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Aktien Frankfurt Ausblick: Griechenland-Streit könnte den Dax wieder belasten

12.06.2015 | 08:19

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt könnten sich die Sorgen um Griechenland wieder verstärken. Am Morgen signalisierte der X-Dax als Indikator für den Dax <DAX.ETR> ein Minus von 0,40 Prozent auf 11 287 Punkte. Für den EuroStoxx 50 <SX5E.DJX> als Leitindex der Eurozone zeichnete sich mit einem Abschlag von 0,28 Prozent ebenfalls eine moderat tiefere Eröffnung ab.

Der Schuldenstreit mit Athen bleibt im Fokus der Börsianer: Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung bereitet sich Berlin auf eine Staatspleite Athens vor. Unter Berufung auf mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen berichtete die Zeitung, es gebe konkrete Beratungen, was im Falle einer Pleite zu tun sei. Danach sei unter anderem im Gespräch, Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland einzuführen.

KONJUNKTURDATEN KÖNNTEN BEWEGEN

Am Vortag hatte der Internationale Währungsfonds seinen Druck auf Griechenland verstärkt. Unmittelbar danach hatten sich im deutschen Leitindex rund 100 Punkte in Sekundenschnelle in Luft aufgelöst. Am Ende rettete das Börsenbarometer noch ein Plus von 0,60 Prozent. Auf Wochensicht deutet sich damit ein Gewinn von knapp 1 Prozent an.

Auch der Konjunkturkalender hat einiges zu bieten zum Wochenschluss: Der vorläufige Wert für den Indikator der Uni Michigan stehe am Nachmittag aus den USA im Fokus, sagte Dirk Gojny von der National-Bank. Auch die US-Erzeugerpreise stünden auf der Agenda. Sie dürften keine Hinweise auf fallende Preise liefern. Die europäische Industrieproduktion sollte im April derweil kräftig zugelegt haben, meinte Gojny.

DEUTSCHE TELEKOM UND LUFTHANSA IM BLICK

Nachdem hierzulande zuletzt vor allem Nebenwerte kräftige Ausschläge verbucht hatten, richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger nun wieder verstärkt auf Aktien aus der ersten Börsenliga. So legten die Papiere der Deutschen Telekom<DTE.ETR> im vorbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz (L&S) um 0,16 Prozent zu. Händler verweisen auf einen Bericht des "Wall Street Journal": Demnach könnte eine mögliche Offerte des US-Satellitenfernsehanbieters Dish <DISH.NAS> für die Telekom-Tochter T-Mobile US <TMUS.NYS> einen Baranteil von bis zu 15 Milliarden US-Dollar enthalten. Der Rest solle in Aktien bezahlt werden. Ein genaues Angebot sei indes noch offen.

Für die Anteilsscheine der Lufthansa <LHA.ETR> ging es bei L&S um 0,70 Prozent nach unten. Laut Händlern drückten Aussagen des französischen Staatsanwalts Brice Robin auf die Stimmung. Seinen Angaben zufolge war der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine fluguntauglich. la das

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