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ROUNDUP Aktien New York Schluss: Steigender Ölpreis sorgt für Börsen-Rekorde

15.08.2016 | 22:23

NEW YORK (dpa-AFX) - Beflügelt von weiter kräftig steigenden Ölpreisen haben sich die US-Börsen am Montag zu Rekordhöhen aufgeschwungen. Darüber hinaus erwarteten zunehmend mehr Marktteilnehmer, dass die Leitzinsen in den Vereinigten Staaten vorerst nicht weiter angehoben werden, hieß es. Zudem würden Anleger derzeit angesichts der immer noch vorteilhaften Bewertung von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Papieren entsprechend umschichten.

Der Dow Jones Industrial <DJI.DJI>, der im frühen Handel auf 18 668,44 Punkte und damit auf den bisher höchsten Stand seiner Geschichte gesprungen war, beendete den Tag mit plus 0,32 Prozent auf 18 636,05 Punkten.

Der marktbreite S&P-500-Index <INX.SPI> tat es ihm gleich und stieg auf 2193,81 Punkte. Mit einem Aufschlag von 0,28 Prozent bei 2190,15 Punkte verabschiedete er sich schließlich aus dem Tag. Auch die zwei wichtigsten Nasdaq-Indizes, der Nasdaq-Composite-Index <COMPX.NQI> und der Auswahlindex Nasdaq 100 <NDX.X.NQI> stiegen auf Rekordhöhen. Der Composite erreichte einen Höchststand bei 5271,357 Punkten und der Nasdaq 100 bei 4837,671 Punkten. Aus dem Tag ging der Auswahlindex schließlich 0,42 Prozent höher bei 4827,12 Punkten.

SPEKULATIONEN ÜBER DROSSELUNG DER ÖLFÖRDERMENGE

Spekulationen über eine baldige Drosselung der Förderungsmenge der Opec-Staaten trieben den Preis für ein Fass der Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) wieder knapp unter 46 US-Dollar. Beobachter halten die Erfolgsaussichten wegen großer Differenzen innerhalb des Kartells allerdings für gering.

Abgesehen vom Ölpreis erwartet Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX, dass die in dieser Woche anstehenden Konjunktur- und Inflationsdaten aus der weltweit größten Volkswirtschaft eher schwach ausfallen dürften. Das wiederum dürfte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank noch in diesem Jahr weiter reduzieren, mutmaßt er.

Zu dieser Einschätzung passte die Statistik zur Lage der Industrie im US-Bundesstaat New York. Der Empire-State-Index war in den negativen Bereich gefallen und signalisiert damit eine schrumpfende Produktion. Analysten hatten dagegen eine Verbesserung der Produktion erwartet. Der Indikator zeigte sich zuletzt allerdings sehr schwankungsanfällig.

FAST ALLES DREHT SICH UM ÜBERNAHMEN

Aus Unternehmenssicht waren fundamentale Nachrichten Mangelware. Im Dow nahmen die Aktien des Chemiegiganten DuPont <DD.NYS> <DU7.FSE> mit plus 1,45 Prozent den Spitzenplatz ein, gefolgt von den Papieren der Investmentbank Goldman Sachs <GS.NYS> <GOS.FSE> mit 1,41 Prozent. Die Anteilsscheine von Wal-Mart <WMT.NYS> gaben vor den am Donnerstag erwarteten Quartalszahlen des Handelskonzerns dagegen als einer der schwächsten Werte um 0,77 Prozent nach. Am Markt wird mit einem im Jahresvergleich rückläufigen Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal gerechnet.

Im Anlegerfokus standen aber vor allem Übernahme-Themen: So will sich im Immobiliensektor die Mid-America Apartment Communities <MAA.NYS> den Immobilienfonds Post Properties <PPS.NYS> für rund 3,9 Milliarden US-Dollar einverleiben. Während die Papiere von Post Properties daraufhin um 9,42 Prozent nach oben schnellten, gaben die Mid-America-Aktien um 4,89 Prozent nach.

Zudem teilte das Wassertechnologie-Unternehmen Xylem <XYL.NYS> mit, Sensus USA, einen Anbieter von hochentwickelter Messtechnologie für Versorger, für insgesamt rund 1,7 Milliarden Dollar in bar kaufen zu wollen. Die Anteilsscheine von Xylem reagierten auf diese Nachricht mit einem Plus von 3,86 Prozent.

EURO-SPRUNG ÜBER 1,12 US-DOLLAR NICHT NACHHALTIG

Der Euro <EURUS.FX1>, der zeitweise wieder über 1,12 Dollar gestiegen war, wurde zur Schlussglocke an der Wall Street bei 1,1185 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1180 (Freitag: 1,1158) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8945 (0,8962) Euro. Am Markt für US-Staatsanleihen verloren richtungweisende zehnjährige Bonds 12 32 Punkte auf 99 15 32 Punkte und rentierten mit 1,55 Prozent. ck he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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