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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 17.03.2016

17.03.2016 | 17:20

GESAMT-US-Notenbank nimmt Tempo aus Zinswende

WASHINGTON - Die US-Notenbank Fed hat ihre Zinswende am Mittwoch nicht fortgesetzt und keine klaren Signale zu ihrem kurzfristigen Kurs gegeben. Eine Zinsanhebung im April sei jedenfalls nicht ausgeschlossen, sagte Fed-Präsidentin Janet Yellen in Washington nach dem jüngsten Zinsentscheid. Klar ist aber: Die Notenbank dürfte ihre Geldpolitik in diesem Jahr deutlich langsamer straffen als bisher beabsichtigt. Damit reagiert sie auf die schwächelnde Weltwirtschaft. Die Zinserwartungen der Anleger wurden gedämpft. Unter Experten gab es Kritik: Zu unklar sei der Kurs.

USA: Frühindikatoren steigen nur leicht

WASHINGTON - In den USA hat sich die Wirtschaftsstimmung im Februar etwas schwächer aufgehellt als erwartet. Der Sammelindex der Frühindikatoren stieg zum Vormonat um 0,1 Prozent, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat war der Indikator um 0,2 Prozent gefallen.

USA: Philly-Fed-Index hellt sich überraschend stark auf

PHILADELPHIA - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im März überraschend stark aufgehellt. Der Index der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) sei von minus 2,8 Punkten im Vormonat auf plus 12,4 Punkte gestiegen, teilte die Zentralbank am Donnerstag mit. Volkswirte hatten nur mit einem leichten Anstieg auf minus 1,5 Zähler gerechnet. Der Stimmungsindikator liegt damit erstmals seit vergangenen August wieder über der Expansionsschwelle von null Punkten.

USA: Leistungsbilanzdefizit höher als erwartet

WASHINGTON - Das Defizit in der US-Leistungsbilanz ist im vierten Quartal höher ausgefallen als erwartet. Der Fehlbetrag habe 125,3 Milliarden Dollar betragen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten im Mittel ein Minus von 118,0 Milliarden Dollar erwartet. Das Defizit für das dritte Quartal wurde von ursprünglich 124,1 Milliarden auf 129,9 Milliarden Dollar korrigiert.

USA: Etwas weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe etwas schwächer gestiegen als erwartet. In der vergangenen Woche legten sie um 7000 auf 265 000 zu, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit 268 000 Anträgen gerechnet. Der aussagekräftigere Vierwochenschnitt stieg um 750 auf 268 000 Anträge.

ROUNDUP: Britische Notenbank hält Geldpolitik locker - Sorge wegen EU-Referendum

LONDON - Die britische Notenbank setzt weiter auf eine lockere Geldpolitik. Der Leitzins liegt unverändert auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent, wie die Bank of England am Donnerstag in London mitteilte. Auf diesem Niveau verharrt er bereits seit fast sieben Jahren. Das Wertpapierkaufprogramm, mit dem die Notenbank das Zinsniveau zusätzlich gedrückt hat, ist bereits seit mehreren Jahren ausgeschöpft. An diesem Programm wurden ebenfalls keine Änderungen vorgenommen.

Eurozone: Handelsüberschuss sinkt

LUXEMBURG - In der Eurozone ist der Überschuss im Handel mit anderen Ländern im Januar gesunken. Wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte, lag der saisonbereinigte Handelsüberschuss der Eurozone bei 21,2 Milliarden Euro. Im Vormonat hatte er 22,5 Milliarden Euro betragen. Analysten hatten für Januar mit einem Plus von 19,5 Milliarden Euro gerechnet. Der nicht saisonbereinigte Überschuss lag bei 6,2 Milliarden Euro.

Eurozone: Inflation erstmals seit September wieder negativ

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat wegen günstiger Energiepreise einen kräftigen Dämpfer erhalten. Im Februar seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 0,2 Prozent gefallen, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eurostat bestätigte damit wie erwartet eine erste Erhebung von Ende Februar. Im Januar hatte die Inflationsrate noch bei plus 0,3 Prozent gelegen.

ROUNDUP: Schweizerische Nationalbank setzt lockere Geldpolitik fort

ZÜRICH FRANKFURT - Die Schweizerische Nationalbank SNB setzt ihre extrem lockere Geldpolitik unverändert fort. Der Zins für Bankeinlagen bei der SNB bleibe bei minus 0,75 Prozent, teilte die Notenbank am Donnerstag mit. Ökonomen hatten damit gerechnet. Mit Blick auf die Konjunktur und Inflation sind die Währungshüter pessimistischer geworden. Am Häusermarkt gebe es Ungleichgewichte und nach wie vor sei der Franken überbewertet. Wenn nötig, sei man zum Handeln bereit, hieß es weiter.

Norwegens Zentralbank setzt Leitzins auf Rekordtief

OSLO - Die Zentralbank Norwegens hat ihre Geldpolitik weiter gelockert. Der Leitzins werde um 0,25 Prozentpunkte auf ein Rekordtief von 0,50 Prozent gesenkt, teilte die Norges Bank am Donnerstag in Oslo mit. Ökonomen hatten mit der Entscheidung gerechnet. Außerdem kündigten die Notenbanker an, dass der Zinssatz in diesem Jahr weiter gesenkt werden könnte.

ROUNDUP: Japans Exporte gehen weiter zurück - Handel mit USA schwächelt

TOKIO - Japans Exportwirtschaft kommt nicht in Schwung und leidet zuletzt auch unter vergleichsweise schwachen Geschäften mit den USA. Das japanische Finanzministerium meldete am Donnerstag für Februar einen Rückgang der Exporte im Jahresvergleich um 4,0 Prozent. Damit sind die Ausfuhren zum fünften Mal in Folge gesunken. Experten hatten mit einem geringeren Rückgang gerechnet.

Lula in Ministeramt eingeführt - 'Es wird keinen Putsch geben'

BRASÍLIA - Der frühere Präsident Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva, steuert künftig die schwer unter Druck stehende Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff. Er wurde am Donnerstag offiziell in sein Ministeramt als Chef der Casa Civil eingeführt. Der Posten ist vergleichbar mit dem eines Kabinettschefs, der die Arbeit der Minister koordiniert - es ist eines der einflussreichsten Ämter. Rousseff lobte Lula als einen der besten politischen Führer, Abgeordnete der regierenden Arbeiterpartei riefen während der Zeremonie: "Es wird keinen Putsch geben". Draußen demonstrierten tausende Menschen gegen die Personalie. Gegen Lula (70) laufen Korruptionsermittlungen, das Ministeramt könnte ihn vor einem drohenden Strafprozess bewahren.

ROUNDUP Studie: Wegen Mindestlohns rund 60 000 Jobs weniger geschaffen

NÜRNBERG - Der gesetzliche Mindestlohn hat nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern in Deutschland etwa 60 000 Stellen gekostet. Zwar seien wegen der Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde nur wenige Arbeitsplätze gestrichen worden. Manche Betriebe hätten aber wegen der Regelung auf die Schaffung neuer Jobs verzichtet, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. In welchen Branchen dies besonders der Fall sei, sei noch unklar.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

tos

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