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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 24.08.2016

24.08.2016 | 17:08

Deutsche Wirtschaft wächst dank Außenhandel

WIESBADEN - Ein starker Außenhandel hat die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal gestützt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wuchs die gesamte Wirtschaftsleistung von April bis Juni zum Vorquartal um 0,4 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Ergebnisse. Zum gleichen Quartal des Vorjahres erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,1 Prozent. Das war der stärkste Zuwachs seit knapp fünf Jahren, der jedoch durch eine im Vergleich zum Vorjahresquartal höhere Anzahl von Arbeitstagen begünstigt wurde.

GESAMT-ROUNDUP: Solide Konjunktur bringt Staatskasse Rekordüberschuss

WIESBADEN - Die robuste Konjunktur und die historisch günstige Lage auf dem Arbeitsmarkt haben dem deutschen Staat im ersten Halbjahr einen Rekordüberschuss eingebracht. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen nahmen unter dem Strich nach vorläufigen Berechnungen 18,5 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben. Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung lag das Plus bei 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Belgien: Stärkster Rückgang des Unternehmensvertrauens seit fünf Jahren

BRÜSSEL - In Belgien hat sich das Geschäftsklima im August so stark eingetrübt wie seit fünf Jahren nicht mehr. Der Indikator sei zum Vormonat um 4,1 Punkte auf minus 3,1 Punkte gefallen, teilte die belgische Notenbank (BNB) am Mittwoch in Brüssel mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 0,8 Punkte gerechnet. Im Vormonat hatte der Wert noch mit 1,0 Punkten den höchsten Stand seit April 2011 erreicht.

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen im Juli stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im Juli überraschend deutlich gefallen. Im Vergleich zum Vormonat fiel die Zahl um 3,2 Prozent auf annualisierte 5,39 Millionen Häuser, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten im Mittel einen Rückgang um 1,1 Prozent erwartet. Zuvor war die Zahl der Verkäufe vier Monate in Folge gestiegen und hatte im Juni mit 5,57 Millionen den höchsten Stand seit über neun Jahren erreicht.

USA: FHFA-Hauspreisindex steigt weniger als erwartet

NEW YORK - In den USA hat sich der Anstieg der Hauspreise im Juni weniger stark fortgesetzt als erwartet. Zum Vormonat sei das Preisniveau um 0,2 Prozent gestiegen, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Mittwoch in New York mit. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Hauspreise ebenfalls um 0,2 Prozent gestiegen.

Volumen des Welthandels geschrumpft

DEN HAAG - Die Globalisierung der Wirtschaft gerät zunehmend ins Stocken. Das Volumen des Welthandels sei im zweiten Quartal 2016 um 0,8 Prozent geschrumpft, teilte das niederländische Planungsbüro CPB, eine dem Wirtschaftsministerium untergeordnete Behörde, am Mittwoch mit. Der Welthandel zeigt schon seit geraumer Zeit Schwäche. Im ersten Quartal hatte das Volumen aber immerhin noch stagniert.

Islands Notenbank wehrt sich gegen Währungsaufwertung

REYKJAVIK - Die Notenbank Islands hat zur Überraschung von Experten und erstmals seit längerer Zeit ihren Leitzins gesenkt. Wie die Notenbank am Mittwoch mitteilte, fällt der Zins für einwöchiges Zentralbankgeld um 0,5 Prozentpunkte auf 5,25 Prozent. Es ist die erste Zinssenkung seit fast zwei Jahren. Seit Mitte 2015 hatte die Notenbank ihren Leitzins sogar angehoben.

Brüssel fordert Klarstellung aus Athen zu Defizit-Statistiken

BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat die griechische Regierung dazu aufgerufen, sich von Berichten über mutmaßliche Manipulationen im griechischen Statistikamt Elstat zu distanzieren. "Wir erwarten, dass die Regierung aktiv und öffentlich dem falschen Eindruck entgegentritt, dass Daten zwischen 2010 und 2015 manipuliert wurden", sagte EU-Statistikkommissarin Marianne Thyssen am Mittwoch in Brüssel. Zudem müssten Elstat und dessen Mitarbeiter vor solchen Anschuldigungen geschützt werden. In Medien hatten Politiker - auch des regierenden Linksbündnisses von Alexis Tsipras - zuletzt Zweifel an Zahlen zum griechischen Defizit zwischen 2010 und 2015 geäußert.

Deutsche Bank-Chef Cryan übt scharfe Kritik an EZB-Geldpolitik

DÜSSELDORF - Der Chor der Kritiker an der extrem lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in der deutschen Bankenbranche lauter. Deutsche Bank-Chef John Cryan warnte in einem Gastbeitrag (Mittwoch) für die "Handelsblatt"-Tagung "Banken im Umbruch" vor "fatalen Folgen" der EZB-Geldpolitik für die Sparer und die Altersvorsorge. Cryan steht als Kritiker nicht alleine. Zuletzt hatten sich zahlreiche Vertreter aus der deutschen Finanzwirtschaft, unter anderem Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon, kritisch zur Geldpolitik unter EZB-Chef Mario Draghi geäußert.

Ifo-Studie: Osten bleibt bei Wirtschaftswachstum bis 2030 zurück

DRESDEN - Das Wirtschaftswachstum in Ostdeutschland wird nach Prognosen des Dresdner Ifo-Instituts auch in den kommenden Jahren nicht an die gesamtdeutsche Entwicklung herankommen. Lediglich Sachsen und Brandenburg könnten bis 2030 beim durchschnittlichen Wachstum in etwa mithalten, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern müssten hingegen mit äußerst niedrigen Wachstumsraten rechnen. Zuletzt lag die Wirtschaftskraft nach Berechnungen der Experten im Osten nur bei knapp 77 Prozent des Westniveaus. Die Studie empfiehlt, für Aufholchancen stärker auf eine Wirtschaftsförderung einzelner Branchen und Zentren zu setzen.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

tos

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