Cartoons auf a|m Cartoons auf a|m

Cartoons auf a|m


dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 09.06.2015 - 17.00 Uhr

09.06.2015 | 17:15

Tsipras warnt vor Eurozone-Kollaps - Neue Vorschläge aus Athen

BRÜSSEL ATHEN - Vor einem möglicherweise entscheidenden Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatschef François Hollande hat der griechische Regierungschef Alexis Tsipras ein Horrorszenario über den Zusammenbruch der Währungsunion gemalt. Sollte Griechenland die Eurozone verlassen müssen, könnten Spanien oder Italien dieses Schicksal teilen. In der Folge könnte dies zum Zusammenbruch der Währungsunion führen, sagte Tsipras am Dienstag in einem Interview der italienischen Zeitung "Corriere della Sera".

Europa will Handel mit Lateinamerika ausbauen

BRÜSSEL - Mit einem Spitzentreffen will die EU den Wirtschaftsbeziehungen zu Lateinamerika neuen Schwung verleihen. Zu dem Gipfel mit der Gemeinschaft der Staaten Lateinamerikas und der Karibik (CELAC) am Mittwoch und Donnerstag in Brüssel wurden mehr als 40 Staats- und Regierungschefs erwartet, unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Auf der Agenda steht insbesondere der Ausbau des Handels. Vorarbeiten dazu sollten am Dienstag bereits die Außenminister der teilnehmenden Staaten leisten.

Kauder: Ohne IWF keine Hilfen für Griechenland

BERLIN - Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) macht weitere Hilfen für Athen von der fortgesetzten Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Griechenland-Rettung abhängig. "Der Internationale Währungsfonds muss im Boot bleiben, sonst ist die Situation, unter der wir bereit waren, Hilfe zu leisten, nicht mehr gegeben", sagte Kauder am Dienstag in Berlin und sprach von einer "absoluten Bedingung". "Wer glaubt, dass man die Politik der Schutzschirme ohne den Währungsfonds machen kann, der wird sich irren."

EU-Kommissar Oettinger warnt vor digitalem Flickenteppich in Europa

BERLIN - EU-Kommissar Günther Oettinger hat vor einem digitalen Flickenteppich in Europa gewarnt. "Ich plädiere für eine europäische Digital-Union", sagte Oettinger am Dienstag in Berlin auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsrates der CDU. Für den europäischen Binnenmarkt mit seinen 510 Millionen Menschen seien einheitliche Datenschutz- und Urheberrechtsregeln erforderlich.

Schäuble: Scheitern von TTIP wäre absurd

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Vorbehalte gegen das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) kritisiert. "Offenbar haben wir nur ein Problem: Nämlich zwischen den beiden größten Wirtschaftsblöcken der Welt, den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa, ein Freihandelsabkommen zu machen. Das ist absurd", meinte Schäuble am Dienstag bei einer Konferenz des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin.

Baden-Württemberg droht mit Klage gegen Länderfinanzausgleich

STUTTGART - Baden-Württemberg will nach der parlamentarischen Sommerpause über eine Klage gegen den Länderfinanzausgleich entscheiden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bedauerte am Dienstag in Stuttgart die schleppenden Verhandlungen zwischen dem Bund und den Ländern über die künftige Steuerverteilung. Bislang erwäge seine grün-rote Landesregierung noch nicht, sich der Klage von Bayern und Hessen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe anzuschließen. Aber er ergänzte: "Ob das nach der Sommerpause, wenn bis dahin nichts passiert, auch noch unsere Haltung sein wird, wird man sehen."

Schäuble: Machen bei Griechenlands 'blame game' nicht mit

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will sich bei der Lösung der Griechenland-Krise nicht vorführen lassen und hält nichts von gegenseitigen Schuldzuweisungen. Das Linksbündnis Syriza von Premier Alexis Tsipras habe schon im griechischen Wahlkampf versucht, ein "blame game" (Schuldzuweisungs-Spiel) mit Deutschland zu spielen. "Wir wären schön blöd, wenn wir uns darauf einlassen würden", sagte Schäuble am Dienstag in Berlin auf einer Konferenz des Wirtschaftsrates der CDU. Griechenland habe es in der Hand, ob es die schweren Anpassungslasten tragen wolle oder nicht.

Grüne wollen als 'Wirtschaftspartei 4.0' punkten - Steuerkurs später

BERLIN - Die Grünen wollen sich als "Wirtschaftspartei neuen Typs" profilieren - halten sich zu ihrem künftigen Steuerkonzept aber bedeckt. "Ökologische Erneuerung ist die Zukunftsfrage schlechthin", sagte Parteichef Cem Özdemir am Dienstag in Berlin. "Der alte Gegensatz zwischen Ökologie und Ökonomie kann aufgehoben werden."

'Handel ist Friedenssicherung': Cordes warnt vor Sanktionsspirale

BERLIN - Die deutsche Wirtschaft warnt nach den deutlichen Worten der G7-Staaten an Moskau vor einer neuen Sanktionsspirale im Ukraine-Konflikt. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Eckhard Cordes, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ich glaube, wir haben genügend Warnzeichen auf dem Tisch, was die Sanktionen anrichten." Die wirtschaftliche Entwicklung zwischen Russland und Deutschland sei bereits extrem schlecht. "Der deutsche Maschinenbau bricht in Russland geradezu ein."

Arbeitskosten in Deutschland zum Jahresauftakt stark gestiegen

WIESBADEN - Arbeit in Deutschland ist zum Jahresauftakt teurer geworden. Im ersten Quartal 2015 stiegen die Kosten je geleistete Arbeitsstunde zum Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent. Vor allem die Lohnnebenkosten hätten deutlich angezogen, erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag. Ein Faktor dabei: Die Zahl der Krankheitstage. Diese habe im Vorjahreszeitraum wegen des milden Winters sehr niedrig gelegen und sei nun wieder angestiegen. Einen stärkeren Anstieg der Arbeitskosten in der Jahresfrist hatte es zuletzt zum Jahresauftakt 2013 gegeben.

Studie: Ausländische Uni-Absolventen mit Stolperstart bei Jobsuche

BERLIN - Ausländer mit deutschem Studienabschluss haben es nach einer neuen Studie oft schwer, hierzulande auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Hochschulen, Firmen und Behörden müssten gemeinsam Rahmenbedingungen verbessern und Übergänge in den Job erleichtern, um das Potenzial dieser "Idealzuwanderer" zu nutzen. Dies ergibt sich aus dem Report "Zugangstor Hochschule", den der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) am Dienstag in Berlin vorlegte.

Chinas Inflation geht weiter zurück - 'Freie Bahn für PBOC'

PEKING - In China bleibt die Inflation trotz jüngster Maßnahmen der Notenbank zur Ankurbelung der Wirtschaft deutlich hinter den Regierungszielen zurück. Im Mai stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent, wie die nationale Statistikbehörde am Dienstag in Peking mitteilte. Die Inflation liegt damit nur noch knapp über dem Fünf-Jahrestief, das im Januar bei 0,8 Prozent erreicht worden war. Experten rechnen wegen der schwachen Inflation mit einer weiteren Lockerung der chinesischen Geldpolitik, um die Konjunktur der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stärker anzukurbeln. rob jsl

Mit dem Heibel-Ticker Börsenbrief halten wir Sie auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen. Bitte hier kostenfrei und unverbindlich eintragen:
Ihre E-Mail Adresse:



Tags

aktuelle Börseninfos kostenlos wöchentlich per E-Mail!
verständlich
diversifiziert
international
fundiert
unabhängig
druckfrisch
  • Realtime DAX (©) Indikation
Chart DAX

+++Aktuelle Analysen+++

+++Sentiment Analysen+++

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

08.02.2016 | 09:36

Die kurzfristige Stimmung ist wieder eingebrochen und sorgt gemeinsam mit dem sehr schwachen animusX®-News-Barometer für positives Überraschungspotential. mehr

Weitere Analysen:
25.01 10:20 DAX Sentiment: Stimmung hellt sich weiter...
19.01 08:19 DAX Sentiment: Nur minimale kurzfristige S...
11.01 09:43 DAX Sentiment: Die kurzfristige Stimmung b...
04.01 17:55 DAX Sentiment: Die mittelfristige Stimmung...
21.12 10:06 DAX Sentiment: Jetzt kippt die mittelfrist...
14.12 10:45 DAX Sentiment: Innerhalb von nur zwei Woch...
07.12 16:36 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie ist v...
02.12 10:55 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie bei d...
23.11 08:54 DAX Sentiment: Die Zuversicht bleibt hoch
Heibel Unplugged