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ROUNDUP Aktien Frankfurt Eröffnung: Anleger bleiben vor US-Daten vorsichtig

31.08.2016 | 10:25

FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor den mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten bleiben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch zunächst weiter vorsichtig. Nach dem Auf und Ab der vergangenen beiden Tage ging es für den Dax <DAX.ETR> am Morgen zunächst abwärts, binnen der ersten Handelsstunde schaffte es der deutsche Leitindex aber moderat ins Plus mit zuletzt 0,03 Prozent auf 10 654,47 Punkte. Am Vortag war der Dax zurück über die psychologisch wichtige Marke von 10 600 Punkte gesprungen.

Auch der MDax <MDAX.ETR> der mittelgroßen Unternehmen trat am Mittwoch mit plus 0,02 Prozent auf 21 604,54 Zähler nahezu auf der Stelle. Der Technologiewerte-Index TecDax <TDXP.ETR> rückte 0,18 Prozent auf 1741,96 Punkte vor. Die Europa-Börsen zogen nach anfänglichem Zögern deutlicher an: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <SX5E.DJX> stieg zuletzt um 0,44 Prozent auf 3044,12 Punkte.

DATENFLUT

Über dem Handel lastet derzeit die Frage, ob die US-Notenbank Fed bereits im September ihren Leitzins weiter anheben wird, oder sich mit der Fortführung der im Dezember 2015 eingeleiteten Zinswende noch etwas Zeit lässt. Großes Interesse gilt daher den im Tagesverlauf anstehenden Daten des privaten Arbeitsmarktdienstleisters ADP, dem am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht folgt.

An wichtigem Datenmaterial aus den USA stehen am Mittwochnachmittag unter anderem noch der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago und Daten vom US-Häusermarkt an.

Vor der Veröffentlichung der US-Daten haben die Anleger zudem eine Datenflut aus Europa zu verdauen, wobei vor allem die Verbraucherpreise aus der Eurozone am Markt Beachtung finden.

FUSIONSFANTASIEN TREIBEN COMMERZBANK

Im Dax profitierten Commerzbank-Papiere <CBK.ETR> von Fusionsfantasien und setzten sich mit mehr als 4 Prozent Kurszuwachs an die Index-Spitze. Einem Bericht des "Manager Magazin" zufolge soll die krisengeschüttelte Deutsche Bank intern sogar über eine Fusion mit dem Konkurrenten nachgedacht haben. Deutsche-Bank-Chef John Cryan erklärte am Morgen jedoch, nicht nach Partnern im deutschen Markt zu suchen und erteilte etwaigen Fusionsspekulationen damit eine Absage. Die Papiere seines Hauses <DBK.ETR> gehörten mit mehr als zweieinhalb Prozent Kursgewinn gleichwohl ebenfalls zu den größten Dax-Gewinnern.

Ansonsten bewegten vor allem Analystenmeinungen im Dax. Anteilsscheine des Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1 <PSM.ETR> waren mit knapp 3 Prozent Kursverlust Letzter in der Dax-Riege. Hier hatten die Experten der Citigroup den Daumen gesenkt und die Aktien auf "Verkaufen" abgestuft.

AIRBUS GEFRAGT - STEINHOFF MIT ECKDATEN

Auf dem ersten MDax-Platz lagen mit mehr als eineinhalb Prozent Kursgewinn die Papiere des Flugzeugbauers Airbus <AIR.ETR>. Laut Medienberichten ist der Flugzeugkonzern auf dem Weg zu einem Auslieferungsrekord im August und kann demnach leichter seine Ziele für 2016 treffen. Ein Händler stufte die Nachricht am Morgen als leicht positiv ein, da Beobachter wegen der Probleme mit Zulieferern um die anvisierten Marken gefürchtet hättet.

Aktien des Möbel- und Einzelhändlers Steinhoff <SNH.ETR> wurden hingegen nach der Vorlage von vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Abschlag von knapp 2 Prozent an das MDax-Ende durchgereicht. Zwar war der Poco-Mutterkonzern vor allem dank Zukäufen kräftig gewachsen, ein Experte bemängelte jedoch die enttäuschende Marge.

Anteilsscheine am Düngemittelhersteller K+S <SDF.ETR> verbilligten sich um mehr als 1 Prozent, nachdem der kanadische Konkurrent Potash <POT.NYS> und der Agrarkonzern Agrium am Vortag Fusionsgespräche bestätigt hatten. Potashs Übernahmeversuch für K+S war missglückt. Ein Börsianer sagte, sollte der Zusammenschluss diesmal klappen, würde sich die Konzentration der größeren Anbieter im Markt weiter verstärken. tav fbr

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