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KORREKTUR: dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 01.09.2016 - 15.15 Uhr

01.09.2016 | 17:50

(Im Apple-Roundup wurde im ersten Satz die Währung korrigiert. Es handelt sich um Euro rpt. Euro.)

ROUNDUP: Banken ächzen unter Zinstief - Strafzinsen für Sparer?

FRANKFURT - Die Finanzaufsicht Bafin sorgt sich angesichts des anhaltenden Zinstiefs um Deutschlands Banken. "Für den Bankensektor wird die derzeitige Zinspause mehr und mehr zu einer bedrohlichen Durststrecke", sagte der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Felix Hufeld, bei einer Bankentagung am Donnerstag in Frankfurt. "Das gefühlt ewige Zinstief lässt die Ertragsbasis der Institute langsam aber sicher erodieren."

Zulieferer wettern gegen VW-Sparkurs - Aufseher: Partnerschaft nötig

HANNOVER - Etliche Lieferanten von Volkswagen <VOW3.ETR> können im Geschäft mit dem Konzern nach Darstellung der Metall-Arbeitgeber in Niedersachsen wegen geringer Abnahmepreise immer weniger verdienen. "Für viele Zulieferer ist es kaum noch attraktiv, mit VW <VOW3.ETR> zusammenzuarbeiten bei diesen Margen", sagte am Donnerstag der Hauptgeschäftsführer des Verbands Niedersachsenmetall, Volker Schmidt, in Hannover. Vorangegangen war ein Treffen von Zulieferern mit Landes-Wirtschaftsminister Olaf Lies, der auch im VW-Aufsichtsrat sitzt. Lies bestätigte, dass es Bedenken gebe. Wichtig sei es, jetzt nicht die Kosten weiter zu drücken, sondern die Zulieferindustrie mit Volkswagen auf Augenhöhe zu halten. Eine starke Partnerschaft beider Seiten sei das erstrebenswerte Ideal.

ROUNDUP 3 Bankendeal perfekt: NordLB schluckt Bremer Landesbank

BREMEN - Das Tauziehen um die Bremer Landesbank ist vorbei: Die norddeutsche Landesbank (NordLB) wird das wegen fauler Schiffskredite angeschlagenen Bankhaus ganz übernehmen. Dafür zahlt das niedersächsische Institut Bremen für dessen 41-prozentigen Anteil insgesamt 262 Millionen Euro. Davon sind 180 Millionen Euro Geldleistungen. 82 Millionen Euro werden durch Beteiligungsabgaben verrechnet. Die CDU-Opposition spricht von einem Desaster und einem katastrophalen Ergebnis für das klamme Bremen, der Bremer Regierungschef von einem schwierigen, aber vertretbaren Kompromiss.

Bafin-Präsident: Zinstief zunehmend bedrohlich für Banken

FRANKFURT - Die Finanzaufsicht Bafin sorgt sich angesichts des anhaltenden Zinstiefs um Deutschlands Banken. "Für den Bankensektor wird die derzeitige Zinspause mehr und mehr zu einer bedrohlichen Durststrecke", sagte der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Felix Hufeld, am Donnerstag in Frankfurt. "Für das Gros der deutschen Banken, die im Durchschnitt immer noch zu 80 Prozent vom Zinsergebnis abhängen, gibt es in diesen Tagen kaum etwas Unbarmherzigeres."

Postbank-Chef Strauß zu Strafzinsen: 'Man darf niemals nie sagen'

FRANKFURT - Über kurz oder lang könnten auch auf Durchschnitts-Sparer Strafzinsen zukommen. "Ich glaube, dass für den normalen Girokontenkunden, für den normalen Sparkunden negative Zinsen Konsequenzen haben werden, die wir alle nicht wollen", sagte Postbank-Chef Frank Strauß bei einer Branchentagung am Donnerstag in Frankfurt. "Aber man darf in dem aktuellen Umfeld niemals nie sagen."

Australische Verbraucherschutzbehörde verklagt VW im Abgas-Skandal

SYDNEY - Volkswagen <VOW3.ETR> muss sich im Abgas-Skandal nun auch mit einer Klage in Australien auseinandersetzen. Die Verbraucherschutzbehörde ACCC kündigte am Donnerstag rechtliche Schritte gegen den deutschen Hersteller an. VW <VOW3.ETR>-Kunden seien betrogen worden. In den vergangenen fünf Jahren habe Europas größter Autobauer in Australien mehr als 57 000 Fahrzeuge mit der Behauptung verkauft, sie seien umweltfreundlich und verursachten nur niedrige Emissionen. "Das war unter normalen Fahrbedingungen nicht der Fall", teilte die ACCC mit.

DZ Bank nach Fusion optimistisch: Über zwei Milliarden Gewinn 2016

FRANKFURT - Die DZ Bank strebt nach der Fusion mit der WGZ Bank für 2016 einen Milliardengewinn an. Der Zusammenschluss werde zwar in der Bilanz einige Spuren hinterlassen, sagte Vorstandschef Wolfgang Kirsch am Donnerstag bei einer Bankentagung in Frankfurt. Nach einem guten ersten Halbjahr sei er jedoch zuversichtlich: "Ich gehe davon aus, dass wir für das Gesamtjahr ein Ergebnis erwarten dürfen, das gut oberhalb von zwei Milliarden liegen wird."

ROUNDUP: Apple-Chef und EU-Kommissarin streiten um Milliardenforderung

BRÜSSEL DUBLIN - Apple <APC.ETR> <AAPL.NAS>-Chef Tim Cook hat der EU-Kommission vorgeworfen, mit der Steuer-Nachforderung von potenziell mehr als 13 Milliarden Euro eine politische Agenda zu verfolgen. Ein Vorwurf, den Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Donnerstag entschieden zurückwies: "Diese Entscheidung stützt sich auf die Fakten des Falls", betonte sie vor Journalisten in Brüssel. Cook hatte in einem am gleichen Tag veröffentlichten Interview mit der irischen Zeitung "Independent" die Vermutung geäußert, dass Apple angesichts anti-amerikanischer Stimmungen in Europa gezielt ins Visier genommen worden sei. "Ich bin überzeugt, dass es eine politisch motivierte Entscheidung war. Für sie gibt es keine Grundlage in Fakten oder Recht", sagte er.

Insulinhersteller Novo Nordisk bekommt neuen Chef

BAGSVAERD - Der weltweit größte Insulinhersteller Novo Nordisk bekommt eine neue Führungsspitze. Der bisherige Vorstandschef Lars Rebien Soerensen (61) werde seinen Posten zum Ende des Jahres aufgeben, teilte das dänische Unternehmen am Donnerstag mit. An seine Stelle rückt am 1. Januar sein bisheriger Stellvertreter, Lars Fruergaard Joergensen. Soerensen stand dem Unternehmen 16 Jahre lang vor.

ROUNDUP 2: Einigung bei BAT-Verhandlungen über Sozialplan

BAYREUTH - Der Konzern British American Tobacco <BMT.FSE> <BATS.ISE> (BAT) und Arbeitnehmervertreter haben sich auf einen Sozialplan wegen des geplanten Stellenabbaus in Bayreuth geeinigt. "Wir sehen unsere Kernforderungen nach guten Regelungen zu den Themen Vorruhestand, Transfergesellschaft und klassischen Sozialplanregelungen wie zum Beispiel Abfindungen als erreicht an", sagte der Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) Oberfranken, Michael Grundl, laut Mitteilung. Details zum Verhandlungsergebnis sollten allerdings am Donnerstag noch nicht bekanntgegeben werden.

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