Cartoons auf a|m Cartoons auf a|m

Cartoons auf a|m


Ein Jahr europäische Bankenaufsicht (EZB) am 4. November 2015: Nationale Aufseher verstehen regionale Geschäftsmodelle besser

03.11.2015 | 09:40

München (ots) - Zwölf Monate nach Einführung des einheitlichen europäischen Bankenaufsichtsmechanismus vertrauen die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken weiterhin auf die bewährte Zusammenarbeit mit Bundesbank und BaFin. Zugleich begrüßen die Kreditgenossenschaften das jüngste Bekenntnis der Europäischen Zentralbank (EZB), sich auch in Zukunft aus der direkten Aufsicht der Regionalbanken herauszuhalten. Dafür seien die nationalen Aufseher zuständig, wie EZB-Generaldirektor Jukka Vesala kürzlich in einem Interview betonte.

Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) will die EZB auch in Zukunft an diesen Worten messen: "Die Volksbanken und Raiffeisenbanken benötigen keine europäischen Aufseher. Wir brauchen eine Aufsicht, die unser regionales und kundenorientiertes Geschäftsmodell versteht und einordnen kann", so GVB-Vorstand Jürgen Gros. Eine Ausweitung der Kompetenzen der EZB sei daher nicht erforderlich. Auch einer Harmonisierung nationaler Ermessensspielräume im Aufsichtsrecht wie zuletzt gefordert steht der GVB skeptisch gegenüber. Gros: "Wir sehen keinen Handlungsbedarf."

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken sprechen sich zudem dafür aus, die zum 4. November 2014 gestartete europäische Bankenaufsicht mittelfristig aus der EZB herauszulösen. "Aufsicht und Geldpolitik müssen organisatorisch klar voneinander getrennt werden. Wir haben nicht zuletzt während der Griechenland-Krise gesehen, dass eine zu große Nähe beider Aufgaben Fragen nach Interessenkonflikten aufwirft", so Gros.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vereint unter seinem Dach 1.300 genossenschaftliche Unternehmen. Dazu zählen 279 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.021 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt 53.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand 30.06.2015)

Pressekontakt: Florian Ernst Pressesprecher Genossenschaftsverband Bayern e. V. Türkenstraße 22-24, 80333 München Tel. 089 2868 - 3402 Fax. 089 2868 - 3405 Mail: presse@gv-bayern.de Web: www.gv-bayern.de presse

Mit dem Heibel-Ticker Börsenbrief halten wir Sie auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen. Bitte hier kostenfrei und unverbindlich eintragen:
Ihre E-Mail Adresse:



Tags

aktuelle Börseninfos kostenlos wöchentlich per E-Mail!
verständlich
diversifiziert
international
fundiert
unabhängig
druckfrisch
  • Realtime DAX (©) Indikation
Chart DAX

+++Aktuelle Analysen+++

+++Sentiment Analysen+++

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

08.02.2016 | 09:36

Die kurzfristige Stimmung ist wieder eingebrochen und sorgt gemeinsam mit dem sehr schwachen animusX®-News-Barometer für positives Überraschungspotential. mehr

Weitere Analysen:
25.01 10:20 DAX Sentiment: Stimmung hellt sich weiter...
19.01 08:19 DAX Sentiment: Nur minimale kurzfristige S...
11.01 09:43 DAX Sentiment: Die kurzfristige Stimmung b...
04.01 17:55 DAX Sentiment: Die mittelfristige Stimmung...
21.12 10:06 DAX Sentiment: Jetzt kippt die mittelfrist...
14.12 10:45 DAX Sentiment: Innerhalb von nur zwei Woch...
07.12 16:36 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie ist v...
02.12 10:55 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie bei d...
23.11 08:54 DAX Sentiment: Die Zuversicht bleibt hoch
Heibel Unplugged