Cartoons auf a|m Cartoons auf a|m

Cartoons auf a|m


L&S Realtime
BID:
ASK:
Zeit:
Air Berlin PLC
ISIN: GB00B128C026
WKN: AB1000
Air Berlin PLC
Deutsche Lufthansa AG K:  B:  A:  P: 

ROUNDUP: Hauptstadtflughafen ändert Grundlage für Schallschutzprogramm

01.09.2016 | 06:57

SCHÖNEFELD (dpa-AFX) - Für Anwohner des neuen Hauptstadtflughafens könnte der einzubauende Schallschutz bald eine Nummer kleiner ausfallen. Wie stark die Häuser durch Dämmungen und Fenster gegen Fluglärm abgeschirmt werden sollen, berechnet der Flughafen ab Oktober anhand eines neuen Flugzeugmixes.

Darin ist berücksichtigt, dass heute weniger ganz laute Flugzeuge fliegen als zur Zeit der Flughafen-Planung in den 90er Jahren. Damals seien auch viele alte Modelle aufgenommen worden. "Diese Flugzeuge sind inzwischen weitestgehend aus dem Markt verschwunden", heißt es in der unternehmenseigenen Anwohner-Zeitschrift "BER aktuell" (September). Die neuen Berechnungen seien viel realistischer.

Dadurch haben aber nicht weniger Anwohner Anspruch auf Schallschutz: An der Größe der Anspruchsgebiete ändere sich nichts, versichert das Unternehmen. Im Ergebnis könnte aber das Schutzziel, das der Flughafen nach dem Planfeststellungsbeschluss zu erfüllen hat, mit weniger Aufwand zu erreichen sein: Fluglärm darf die normale Gesprächslautstärke von 55 Dezibel in den Wohnungen um den Airport-Neubau in Schönfeld tagsüber nicht überschreiten. Ob der Flughafen durch den neuen Flugzeugmix Geld spart, ist offen.

Die Kosten für das Schallschutzprogramm hatten sich in den vergangenen Jahren auf 730 Millionen Euro verfünffacht, weil der Flughafen beim Einbau von Schallschutzfenstern, Dämmungen und Lüftern die Vorgaben verfehlt hatte. Das hatte das Oberverwaltungsgericht 2013 entschieden. Im Mai dieses Jahres wies es auf einen weiteren Mangel hin: Die Entlüftung schallgedämmter Räume müsse von Sachverständigen geplant werden, diese Planung sei nicht Teil der Lüfter-Montage, entschieden die Richter.

Dieses Urteil macht das Programm nicht noch einmal teurer, wie der Schallschutz-Chef des Flughafens, Ralf Wagner, der Zeitschrift sagte. "Wir haben eine Kostenprognose von rund 730 Millionen Euro, und damit sind auch die Auswirkungen dieses Urteils abgedeckt." Insgesamt haben rund 26 000 Haushalte im Umfeld des Großflughafens an der Berliner Stadtgrenze Anspruch auf Schallschutz. Gut 20 000 Anwohner haben entsprechende Anträge gestellt. bf DP stk

Mit dem Heibel-Ticker Börsenbrief halten wir Sie auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen. Bitte hier kostenfrei und unverbindlich eintragen:
Ihre E-Mail Adresse:



Tags

Air Berlin Plc, AB1, GER, GB00B128C026, LUFTHANSA AG, LHA, GER, 823212, DE0008232125

Jetzt keine Heibel-Ticker Meinung zu Air Berlin PLC mehr verpassen:
Stephan Heibel
aktuelle Börseninfos kostenlos wöchentlich per E-Mail!

+++Aktuelle Analysen+++

+++Sentiment Analysen+++

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

DAX Sentiment: Der Kurssturz lässt auch die Stimmung abstürzen

08.02.2016 | 09:36

Die kurzfristige Stimmung ist wieder eingebrochen und sorgt gemeinsam mit dem sehr schwachen animusX®-News-Barometer für positives Überraschungspotential. mehr

Weitere Analysen:
25.01 10:20 DAX Sentiment: Stimmung hellt sich weiter...
19.01 08:19 DAX Sentiment: Nur minimale kurzfristige S...
11.01 09:43 DAX Sentiment: Die kurzfristige Stimmung b...
04.01 17:55 DAX Sentiment: Die mittelfristige Stimmung...
21.12 10:06 DAX Sentiment: Jetzt kippt die mittelfrist...
14.12 10:45 DAX Sentiment: Innerhalb von nur zwei Woch...
07.12 16:36 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie ist v...
02.12 10:55 DAX Sentiment: Kurzfristige Euphorie bei d...
23.11 08:54 DAX Sentiment: Die Zuversicht bleibt hoch
Heibel Unplugged