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Ericsson Global CTO Ulf Ewaldsson sieht "Industrie 4.0" als große Geschäftschance für den deutschen IKT-Markt

04.11.2015 | 10:26

Düsseldorf Berlin (ots) - Ulf Ewaldsson, Global Chief Technology Officer (CTO) von Ericsson, diskutierte in Berlin mit EU-Kommissar Günther Oettinger und mit Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, über Industrie 4.0

Mobilität, Breitband, Cloud und Sicherheit sind Schlüsselfaktoren für den digitalen Wandel unserer Wirtschaft

Der weltweite Rahmen, der offene Innovationen ermöglicht, sollte auch bei 5G weiter Anwendung finden

Ulf Ewaldsson, Global CTO von Ericsson, sieht große Chancen, aber auch einige Herausforderungen bei der zunehmenden Digitalisierung der weltweiten Wirtschaft, insbesondere in Deutschland. Ewaldsson sprach über die Zukunft der vernetzten Welt auf dem Innovationsforum des Wirtschaftsrats in Berlin.

Weitere Sprecher waren EU-Kommissar Günther Oettinger, der die digitale Agenda der Europäischen Union vorstellte, und Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, der die Leitlinien der Bundesregierung bei der Digitalisierung erläuterte. Geleitet wurde das Treffen von Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, Sprecher des Vorstands von PricewaterhouseCoopers.

Laut Ewaldsson haben IKT-Innovationen, vor allem Mobilität, Breitband und die Cloud, heute einen größeren Einfluss auf die Umgestaltung unseres täglichen Lebens und auf die Transformation der meisten Wirtschaftsbereiche, als jede technologische Revolution sie zuvor gehabt habe. "Alles, was von einer Anbindung ans Netz profitieren kann, wird in Zukunft vernetzt sein. Für das Jahr 2020 rechnen wir bereits damit, dass 26 Milliarden Geräte weltweit vernetzt sein werden", erklärte Ewaldsson. Doch dies sei erst der Beginn eines noch rasanteren Wachstums im Bereich der Maschinenkommunikation und des Internets der Dinge, das dann durch die breite Markteinführung von 5G, der nächsten Generation von Kommunikationsnetzen, weiter angetrieben werde.

Deutschland sei mit seiner breiten industriellen Basis, seiner starken Automobilbranche und seinen wichtigen, oft wenig bekannten mittelständischen Weltmarktführern einer der bedeutendsten Märkte für branchenübergreifende Initiativen bei der Entwicklung von 5G. "Dieser Tatsache ist geschuldet, dass Deutschland ein Kernmarkt für unsere intensive Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie ist. Erst kürzlich haben wir deshalb unser "5G for Germany"-Programm gestartet und ein neues Cloud-Labor in unserem Forschungs- und Entwicklungszentrum Eurolab bei Aachen eröffnet", berichtete Ewaldsson weiter.

Der digitale Wandel der Wirtschaft werde große Geschäftschancen bei innovativen Diensten und Lösungen bieten. Dies gelte auch für neue Geschäftsmodelle und die Möglichkeiten für eine kostengünstige Massenproduktion dank der Skalenvorteile, die weltweite Standards böten. Allerdings gelte es auch, sich den damit einhergehenden Herausforderungen zu stellen, wie noch häufigeren und raffiniertere Cyber-Angriffen auf die Netze.

Aus diesem Grund gehörten Sicherheit, Integrität und der Schutz von Daten zu den wichtigsten, aber nicht zu den einzigen Schlüsselthemen, die auf dem Weg zur vernetzten Gesellschaft besondere gesellschaftliche Aufmerksamkeit verdienten, sagte Ewaldsson.

Um die Maschinenkommunikation sicher und wirtschaftlich effizient über Grenzen hinweg zu betreiben, seien wirtschaftliche Produktionsvolumina und ein reibungsloses Zusammenspiel der Geräte entscheidend. Die Telekomindustrie habe in der jüngeren Vergangenheit bereits gezeigt, wie dies am besten zu gewährleisten sei. "Seit der Einführung von LTE, also seit Ende 2009, besitzen wir erstmals einen wirklich globalen Kommunikationsstandard auf der ganzen Welt. Hierdurch wurden ganz neue Kostenvorteile bei der Produktion großer Stückzahlen möglich, die es Milliarden Menschen ermöglichten, erstmals das Internet zu nutzen. Für die Entwicklung von 5G, das sich gerade für die Maschinenkommunikation eignet, ist es unbedingt erforderlich, dass auch diese Technologie weltweit wieder auf offenen Standards und einer gegenseitigen Bereitstellung von Technologien basiert, wie sie Ericsson mit der Lizenzierung zu fairen, vernünftigen und nicht diskriminierenden Konditionen jedem interessierten Unternehmen anbietet", führte Ewaldsson aus.

Ericsson und 5G in Deutschland:

Ericsson ist weltweit das technologisch und strategisch führende Unternehmen bei 5G. In Deutschland hat das Unternehmen eine Reihe von branchenübergreifenden Partnerschaften als Teil seines kürzlich gestarteten "5G for Europe"-Programms bekanntgegeben, wozu auch das Forschungs- und Entwicklungszentrum Eurolab bei Aachen wesentliche Beiträge leistet.

Weitere Informationen:

Ericsson startet "5G for Germany"-Programm: http: ots.de mW2ju

Ericsson errichtet neues Cloud-Labor für Netzbetreiber und Industriekunden

http: ots.de SwZTA

Ericsson and 5G (engl.):

http: www.ericsson.com spotlight 5g

Ericsson treibt die digitale Vernetzung der Gesellschaft maßgeblich voran. Unsere langfristige Partnerschaft mit den führenden Netzbetreibern der Welt sorgt dafür, dass Menschen, Unternehmen und Gesellschaft ihr Potential auf einer nachhaltigen Grundlage entfalten können.

Das Unternehmen ist ein weltweit führender Anbieter von Kommunikationstechnologien, Software und Dienstleistungen - insbesondere rund um die Bereiche Mobilität, Breitband und Cloud-Lösungen. Heute werden 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Wir unterstützen Netzwerke, die mehr als 2,5 Milliarden Teilnehmer weltweit versorgen.

Wir beschäftigen rund 115.000 Mitarbeiter, arbeiten mit Kunden in 180 Ländern zusammen und verbinden weltweite Präsenz mit Führerschaft bei Technologie und Dienstleistungen. Unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung gewährleisten, dass unsere Kunden führende Positionen im Markt einnehmen können.

Unser Unternehmen wurde 1876 gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Stockholm, Schweden. Im Jahre 2014 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 228 Milliarden SEK (USD 33,1 Mrd.). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und an der NASDAQ in New York gelistet.

www.ericsson.com

Pressekontakt: Ericsson GmbH Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutschland, Österreich und Schweiz Lars Bayer Tel.: +49-211-534-2692 Mobil: +49-172-2175 211 E-Mail: lars.bayer@ericsson.com

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