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GVB: Auswirkungen der Bankenregulierung auf Wirtschaft ernst nehmen Zu den Aussagen von Bundesfinanzminister Schäuble

22.03.2016 | 17:26

München (ots) - Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) begrüßt, dass die Bundesregierung die Belange der Regionalbanken bei Regulierungsmaßnahmen stärker berücksichtigen will. So hat sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble heute laut Nachrichtenagentur dpa dafür ausgesprochen, kleine Kreditinstitute nicht mit den gleichen Lasten zu "überziehen" wie Großbanken.

Für unangemessen hält der GVB jedoch Schäubles Vergleich von Kreditinstituten, die eine Regulierungspause fordern, mit Fröschen, die sich gegen die Trockenlegung ihres Sumpfes wehren. Dazu GVB-Vorstand Jürgen Gros: "Der Vergleich ist völlig unpassend. Die Regulierungsanforderungen drohen, negativ auf die Wirtschaft durchzuschlagen und perspektivisch Wachstum zu bremsen. Im Interesse der Wirtschaft sollte die Politik sich deshalb ernsthaft mit den Folgen ihrer regulatorischen Entscheidungen auseinandersetzen. In diesem Sinne brauchen wir eine präventive Qualitätskontrolle in der Finanzmarktregulierung. Und das werden wir auch weiterhin fordern."

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vereint unter seinem Dach 1.291 genossenschaftliche Unternehmen. Dazu zählen 273 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 52.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2015)

Pressekontakt: Florian Ernst Pressesprecher Genossenschaftsverband Bayern e. V. Türkenstraße 22-24, 80333 München Tel. 089 2868 - 3402 Fax. 089 2868 - 3405 Mail: presse@gv-bayern.de Web: www.gv-bayern.de presse

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