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Deutschland schneidet in der Bekämpfung von "Dark Data" in EMEA am schlechtesten ab

28.10.2015 | 10:02

München (ots PRNewswire) -

Der Databerg Report zeigt, dass eine typische mittelgrosse Firma für die Pflege

trivialer, obsoleter und redundanter Daten jährlich 594.000 Euro[1] verschwendet

Deutsche Unternehmen kennen den Inhalt von mehr als der Hälfte ihrer gespeicherten Firmendaten nicht, wie der Databerg Report 2015 Bericht von Veritas Technologies LLC [https: www.veritas.com ] zeigt, einem der weltweit führenden Unternehmen für Backup- und Recovery-Lösungen. Dem Bericht zufolge ist deutschen Firmen der Inhalt von 66 Prozent ihrer gespeicherten Daten unbekannt. Dieser Anteil fällt in die Kategorie  "Dark Data". Demnach wendet eine durchschnittliche deutsche Firma mit 1.000 Terabyte an Daten jährlich 594.000[] Euro auf, um sinnlose und triviale Daten vorzuhalten, die irrelevant für das Geschäft sind.

     (Photo: http: photos.prnewswire.com prnh 20151027 281135-INFO )

"Daten sollten Wert besitzen und für Unternehmen Mehrwerte erwirtschaften - in Deutschland ist anscheinend das Gegenteil der Fall. Die Ergebnisse des Databerg Reports 2015 zeigen, dass Unternehmen mit viel Aufwand Daten behalten, deren Inhalt sie entweder nicht kennen oder von denen sie bereits wissen, dass sie für ihr Geschäft keinen Wert haben", erklärt Stefan Henke, Managing Director DACH-Region bei Veritas. "Die Studie zeigt, dass mit 66 Prozent der Inhalt von mehr als der Hälfte der gespeicherten Daten im Dunkeln bleibt. Sollten diese Daten schädlich sein oder gegen bestehende Compliance-Regeln verstossen, könnte dies Bussgelder zur Folge haben."

In der Studie wurden 1.475 IT-Verantwortliche (200 davon aus Deutschland) aus 14 unterschiedlichen Ländern der EMEA-Region befragt, wie sie ihre Daten organisieren und aus ihnen wertvolle Informationen gewinnen. Der Bericht führt ein neues Phänomen ein, den Databerg bestehend aus drei unterschiedlichen Arten von Daten:

- Geschäftskritische Daten - Daten, die wichtig für den Betrieb und Erfolg der Organisation sind. Diese geschäftskritischen Daten müssen proaktiv geschützt und im Idealfall in Echtzeit von Mitarbeitern mit klarer Zuständigkeit betreut werden. - ROT-Daten - ROT steht für "Redundant, Obsolet, Trivial" (redundant, veraltet, unbedeutend). Diese Daten haben keinen Geschäftswert und sollten regelmässig gelöscht werden. - Dark Data - Daten, deren Inhalt und damit ihr Wert noch nicht identifiziert wurde. Zu dunklen Daten können geschäftskritische ebenso gehören wie ROT-Daten oder im Ernstfall illegale Daten, die Compliance Regeln brechen könnten.

In einer typischen deutschen Organisation besteht der Databerg laut der Studie aus 66 Prozent dunkler Daten (EMEA-Durchschnitt: 54 Prozent), der Anteil von ROT-Daten liegt bei 19 Prozent (EMEA-Durchschnitt: 32 Prozent). Nur 15 Prozent (EMEA-Durchschnitt: 14 Prozent) der gespeicherten Daten sind als geschäftskritisch kategorisiert. Die Ausgaben für die Pflege der wertlosen ROT-Daten würden sich im Jahr 2020 in Europa auf 784 Milliarden Euro [1] jährlich addieren, falls Unternehmen ihre bisherige Strategie und ihr Verhalten beim Informationsmanagement beibehalten.

Um dem grossen Anstieg der Daten aufzufangen, investieren im nächsten Jahr EMEA-weit immer mehr Unternehmen in Cloud-Speicher (Anstieg von 33 Prozent zu 45 Prozent). Deutsche Firmen sind zurückhaltender. Dem Bericht zufolge geben nur 36 Prozent der Befragten hierzulande an, dass sie im Jahr 2016 Speicher in der Cloud nutzen werden. Setzen Organisationen auf diese Cloud-Services, sollten sie entsprechende Strategien aufsetzen, um Folgekosten ermitteln, strukturiert zu einem anderen Anbieter wechseln und sich im Notfall aus der Cloud zurückziehen zu können. Was sind die Gründe für den Databerg? Die Studie ermittelte drei Gründe für den Anstieg des Databergs. Sie hängen mit strategischen Fragen der IT genauso zusammen wie mit Hypes der Industrie und Mitarbeitern, die durch eigene Taten Firmendaten in Gefahr bringen. Zu den Gründen zählen:

1) IT-Strategien, die auf mehr Speicher- und Datenvolumen setzen, statt auf den Wert der Daten zu achten 2) Das Grundvertrauen in kostenlosen Speicherplatz besonders aus der Cloud 3) Mitarbeiter, die Datenrichtlinien ihrer Arbeitgeber immer öfter missachten

Diese Faktoren begünstigen das Wachstum von dunklen und ROT-Daten, wodurch wichtige Firmenressourcen gebunden werden. Unbekannte dunkle Daten können rechtliche und andere Geschäftsrisiken auslösen, ohne dass das Managementteam dies hätte vorhersehen können.

Empfehlungen aus dem Bericht Folgende Massnahmen sind für Unternehmen ein erster Schritt, den Databerg zu meistern:

- Identifizieren Sie dunkle Daten, decken Sie Risiken auf und erkennen Sie ihre wertlosen und wichtigen Informationen - Reduzieren Sie die Menge der ROT-Daten soweit wie möglich, um Kosten zu reduzieren - Definieren Sie eine geeignete Information-Governance-Strategie für unstrukturierte Daten mit C-Level-Unterstützung, um die Mitarbeiter zur Kooperation zu bewegen - Bleiben Sie flexibel, indem Sie strategisch geleitet Cloud-Speicher nutzen

Der Databerg Report 2015 Der Veritas Databerg Report 2015 von Veritas wurde von Vanson Bourne von Juli bis September 2015 erhoben. Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von 1.475 Teilnehmern aus 14 Ländern. Zu den Befragten gehören IT-Verantwortliche mit einem Fokus auf strategische Planung, Betrieb und taktische Funktionen.

Weitere Informationen zum Databerg Report 2015 erhalten Sie unter http: info.veritas.com databerg_report

Über Veritas Technologies LLC: 

Veritas Technologies LLC hilft Unternehmen, das volle Potenzial aus ihren Informationen zu schöpfen. Die Lösungen des Herstellers werden in den weltweit grössten und komplexesten heterogenen Umgebungen eingesetzt. Veritas arbeitet bereits mit 86 Prozent der Fortune 500-Unternehmen zusammen und unterstützt sie dabei, die Verfügbarkeit ihrer Daten zu verbessern und darin wichtige Einblicke zu gewinnen, um dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Mehr Informationen unter http: www.veritas.com

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1. Geschätzt auf Basis eines Anteils von 32% an redundanten, obsoleten und trivialen Daten und geschätzten Kosten von $3500 (mittelgrosse und grosse Firmen) bis $5000 (kleine Firmen) pro Terabyte uund einem globalen Datenvolumen von 44 Zettabyte in 2020

Photo: http: photos.prnewswire.com prnh 20151027 281135-INFO

Pressekontakt: PRESSEKONTAKT: Michael Piontek Manager Public Relations bei Veritas Michael.piontek@veritas.com +49(0)162-2954-810

Edelman für Veritas Christoph Kruse christoph.kruse@edelman.com +49(0)89-4130-1835

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