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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 04.04.2016

04.04.2016 | 17:14

USA: Industrieaufträge fallen merklich

WASHINGTON - Die US-Industrie hat im Februar merklich weniger Aufträge erhalten als im Vormonat. Die Neuaufträge seien um 1,7 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten mit diesem Rückgang gerechnet. Zudem ist der Anstieg im Vormonat mit 1,2 Prozent schwächer ausgefallen als zunächst ermittelt (+1,6%).

ROUNDUP: Lage auf europäischem Arbeitsmarkt entspannt sich langsam

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt leicht entspannt. Im Februar betrug die Quote 10,3 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Das ist ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat Januar. In Südeuropa sind die Zahlen allerdings weiterhin hoch; vor allem Jugendliche sind betroffen.

Union warnt nach 'Panama Papers' vor voreiliger Skandalisierung

BERLIN - Der Vize-Chef der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs (CDU), hat nach neuen Enthüllungen über Finanzgeschäfte mit Briefkastenfirmen vor einer voreiligen "Skandalisierung" gewarnt. "Es ist nicht illegal, Firmen im Ausland zu gründen oder Geld ins Ausland zu transferieren", sagte Fuchs dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag).

EZB-Chefvolkswirt bekräftigt Handlungsbereitschaft

ROM - Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) hat die Handlungsbereitschaft der Notenbank im Kampf gegen eine zu niedrige Inflation bekräftigt. Die EZB sei auch nach der jüngsten Lockerungsrunde bereit, "kraftvoll zu reagieren", sagte der Belgier Peter Praet am Montag in Rom. Das Ziel stabiler Preise sei nach wie vor in Gefahr. Anfang März hatte die EZB ihre Geldschwemme ausgeweitet, ihre Leitzinsen weiter reduziert und neue Langfristkredite zu extrem günstigen Konditionen angekündigt.

Eurozone: Arbeitslosenquote fällt leicht

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt leicht verbessert. Im Februar sei die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent gefallen, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten mit dieser Quote gerechnet. Allerdings hatte sie im Vormonat bei revidierten 10,4 Prozent gelegen, nachdem zunächst ein Wert von 10,3 Prozent ermittelt worden war.

Eurozone: Erzeugerpreise fallen so stark wie seit Ende 2009 nicht mehr

LUXEMBURG - Im Euroraum ist von steigenden Inflationsraten nach wie vor wenig zu sehen. Wie das Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte, gingen die Preise auf Herstellerebene im Februar zum Vorjahr um 4,2 Prozent zurück. Das ist der stärkste Rückgang seit November 2009. Analysten hatten im Mittel eine Rate von minus 4,0 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich gingen die Erzeugerpreise um 0,7 Prozent zurück.

ROUNDUP: Gläubiger starten neue Prüfungen in Athen - Spannungen mit dem IWF

ATHEN - Experten der Gläubiger Griechenlands sind am Montag in Athen zu neuen Gesprächen über die Beilegung der Finanzkrise eingetroffen. Sie wollen prüfen, wie weit die Regierung in Athen bei der Sanierung der Finanzen vorangekommen ist. "Das erste Treffen wird am Nachmittag stattfinden", heiß es aus Kreisen des Athener Finanzministeriums. Die neue Prüfung wird von Spannungen zwischen Athen und dem Internationalen Währungsfonds IWF) begleitet.

Sentix: Anlegerstimmung im Euroraum hellt sich nur leicht auf

FRANKFURT - Die Anlegerstimmung im Euroraum hat sich im April weniger verbessert als erwartet. Wie das Forschungsinstitut Sentix am Montag mitteilte, stieg der entsprechende Konjunkturindikator leicht um 0,2 Punkte auf 5,7 Zähler. Bankvolkswirte hatten im Mittel mit einer Verbesserung auf 7,0 Punkte gerechnet.

Mehr Aufträge für Maschinenbauer - aber keine Aufbruchsstimmung

FRANKFURT - Nach einem schwachen Jahresauftakt zieht die Nachfrage nach Maschinen "Made in Germany" wieder an. Im Februar gingen 7 Prozent mehr Bestellungen bei deutschen Maschinenbauern ein als im Vorjahresmonat, wie der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mitteilte. Die Aufträge aus dem Inland legten deutlich um 12 Prozent zu. Das Auslandsgeschäft zog um 5 Prozent an. Damit konnte das Minus von real 12 Prozent im Januar teilweise kompensiert werden. Eine Aufbruchstimmung lasse sich aus dem Ergebnis aber nicht ableiten, warnte der Chefvolkswirt des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Ralph Wiechers, vor überzogenem Optimismus.

RATING Fitch: Deutschland kann Flüchlingskrise meistern

LONDON - Deutschland dürfte nach Einschätzung der US-Ratingagentur Fitch die Flüchtlingskrise ohne eine Gefährdung seiner Kreditwürdigkeit meistern. Die Amerikaner bestätigten entsprechend am späten Freitagabend die Topbonität der größten Volkswirtschaft der Eurozone mit "AAA". Der Ausblick ist "stabil", damit sind auf absehbare Zeit Änderungen unwahrscheinlich. Deutschland verfüge über genügend finanziellen Spielraum, hieß es weiter.

Berlin: Schuldenschnitt für Griechenland steht nicht zur Debatte

BERLIN - Die Bundesregierung stemmt sich weiter gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland. Der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Martin Jäger, sagte am Montag in Berlin: "Ein Schuldenschnitt steht im Augenblick nicht zur Debatte." Jäger verwies darauf, dass Athens Schuldentilgung ohnehin bis 2020 und länger ausgesetzt sei. Entscheidend sei, dass Griechenland nun einen tragfähigen Haushalt hinbekomme. Ziel bleibe eine Rückkehr zum Kapitalmarkt.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

jsl

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