilung nach MDR-Programmbereichen sowie Sendeminutenkosten ausgewählter Produktionen. Er wird seit 2012 jährlich vorgelegt und ist auf der MDR-Homepage unter http: www.mdr.de unternehmen zahlen-und-fakten index.html nachzulesen.

Der ARD-Produzentenbericht 2014

Er wurde erstmalig zusammengestellt und in der ARD-Pressekonferenz am 23.9.2015 im Anschluss an die ARD-Hauptversammlung (22.9.) der Öffentlichkeit präsentiert. Der Gesamtwert aller Auftrags, Ko- und Mischproduktionen im Fernsehbereich der ARD-Landesrundfunkanstalten und der Degeto lag 2014 bei 707,1 Millionen Euro. Von den ARD- und Degeto-Vergaben ging der überwiegende Anteil, nämlich 493,5 Millionen Euro (das entspricht rund 70 Prozent), an unabhängige Produzenten.

MDR-Intendantin Karola Wille unterstrich bei der Vorstellung der Berichte: "Die ARD und selbstverständlich auch der MDR haben ein großes Interesse an einer vitalen und vielfältigen Produktionslandschaft."

Der ARD-Produzentenbericht wird künftig jedes Jahr veröffentlicht und zur Information auch der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs übermittelt. Der komplette Bericht steht im Internet unter www.ard.de download 2136062 ARD_Produzentenbericht.pdf

Der MDR-Vergabebericht 2014

Der Vergabebericht 2014 des MDR informiert über die allgemeinen Lieferungen und Leistungen sowie über die Vergabe von Bauleistungen im Zeitraum 2012 und 2013. Er gibt einen Überblick über die Rahmenbedingungen, die der MDR bei seiner Beschaffungstätigkeit berücksichtigen muss. Der Berichtszeitraum ist mit dem EU-Recht synchronisiert.

Das Bruttoumsatzvolumen aller Bestellungen der zentralen Beschaffungsstellen der Betriebs- und der Verwaltungsdirektion des MDR betrug 2012 knapp 46 Millionen Euro und 2013 rund 47 Millionen Euro. Der Vergabebericht schafft weitere Transparenz über die Mittelvergabe im Bereich der Zentralen Beschaffungsstellen und ist auf der Unternehmensseite des MDR im Internet unter www.mdr.de unternehmen zahlen-und-fakten index.html einsehbar.

Pressekontakt: Prof. Dr.-Ing. Gabriele Schade, Vorsitzende des MDR-Rundfunkrates Tel.: (0341) 3 00 62 21, Fax: (0341) 3 00 62 44 E-Mail: rundfunkrat@mdr.de

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