Cartoons auf a|m Cartoons auf a|m

Cartoons auf a|m


KfW stellt 13. Evaluierungsbericht über die Wirksamkeit der Finanziellen Zusammenarbeit vor

04.11.2015 | 11:00

Frankfurt am Main (ots) -

- Erfolgsquote bleibt auf hohem Niveau: Über 80 Prozent der Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern erzielen zufriedenstellende oder bessere Wirkungen. - Erwartete Fehlschläge angesichts von Risiken und Fragilität in vielen Partnerländern - Kleinbauern versus moderne Agrarwirtschaft versus Natur- und Klimaschutz: Verschiedenartige Herausforderungen verlangen nach klaren Prioritäten auf Projektebene - nicht nur im ländlichen Raum.

"Tragfähige Ansätze für Mensch und Natur". So lautet der Titel des dreizehnten, in zweijährigem Rhythmus erscheinenden Evaluierungsberichts über die Wirksamkeit der Finanziellen Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern, den die KfW heute vorgelegt hat. Die Wirkung von 150 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von über 1,5 Mrd. EUR wurde in den Jahren 2013 2014 von der unabhängigen FZ-Evaluierungsabteilung der KfW untersucht. In der Stichprobe, die das Gesamtportfolio abgeschlossener Vorhaben repräsentiert, wurden rund 82 % der Projekte und 84 % des Mittelvolumens als erfolgreich klassifiziert.

"Trotz des in vielen Partnerländern zunehmend schwierigen Umfelds bestätigt unsere Evaluierung: Die große Mehrheit der Projekte trägt nachhaltig zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen bei. Eine gute Nachricht angesichts der hohen Erwartungen, die auch wir selbst an unsere Arbeit stellen," sagt Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. "Da die Anforderungen aktuell eher noch steigen - zu den Prioritäten von Armutsbekämpfung und Umwelt- und Klimaschutz kommt die Bekämpfung von Fluchtursachen hinzu -, sollten wir aber auch die andere zentrale Botschaft des Berichts sehr ernst nehmen. Verschiedene Ziele lassen sich trotz gleichermaßen hoher Priorität selten innerhalb eines Ansatzes realisieren. Gezielte Unterstützung verspricht effektivere Resultate, auch wenn dies im Einzelfall schwierige Entscheidungen fordert."

FZ-Projekte im ländlichen Raum zeigen das Ausmaß von Spannungsfeldern. Maßnahmen zur Minderung der Armut von Kleinbauern sind nicht gleichzusetzen mit Projekten zugunsten einer modernen, produktionsintensiven Agrarwirtschaft. Projekte zum globalen Schutz von Natur und Klima liegen nicht immer auch im Interesse der armen lokalen Bevölkerung. Selbst Armutsbekämpfung durch ländliche Infrastruktur ist nicht frei von Spannungsfeldern. Diese Maßnahmen kommen zwar vor allem der armen Bevölkerung zugute, die weltweit zu 80 % auf dem Land lebt; sie sind jedoch im Vergleich zu städtischer Infrastruktur pro Einwohner sehr teuer. Innovative und mobile Lösungen - wie z.B. Wanderschulen in Mali - bringen Abhilfe, bedeuten aber dennoch Abstriche im Vergleich zur flächendeckenden Versorgung in der Stadt. "Von einem einzelnen Projekt wird häufig zu viel verlangt; es wird mit Zielen überfrachtet. Nicht das einzelne Projekt, sondern die Gesamtheit aller Maßnahmen, einschließlich der nationalen Politik, muss den Herausforderungen gerecht werden - mit tragfähigen Ansätzen für Mensch und Natur", sagt Prof. Dr. Eva Terberger, Leiterin der Evaluierungsabteilung, die den Bericht vorstellte.

"Unsere Evaluierung soll nicht nur die Öffentlichkeit über den Erfolg unserer Arbeit transparent informieren, sie hilft uns auch, aus Erfahrungen zu lernen und noch besser zu werden", ergänzt Dr. Kloppenburg. Dieses Anliegen spiegelt sich in der Auswahl der Evaluierungsbeispiele im Bericht. Nicht nur die als besonders erfolgreich eingestufte Einrichtung von Wildkorridoren im armen Nordosten Namibias wird vorgestellt, sondern auch die weitgehend fehlgeschlagene Unterstützung für die Wettbewerbsfähigkeit der vietnamesischen Eisenbahn.

Der Bericht ist im Internet abrufbar unter: https: www.kfw.de evaluierungsbericht

Pressekontakt: KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM) Dr. Charis Pöthig Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266, E-Mail: Charis.Poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Mit dem Heibel-Ticker Börsenbrief halten wir Sie auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen. Bitte hier kostenfrei und unverbindlich eintragen:
Ihre E-Mail Adresse:



Tags

aktuelle Börseninfos kostenlos wöchentlich per E-Mail!
verständlich
diversifiziert
international
fundiert
unabhängig
druckfrisch
  • Realtime DAX (©) Indikation
Chart DAX

+++Aktuelle Analysen+++

+++Sentiment Analysen+++

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

08.02.2016 | 09:36

Die kurzfristige Stimmung ist wieder eingebrochen und sorgt gemeinsam mit dem sehr schwachen animusX®-News-Barometer für positives Überraschungspotential. mehr

Weitere Analysen:
25.01 10:20 DAX Sentiment: Stimmung hellt sich weiter...
19.01 08:19 DAX Sentiment: Nur minimale kurzfristige S...
11.01 09:43 DAX Sentiment: Die kurzfristige Stimmung b...
04.01 17:55 DAX Sentiment: Die mittelfristige Stimmung...
21.12 10:06 DAX Sentiment: Jetzt kippt die mittelfrist...
14.12 10:45 DAX Sentiment: Innerhalb von nur zwei Woch...
07.12 16:36 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie ist v...
02.12 10:55 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie bei d...
23.11 08:54 DAX Sentiment: Die Zuversicht bleibt hoch
Heibel Unplugged