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WDH Aktien Frankfurt: Entwicklung von Ölpreis und Euro geben Dax Auftrieb

04.04.2016 | 15:07

(Stellt Euro-Entwicklung im dritten Absatz klar.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Erholung der Ölpreise und der wieder leicht gesunkene Euro haben dem deutschen Aktienmarkt am Montag zu Gewinnen verholfen. Bis zum Nachmittag rückte der am Morgen noch schwächelnde Dax <DAX.ETR> um 0,58 Prozent auf 9851,20 Punkte vor.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax <MDAX.ETR> stieg um 0,59 Prozent auf 20 315,46 Punkte, und der Technologiewerte-Index TecDax <TDXP.ETR> rückte um 0,34 Prozent auf 1647,08 Punkte vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <SX5E.DJX> legte zugleich um 0,52 Prozent zu.

EURO-KURS WIEDER RÜCKLÄUFIG

Der Euro <EURUS.FX1> wurde zuletzt bei 1,1386 US-Dollar gehandelt, nachdem er in der Vorwoche zwischenzeitlich deutlich über 1,14 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1380 (Freitag: 1,1432) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8787 (0,8747) Euro. Ein starker Euro gilt als Belastungsfaktor für deutsche Unternehmen, die ihre Waren außerhalb der Eurozone exportieren.

Die Ölpreise wiederum gelten zudem als Konjunkturindikator: Steigen sie, wird von einer brummenden Weltwirtschaft ausgegangen; sinken sie, wird eine Wachstumsverlangsamung oder gar Schlimmeres befürchtet.

RWE-AKTIE NACH STUDIE AN DER DAX-SPITZE

Unter den Einzelwerten lagen die Anteilsscheine des Versorgers RWE <RWE.ETR> mit rund 3 Prozent unter den Top-Werten im Dax. Sie profitierten von einer Studie der Societe Generale. Analyst Lüder Schumacher sieht inzwischen deutlich höhere Chancen für positive Kurstreiber als für negative. Die Aktien von Eon <EOAN.ETR> wurden mitgezogen und rückten um etwas mehr als 1 Prozent vor.

Die Papiere des Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck KGaA <MRK.ETR> stiegen an der Dax-Spitze um dreieinhalb Prozent - allerdings waren sie auch am Freitag auf den tiefsten Stand seit Februar zurückgefallen.

BMW VON US-ABSATZZAHLEN BELASTET

Schwache US-Autoabsatzzahlen für den März drückten auf die Papiere von BMW <BMW.ETR>, die ein halbes Prozent nachgaben. Die Daimler-Aktien <DAI.ETR> hielten sich hingegen knapp im Plus. Die Premiumhersteller taten sich im März schwer und verbuchten rückläufige Verkäufe in den USA. Volkswagen <VOW3.ETR> hatte seine Absatzzahlen noch zur Handelszeit am Freitag veröffentlicht, woraufhin die Aktie deutlich gefallen war.

Studien bewegten zudem die Anteilsscheine von Fraport <FRA.ETR> und Metro <MEO.ETR> im MDax sowie von Süss Microtec <SMHN.ETR> im TecDax. So litten die Aktien des Flughafenbetreibers Fraport mit fast eineinhalb Prozent Abschlag unter einer Verkaufsempfehlung der Schweizer Bank UBS. Die Aktien des Handelsunternehmens Metro legten hingegen um mehr als eineinhalb Prozent zu, nachdem die DZ Bank die Papiere auf eine ihrer Empfehlungslisten setzte. Die Aufteilung von Metro in zwei neue Gesellschaften sei "stark zu befürworten", hieß es in der Studie.

Im Technologiewerte-Index gewannen die Süss-Aktien an der Index-Spitze fast 5 Prozent. Der Gegenwind, dem der Anlagenbauer für die Halbleiterindustrie ausgesetzt sei, habe sich mittlerweile abgeflaut, schrieb Analystin Tammy Qiu von der Privatbank Berenberg und bekräftigte ihre Kaufempfehlung. Das Kursziel hob sie zugleich von 9 auf 11 Euro und sieht damit noch ein Kurspotenzial von aktuell etwas mehr 21 Prozent. ck das

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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