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Allg. Zeitung Mainz: Schlechter Trick Kommentar zu Chinas Zwei-Kind-Politik von Björn-Christian Schüßler

29.10.2015 | 20:25

Mainz (ots) - Immer mehr Senioren, eine überalterte Bevölkerungsstruktur, stark belastete Pensionskassen, bei anhaltendem Fachkräftemangel in der Wirtschaft eine stetig sinkende Geburtenrate - die Aufzählung klingt merklich vertraut. Und doch geht es mal nicht um Deutschland, sondern um die Gemengelage in der chinesischen Gesellschaft. 1,36 Milliarden Einwohner zählt die Volksrepublik. Dank demografischen Wandels nicht genug. Vor allem Junge, gut Ausgebildete fehlen. Also greift die Führung in Peking in die kommunistische Trickkiste und zieht wie schon 1979, als Eltern nur noch ein Kind bekommen durften, um eine Bevölkerungsexplosion zu verhindern, - voila - die Geburtenregulierung hervor, weg von der Ein-Kind-, hin zur Zwei-Kind-Strategie. Ein Taschenspielertrick, aber ein ganz schlechter. Zwar wünscht sich fast jede zweite chinesische Familie ein zweites Kind, doch nur wenige können sich die horrenden Ausgaben für Erziehung und Ausbildung auch leisten. Die Ein-Kind-Politik wurde teils mit drakonischen Geldstrafen durchgesetzt. Von unwürdigen Spätabtreibungen gar nicht zu sprechen. Schließlich zählen im traditionellen Ein-Kind-Denken die Familienversorger, die Söhne, deutlich mehr. Doch wie sollen die Chinesen, die sich noch dazu in den letzten drei Jahrzehnten an die begrenzten Nachwuchsmöglichkeiten gewöhnt haben, nun zur Fortpflanzung bewegt werden, damit die Verjüngungsstrategie aus Peking aufgeht? Elterngeld, Kita-Platz, Steuerfreibeträge - oder wieder mit der Strafkeule? Hat doch schon in der Vergangenheit funktioniert. Viele Menschenrechtsorganisationen fordern schon lange eine komplette Abschaffung der zentralen Familienpolitik und eine grundsätzliche Freigabe. Der richtige Weg.

Pressekontakt: Allgemeine Zeitung Mainz Wolfgang Bürkle Newsmanager Telefon: 06131 485890 online@vrm.de

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