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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 18.08.2016

18.08.2016 | 17:10

USA: Frühindikator steigt etwas stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Juli etwas stärker gestiegen als erwartet. Zum Vormonat habe der Indikator um 0,4 Prozent zugelegt, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Auf diesem Niveau hatte der Zuwachs bereits im Vormonat Juni gelegen.

USA: Philly-Fed-Index gestiegen

PHILADELPHIA - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im August wie erwartet aufgehellt. Der Index der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) sei von minus 2,9 Punkten im Vormonat auf plus 2,0 Punkte gestiegen, teilte die Zentralbank am Donnerstag mit. Volkswirte hatten mit diesem Wert gerechnet.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gesunken. In der vergangenen Woche ging sie um 4000 auf 262 000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit 265 000 Anträgen gerechnet. Der aussagekräftigere Vierwochenschnitt stieg um 2500 auf 265 250 Anträge.

US-Notenbanker Dudley erwartet weitere Verbesserung am Arbeitsmarkt

NEW YORK - Die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt dürfte sich nach Einschätzung des amerikanischen Notenbankers William Dudley weiter verbessern. Jüngste Daten hätten die Sorgen vor einem Abwürgen des Jobwachstums gedämpft, sagte Dudley am Donnerstag laut Redetext in New York. Der regionale Notenbankchef von New York lieferte in seiner Ansprache keine Hinweise auf den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung in den USA.

EZB: Geldpolitische Reaktion auf Brexit wäre verfrüht gewesen

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) benötigt etwas Zeit, um die Folgen des Brexit-Votums für ihre Geldpolitik bewerten zu können. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der EZB hervor. Demnach erachteten es die 25 Mitglieder des Zentralbankrats als "verfrüht", die Auswirkungen auf ihre Geldpolitik bewerten zu können. Ähnlich hatte sich EZB-Chef Mario Draghi nach der Sitzung am 21. Juli geäußert.

Eurozone: Verbraucherpreise steigen leicht

WIESBADEN - Die Verbraucherpreise im Euroraum sind im Juli leicht gestiegen. Wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag nach einer zweiten Schätzung mitteilte, lag das Preisniveau 0,2 Prozent höher als vor einem Jahr. Damit bestätigte das Statistikamt wie von Experten erwartet eine erste Schätzung. Im Vormonat Juni hatte die Inflationsrate bei 0,1 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich fielen die Verbraucherpreise im Juli um 0,6 Prozent.

Eurozone: Überschuss in Leistungsbilanz gesunken

FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz des Euroraums ist im Juni von hohem Niveau aus gefallen. Er lag bereinigt bei 28,2 Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag mitteilte. Im Vormonat Mai hatte der Überschuss bei revidiert 31,8 (zunächst 30,8) Milliarden Euro gelegen, nachdem er im April mit 36,5 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht hatte. Der zuletzt geringere Überschuss geht auf rückläufige Salden der Dienstleistungs- sowie der Einkommensbilanz zurück.

Frankreich: Arbeitslosenquote fällt erstmals seit Jahren wieder unter 10 Prozent

PARIS FRANKFURT - Lichtblick auf dem französischen Arbeitsmarkt: Im Frühjahr ist die Arbeitslosenquote erstmals seit knapp vier Jahren wieder unter die Marke von zehn Prozent gesunken. Im zweiten Quartal 2016 habe die Quote bei 9,9 Prozent gelegen, teilte das nationale Statistikbüro Insee am Donnerstag mit. Im Auftaktquartal hatte die Arbeitslosenquote noch bei 10,2 Prozent gelegen.

Britischer Einzelhandel steigert Umsatz trotz Brexit-Votum

LONDON - Das Brexit-Votum hat die Ausgabefreude der britischen Verbraucher offensichtlich nicht getrübt. Nach Daten des Statistikamts ONS vom Donnerstag steigerte der Einzelhandel seine Umsätze im Juli um 1,4 Prozent zum Vormonat. Das lag deutlich über den Erwartungen von Analysten, die im Mittel mit einem Zuwachs um 0,1 Prozent gerechnet hatten. Im Vormonat Juni waren die Einzelhandelsumsätze um 0,9 Prozent gesunken. Im Jahresvergleich stiegen die Erlöse im Juli um starke 5,9 Prozent.

Japans Außenhandel so schwach wie seit 2009 nicht mehr

TOKIO - Die Serie schwacher Außenhandelszahlen aus Japan setzt sich fort. Wie aus Regierungszahlen vom Donnerstag hervorgeht, fielen sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren im Juli so stark wie seit knapp sieben Jahren nicht mehr. Die Exporte gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,0 Prozent zurück, die Importe brachen um 24,7 Prozent ein. Das sind die stärksten Rückschläge seit Ende 2009. Analysten hatten im Mittel Rückgänge um 13,7 Prozent (Exporte) und 20,0 Prozent (Importe) erwartet.

Deutschland: Baugenehmigungen auf höchstem Stand seit der Jahrtausendwende

WIESBADEN - Niedrige Hypothekenzinsen und die Unterbringung von Flüchtlingen haben im ersten Halbjahr den Bauboom in Deutschland angetrieben. Von Januar bis Juni wurde der Bau von 182 800 Wohnungen genehmigt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 30,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und der höchste Stand in einem ersten Halbjahr seit dem Jahr 2000 mit damals 185 000 Wohnungen.

ROUNDUP Deutschland: Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal deutlich gestiegen

WIESBADEN - Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt in starker Verfassung: Von April bis Juni stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Inland binnen Jahresfrist um 1,2 Prozent auf 43,5 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das waren 529 000 Menschen mehr als im zweiten Quartal 2015.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

jkr

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