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ROUNDUP Aktien Europa Schluss: Verluste - Ringen um Griechenland verunsichert

09.06.2015 | 18:29

PARIS LONDON (dpa-AFX) - Das fortgesetzte Ringen um eine Lösung der Griechenland-Krise hat den Anlegern an Europas Börsen auch am Dienstag auf die Stimmung geschlagen. Der EuroStoxx 50 <SX5E.DJX> dämmte seine Verluste im späten Handel zwar ein, gab letztlich aber 0,33 Prozent auf 3456,79 Punkte nach. Tiefer hatte der Leitindex der Eurozone zuletzt Mitte Februar geschlossen.

Der Pariser CAC 40 <PCAC.PSE> verlor am Dienstag 0,15 Prozent auf 4850,22 Punkte und der Londoner FTSE 100 <UKX.ISE> büßte 0,53 Prozent auf 6753,80 Zähler ein.

"Der Markt ist hypernervös", sagte ein Börsianer. Verantwortlich seien die nervenzehrende Hängepartie um Griechenland sowie hohe Schwankungen an den Anleihen- und Devisenmärkten. Das von der Pleite bedrohte Griechenland legte den Gläubigern zwar neue Reformvorschläge vor.

Vor einem möglicherweise entscheidenden Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatschef François Hollande malte der griechische Regierungschef Alexis Tsipras allerdings ein Horrorszenario über den Zusammenbruch der Währungsunion. Sollte Griechenland die Eurozone verlassen müssen, könnten Spanien oder Italien dieses Schicksal teilen.

Mit Blick auf die einzelnen Branchen ging es für den Index der Gesundheits- und Pharmawerte <SXDP.DJX> am deutlichsten nach unten. Er fiel um 0,90 Prozent. Nachdem die stark exportorientierte Autobranche tags zuvor noch im Sog eines stärkeren Euro Federn gelassen hatte, stieg ihr Index <SXAP.DJX> nun an der Spitze des Branchentableaus um ein Prozent.

Die Papiere des französischen Autobauers Renault <PRNO.PSE> <RNL.FSE> verteuerten sich um zweieinhalb Prozent. Einem Händler zufolge sollte das Unternehmen vom jüngsten Verfall der türkischen Lira profitieren, da es in der Türkei umfangreich für den Export produziere.

Europas größte Bank HSBC <HBC1.FSE> <HSBA.ISE> forciert derweil ihren ohnehin schon harten Sparkurs und Radikalumbau. Der seit 2011 an der Spitze der Bank stehende Stuart Gulliver setzt noch einmal die Axt an und will bis zu 25 000 weitere Stellen streichen. Deutlich eingedampft werden soll jetzt vor allem das Investmentbanking. Das ohnehin bereits dominierende Geschäft in Asien will Gulliver hingegen weiter stärken. An der Börse wurden die Pläne mit Skepsis aufgenommen: Die Papiere verbilligten sich um fast ein Prozent.

Im FTSE 100 fielen die Papiere von Anglo American <AAL.ISE> noch deutlicher um 2 Prozent und die Aktien von Rio Tinto <RIO.ISE> <RIO1.FSE> um 1,33 Prozent. Die Analysten der Societe Generale hatten ihre Kaufempfehlungen für die beiden Bergbauwerte kassiert. mis jha

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