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Unkontrollierte Staatsanleihenkäufe gefährden Finanzstabilität AfD sieht sich bestätigt: Bundesbank-Chef mahnt Kurswechsel an

28.08.2013 | 13:14

München (ots) - Die Alternative für Deutschland sieht sich in ihrer Warnung vor dem planlosen Ankauf von Staatsanleihen bestätigt. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat jetzt den europäischen Banken vorgeworfen, sie lassen das Risiko dabei außer acht. Es würden viel zu viele Staatsanleihen gekauft, oft die des Heimatlandes. "Strauchelnde Staaten können Banken mit sich reißen, die große Bestände an Staatsanleihen halten", sagte Weidmann laut Bundesbank-Homepage am Montag auf der Botschafterkonferenz des Auswärtigen Amts.

"Die Alternative für Deutschland hat bereits nachdrücklich auf diese fatale Verbindung zwischen südeuropäischen Kreditinstituten und ihren Heimatländern hingewiesen", sieht sich der bayerische AfD-Landeschef Andre Wächter, selbst Beamter bei der Bundesbank, bestätigt. "Hier lauern enorme Risiken für die Finanzstabilität. Kann das Land nicht mehr zahlen, brechen auch die Geschäftsbanken vor Ort zusammen", warnte Wächter. "Aus diesem Grund lehnen wir auch eine Bankenunion ab, in der deutsche Einlagen für südeuropäische Banken haften."

Auch in einem anderen Punkt teilt Bundesbank-Chef Weidmann die Position der AfD. Er kritisierte scharf, die Ankaufprogramme der Notenbanken für Staatsanleihen, insbesondere von Ländern schlechter Bonität. Unter Umgehung der zuständigen Parlamente würden hier Risiken umverteilt, so Weidmann. "Hier wird die Haftungsgemeinschaft über die Hintertür eingeführt - ohne dass die Volksvertreter überhaupt gefragt wurden. Die Notenbanken erteilen damit der unsoliden Haushaltspolitik der Euro-Krisenländer einen Freifahrtschein", empörte sich AfD-Landeschef Wächter.

Pressekontakt: Alternative für Deutschland Dagmar Metzger +49-89-35775790 presse@alternativefuer.de

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Stephan Heibel
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