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'Spiegel': Eon muss sparen - Konzern dementiert Gehaltseinschnitte

28.10.2016 | 18:05

ESSEN (dpa-AFX) - Der Essener Energieriese Eon <EOAN.ETR> dreht nach der Abspaltung der Kraftwerkstochter Uniper <UN01.ETR> laut einem Bericht des "Spiegel" weiter an der Sparschraube. Diskutiert würden ein weiterer Konzernumbau, Gehaltskürzungen bei einigen Führungskräften um bis zu 25 Prozent und neue milliardenschwere Wertberichtigungen, berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner aktuellen Ausgabe. Details wolle Eon-Chef Johannes Teyssen bei der Quartalsbilanz am 9. November präsentieren. Ein Eon-Sprecher dementierte Pläne für Gehaltskürzungen oder den Verkauf von Gesellschaften der erneuerbaren Energie. Dass das Unternehmen weiter seine Kosten senken müsse, sei lange bekannt, sagte der Sprecher.

Eon hatte wegen hoher Abschreibungen vor allem auf die Kraftwerke in den vergangenen Jahren bereits Milliardenverluste hinnehmen müssen. Allein im ersten Halbjahr 2016 waren es rund drei Milliarden Euro. Nach dem Börsengang der Kraftwerkstochter Uniper Mitte September werden neue Wertberichtigungen erwartet, weil Uniper an der Börse niedriger bewertet wird als das Unternehmen in den Eon-Büchern steht. Der Konzern hält noch einen 46-Prozent-Anteil an Uniper. Für die Kosten des Atomausstiegs befürwortet Eon eine Kapitalerhöhung. Teyssen hatte den Schritt Mitte August bei der Halbjahresbilanz "richtig und angemessen" genannt. rs DP stb

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