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Aktien Europa: Stabilisierung zum 'Hexensabbat'

18.03.2016 | 11:09

PARIS LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben sich nach dem turbulenten Vortag kaum vom Fleck bewegt. Händler Markus Huber vom Broker City of London Markets sprach am Freitag von Anzeichen einer Stabilisierung am Aktienmarkt, nachdem der steigende Euro die Kurse am Donnerstag zwischenzeitlich deutlich belastet hatte. Eine stärkere Gemeinschaftswährung erschwert den Export von Waren in Länder außerhalb der Eurozone.

Am Freitag nun gab der Euro wieder etwas nach und sorgte damit für eine gewisse Beruhigung. Der EuroStoxx 50 <SX5E.DJX> schwankte um seinen Vortagesschluss und rückte zuletzt um 0,06 Prozent auf 3044,87 Punkte vor. Auf Wochensicht deutet sich ein moderates Minus an.

Der CAC-40-Index <PCAC.PSE> in Paris gewann am Freitag 0,09 Prozent auf 4446,99 Punkte. Der Londoner FTSE 100 <UKX.ISE> lag mit 0,26 Prozent im Plus bei 6217,30 Punkten.

Im Handelsverlauf könnten die Kurse aber noch von dem sogenannten "Hexensabbat" durchgeschüttelt werden. An diesem Freitag laufen Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen aus. Profianleger versuchen zuvor, die Kurse in die von ihnen gewünschte Richtung zu lenken, damit ihre Wetten aufgehen.

Zur Mittagszeit um 12.00 Uhr verfallen die Index-Optionen und -Futures von EuroStoxx und Stoxx Europe 50 <SX5P.DJX> an der Terminbörse Eurex. Erst gegen Handelsschluss laufen dann die Optionen und Futures auf die einzelnen Aktien aus.

Unter den Einzelwerten standen Unternehmen aus Italien im Fokus. So fielen die Aktien von Generali <G.AFF> <ASG.ETR> am EuroStoxx-Ende um rund 2 Prozent. Bei Europas drittgrößtem Versicherer war der Gewinnsprung im abgelaufenen Jahr nicht ganz so hoch ausgefallen wie von Analysten erwartet.

Telecom Italia <TIT.AFF> erlitt 2015 unter dem Strich doch einen Verlust. Die vorläufige Berechnung, die Mitte Februar veröffentlicht worden war, hatte noch ein Plus ergeben. Der Konzern machte den negativen Einfluss von Anleihegeschäften für den Verlust verantwortlich. Börsianer zeigten sich davon jedoch wenig beeindruckt und sprachen von Einmaleffekten, die den Konzern überraschend ins Minus gedrückt hätten. Zuletzt stiegen die Papiere um rund 1 Prozent.

Aus Branchensicht gab es fast nur Gewinner. So profitierten die Aktien der stark exportabhängigen Autobauer <SXAP.DJx> mit einem Plus von 0,85 Prozent von dem nicht mehr ganz so starken Euro <EURUS.FX1>. Bankwerte <SX7P.DJX> erholten sich mit einem Aufschlag von 0,52 Prozent von ihren jüngsten Verlusten. Unter den wenigen Verlierern gaben Papiere von Energiekonzernen <SXEP.DJX> um 0,29 Prozent nach. la das

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