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Aktien New York Ausblick: Nach vertagten Griechenland-Gesprächen drohen Verluste

15.06.2015 | 14:44

NEW YORK (dpa-AFX) - Die anhaltenden Befürchtungen über einen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone ("Grexit") dürften auch die Wall Street zum Wochenauftakt in Mitleidenschaft ziehen. Die überraschend eingetrübte Stimmung in der Industrie des US-Bundesstaats New York zeigte indes kaum Auswirkungen.

Der Future auf den Dow Jones Industrial <DJI.DJI> stand eine knappe Stunde vor Handelsbeginn 0,52 Prozent im Minus. In der Vorwoche hatte der US-Leitindex ein Plus von 0,28 Prozent erzielt. Der Terminkontrakt auf den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 <NDX.X.NQI> verlor am Montag zuletzt 0,53 Prozent.

Am Wochenende hatte sich der Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen Gläubigern wieder zugespitzt. Bei den diskutierten Reformen für Hellas bestehen weiter große Meinungsdifferenzen, die auch ein Vermittlungsversuch von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker nicht verringern konnte. Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis dringt auf einen Schuldenerlass.

Mittlerweile sind auch zuvor noch gemäßigte Stimmen innerhalb der EU auf Konfrontationskurs zur griechischen Haltung gegangen. "Entweder wird Griechenland sich hierdurch beindrucken lassen und eine Kehrtwende vollziehen, oder die Verhandlungen werden sich auf den Umgang mit einer Staatspleite und den Grexit verlagern. Die Lage hat sich stärker verschärft, als wir es uns für diesen Zeitpunkt hätten vorstellen können", kommentierten die Volkswirte der Commerzban die jüngste Entwicklung.

Unter den Einzelwerten im Dow Jones könnten die Aktien von United Technologies einen Blick wert sein. Der Industriekonzern will sich von seiner Hubschraubertochter Sikorsky trennen. Das Management will bis Ende September entscheiden, ob Sikorsky verkauft oder separat an die Börse gebracht wird. In Medienberichten werden unter anderem die Luftfahrt- und Rüstungskonzerne Boeing, Lockheed Martin und Airbus als Kaufinteressenten gehandelt. Die Aktien von United Technologies wurden vorbörslich zuletzt 1,8 Prozent tiefer gehandelt.

Der Internetkonzern Alibaba will mit dem US-amerikanischen Online-Videodienst Netflix eine chinesische Netflix-Version aufbauen. Die Papiere von Alibaba verloren im vorbörslichen Geschäft 0,4 Prozent, Netflix-Titel verbilligten sich um 1,4 Prozent. Die Aktien von Southern Copper sackten um 5,6 Prozent ab, die Papiere des Konkurrenten Freeport-McMoRan büßten 2,3 Prozent ein. Zuvor war der Kupferpreis auf den tiefsten Stand seit fast drei Monaten gesunken. edh ag

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