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Postbank leidet unter niedrigen Zinsen - Vorsichtige Prognose

23.03.2016 | 09:05

BONN (dpa-AFX) - Die historisch niedrigen Zinsen machen der Postbank zunehmend zu schaffen. Trotz einer Ausweitung des Kreditgeschäfts sank der Zinsüberschuss im vergangenen Jahr entgegen den ursprünglichen Erwartungen um gut drei Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, wie die Noch-Tochter der Deutschen Bank am Mittwoch in Bonn mitteilte. Der um zahlreiche Sondereffekte bereinigte Vorsteuergewinn stieg dennoch um 9,6 Prozent auf 522 Millionen Euro. Das lag vor allem daran, dass die Postbank deutlich weniger in die Vorsorge für faule Kredite stecken musste. Zudem hatte das Institut die Kosten im Griff.

Postbank-Chef Frank Strauß sprach von einem "zufriedenstellenden Geschäftsjahr". So machte das Institut die um fast zehn Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gesunkenen Erträge wett. Dabei wirkte sich unter anderem negativ aus, dass die Postbank weniger Geld von ihrer einstigen Mutter Deutsche Post <DPW.ETR> für Postdienstleistungen wie den Verkauf von Briefmarken oder die Annahme von Paketen erhält.

"Das Geschäftsmodell erweist sich als nachhaltig stabil", sagte Strauß. Das Institut habe einen klaren Plan für die Zeit nach der Trennung von der Deutschen Bank. Chancen sieht Strauß vor allem im Geschäft mit dem Mittelstand und der weiteren Digitalisierung. Allerdings rechnet die Bank in diesem Jahr mit einem "moderaten" Rückgang des operativen Gewinns.

Dass 2015 sich unter dem Strich der Überschuss auf 608 Millionen Euro mehr als verdoppelte, liegt an zahlreichen Sondereffekten, die auch im Zusammenhang mit der geplanten Trennung von der Deutschen Bank stehen. Zudem hatte 2014 ein Urteil wegen mangelhafter Widerrufsbelehrungen in Kreditverträgen wie bei anderen Banken zu hohen Sonderbelastungen geführt.

Die Deutsche Bank <DBK.ETR> will sich nicht einmal zehn Jahre nach ihrem Einstieg wieder von der Postbank zu trennen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Entflechtung. Allerdings rechnet die Deutsche Bank derzeit kaum mehr damit, dass der geplante Börsengang noch in diesem Jahr gelingt. Angesichts der derzeit schlechten Stimmung rund um Banken an den Finanzmärkten müsste die Deutsche Bank zu große Zugeständnisse beim Preis machen. Angepeilt wird derzeit 2017 für die Trennung. enl stb

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DEUTSCHE BANK AG, DBK, GER, 514000, DE0005140008, DEUTSCHE POST AG, DPW, GER, 555200, DE0005552004

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