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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 30.08.2016

30.08.2016 | 17:08

USA: Konsumklima hellt sich überraschend auf

WASHINGTON - Die Verbraucherstimmung in den USA hat sich im August überraschend aufgehellt. Der vom Conference Board erhobene Indikator stieg um 4,4 Punkte auf 101,1 Punkte, wie das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit September 2015. Volkswirte hatten lediglich mit einem Wert von 97,0 Punkten gerechnet. Der Vormonatswert wurde von 97,3 auf 96,7 Punkte nach unten revidiert.

USA: Hauspreise leicht gesunken - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Die Preise am US-Häusermarkt sind im Juni etwas gesunken. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Preise in den zwanzig größten Ballungsgebieten um 0,07 Prozent zurück, wie der am Dienstag veröffentlichte S&P Case-Shiller-Index zeigt. Bankvolkswirte hatten im Mittel ein Minus von 0,10 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Preise um revidierte 0,07 Prozent (zunächst -0,05 Prozent) gefallen.

ROUNDUP Deutschland: Inflationsrate etwas schwächer als erwartet

WIESBADEN - Die Inflationsrate in Deutschland ist im August etwas schwächer als erwartet ausgefallen. Die Verbraucherpreise seien um 0,4 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden laut vorläufigen Zahlen mit. Damit liegt die Teuerung auf dem gleichen Niveau wie im Vormonat Juli. Volkswirte hatten für August mit einer etwas höheren Rate von 0,5 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Stabile Konjunktur und Flüchtlingsmanagement sorgen für Stellenrekord

NÜRNBERG - Die stabile Konjunktur und der wachsende Personalbedarf bei der Flüchtlingsbetreuung lassen die Zahl der offenen Stellen auf ein Rekordhoch steigen. Im August hätten Betriebe so viele Arbeitskräfte wie selten zuvor gesucht, berichtete die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg. Der monatlich errechnete Stellenindex BA-X stieg mit 219 Punkten auf einen Höchstwert - das sind zwei Punkte mehr als im Juli. Den Indikator gibt es seit Januar 2005.

Brüssel verteidigt TTIP-Freihandelsgespräche

BRÜSSEL - Trotz Zweifeln in Deutschland und Frankreich hält die EU-Kommission an den Handelsgesprächen mit den USA fest. "Wenn man verhandelt, dann verhandelt man, um zu einem Ergebnis zu kommen", erklärte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Dienstag. Zuvor hatte der französische Präsident François Hollande erklärt, die Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP seinen festgefahren und könnten nicht wie ursprünglich geplant zum Jahresende abgeschlossen werden. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel glaubt nicht mehr an einen Erfolg.

ROUNDUP: Nach Gabriel wendet sich auch Paris vom Handelspakt TTIP ab

PARIS BERLIN - Nach Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) will nun auch die französische Regierung das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP fallenlassen. Außenhandels-Staatssekretär Matthias Fekl sagte am Dienstag dem Radiosender RMC, Paris wolle die EU-Kommission im kommenden Monat auffordern, die Verhandlungen für den Handelspakt zwischen der EU und den USA zu stoppen. "Es gibt für diese Verhandlungen keine politische Unterstützung Frankreichs mehr."

Italien nimmt Schulden zu Rekord-Niedrigzinsen auf

FRANKFURT - Trotz politischer und wirtschaftlicher Probleme hat Italien am Dienstag Schulden zu Rekord-Niedrigzinsen aufnehmen können. Der Fiskus habe Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit im Volumen von 2,9 Milliarden Euro bei einer durchschnittlichen Rendite von 1,14 Prozent emittiert, teilte die italienische Notenbank in Rom mit. Das ist der niedrigste jemals vom italienischen Staat erzielte Zinssatz bei dieser Laufzeit.

Deutsche Betriebe suchen so viele Arbeitskräfte wie selten zuvor

NÜRNBERG - Deutsche Betriebe suchen derzeit so viele Arbeitskräfte wie selten zuvor. Die Zahl der freien Stellen habe im August sogar den bisherigen Rekordwert vom Juli überschritten, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag. Der aus den Jobmeldungen monatlich errechnete Stellenindex BA-X stieg auf 219 Punkte - das sind zwei Punkte mehr als im Juli.

ROUNDUP: Koalition streitet weiter über Finanzierung der Renteneinheit

BERLIN - Die Angleichung der Ost-Renten an das Westniveau droht am Streit zwischen Union und SPD über die Finanzierung zu scheitern. Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) sei weiter nicht bereit, die Mehrkosten aus der gesetzlichen Rentenkasse zu bezahlen, Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will dafür nicht Steuereinnahmen in Anspruch nehmen. Das geht nach Ansicht des Grünen-Rentenexperten Markus Kurth aus der Antwort des Nahles-Ressorts auf seine Anfrage hervor. Darüber hatte die "Berliner Zeitung" (Dienstag) zuerst berichtet.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich deutlich ein

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im August deutlich verschlechtert. Der Economic Sentiment Indicator (ESI), der die Stimmung in Unternehmen und privaten Haushalte misst, fiel um 1,0 Punkte auf 103,5 Zähler, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Bankvolkswirte hatten einen Rückgang erwartet, allerdings nur auf 104,1 Punkte. Abgesehen vom Bausektor trübte sich die Stimmung in allen Bereichen ein, aus denen der ESI ermittelt wird.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

jsl

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