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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax bleibt unter Druck vor Gespräch mit Griechen

10.06.2015 | 08:25

FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Dax <DAX.ETR> zeichnet sich zur Wochenmitte zunächst keine weitere Stabilisierung ab. Der X-Dax als Indikator für den Dax <DAX.ETR> signalisierte gut eine Dreiviertelstunde vor dem Start am Mittwoch ein Minus von 0,18 Prozent auf 10 981 Punkte. Tags zuvor war das Kursbarometer mit 10 864 Punkten zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar abgerutscht, bevor es letztlich wieder knapp über die Marke von 11 000 Punkten zurück ging. Für den EuroStoxx 50 <SX5E.DJX> als Leitindex der Eurozone zeichnete sich ebenfalls eine etwas tiefere Eröffnung ab.

Nach inzwischen fast 7 Prozent Minus in seiner dritten Verlustwoche in Folge muss zwar jederzeit mit einer Erholung gerechnet werden. Die Anleger bleiben Marktteilnehmern zufolge jedoch angesichts der Hängepartie um Griechenlands Schuldentilgung weiter hypernervös. Heute wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatschef François Hollande in Brüssel erneut mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras verhandeln.

FINANZZIELE VON HEIDELBERGCEMENT KOMMEN GUT AN

Mit Blick auf den hiesigen Aktienmarkt könnte HeidelbergCement <HEI.ETR> seine Aktionäre erfreuen. Dank gut laufender Geschäfte will der Baustoffkonzern in den kommenden vier Jahren Umsatz und Gewinn kräftig steigern. Zudem will das Unternehmen Geld in Aktienrückkäufe oder Übernahmen stecken. Ein Händler bewertete die Nachrichten positiv. Als Treiber für die Papiere sah er insbesondere das Ziel, bis 2019 einen operativen Gewinn von mehr als 4 Milliarden Euro zu erzielen. Im vorbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz (L&S) zogen die Papiere um mehr als 1 Prozent an.

Aktien der Deutschen Bank <DBK.ETR> und auch der Commerzbank <CBK.ETR> stehen am Mittwoch weiter im Fokus. Nach den jüngsten Kursturbulenzen durch Vorstandswechsel und neue Durchsuchungen beim deutschen Branchenprimus meldete sich nun die US-Ratingagentur Standard & Poor's zu Wort. Mehrere Banken, darunter auch die beiden großen deutschen Spieler, werden nun schlechter bewertet, weil Europas Regierungen nicht mehr bereit sind, die Geldhäuser im Krisenfall umfassend zu stützen. Die Papiere der Deutschen Bank gehörten vorbörslich mit minus 0,23 Prozent zu den schwächsten Dax-Werten.

WINCOR NIXDORF SCHNELLEN HOCH - GERRY WEBER BRECHEN EIN

Ansonsten jedoch dürfte die Musik zur Wochenmitte im MDax <MDAX.ETR> spielen. So schnellten die Anteilsscheine von Wincor Nixdorf <WIN.ETR> bei L&S um knapp 9 Prozent in die Höhe. Der Geldautomatenhersteller hat laut eines Presseberichts Gespräche über eine Übernahme durch einen amerikanischen Wettbewerber begonnen. Es gebe Verhandlungen mit dem Konkurrenten Diebold, schrieb die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" unter Berufung auf mit dem Vorhaben vertraute Personen.

Dem Kurssprung bei Wincor Nixdorf stand jedoch bei L&S ein Einbruch von mehr als 10 Prozent bei den Anteilsscheinen von Gerry Weber <GWI1.ETR> gegenüber. Ausbleibende Kunden in den Innenstädten sowie ungünstige Wetterbedingungen hatten dem Modekonzern das Geschäft verhagelt und den Ausblick verdüstert. Analystin Anna Patrice von der Privatbank Berenberg sprach von sehr schwachen Resultaten. Sie strich ihre Kaufempfehlung und kappte das Kursziel um fast die Hälfte auf 25,50 Euro.

SMA SOLAR SCHNELLEN HOCH

Die im SDax <SDXP.ETR> notierten Papiere von Heidelberger Druckmaschinen <HDD.ETR> rückten bei L&S um knapp 2 Prozent vor. Die um Einmaleffekte bereinigten Geschäftszahlen und die Aufträge des Maschinenbauers hätten positiv überrascht, sagte ein Börsianer. Die im TecDax gelisteten Anteilsscheine von SMA Solar <S92.ETR> profitierten vorbörslich mit einem Plus von rund 7 Prozent von der Ankündigung einer Zusammenarbeit mit Siemens <SIE.ETR> bei Photovoltaik-Großanlagen. la das

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