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Aktien Europa: Stabilisierung in Hoffnung auf Griechenland-Krisengespräch

10.06.2015 | 11:28

PARIS LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienbörsen haben sich am Mittwoch stabilisiert. Der EuroStoxx-50-Index <SX5E.DJX> schüttelte frühe Verluste ab und kletterte am Vormittag mit 0,02 Prozent ins Plus auf 3457,47 Punkte. An den vergangenen vier Handelstagen hatte der Eurozonen-Leitindex im Minus geschlossen und war auf ein neues Tief seit Mitte Februar zurückgefallen.

Die Hoffnung, dass das Treffen zwischen Europas Spitzenpolitikern François Hollande und Angela Merkel mit Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras wieder Bewegung in die griechischen Schuldenverhandlungen bringen könne, stabilisiere die Märkte, sagte Marktanalyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets.

Der Pariser Leitindex CAC 40 <PCAC.PSE> kletterte mit 0,08 Prozent ins Plus auf 4854,21 Zähler. Der FTSE-100-Index <UKX.ISE> gewann in London sogar 0,28 Prozent auf 6773 Punkte. Die Aktien von Supermärkten standen an der Indexspitze.

Die an den Vortagen gemiedenen Rohstoffwerte erholten sich indes am stärksten: Der Branchenindex Stoxx 600 Basic Resources <SXPP.DJX> bildete mit plus 1,08 Prozent die Spitze im Tableau der Hauptsektoren in Europa. Die Aktie von BHP Billiton <BLT.ISE> war mit plus 1,86 Prozent auf 1339,50 Pence der zweitstärkste Wert im Stoxx-50-Index.

Besser waren in dem europaweiten Auswahlindex nur die Anteile an der Standard Chartered <STAN.ISE> mit einem Plus von 2,85 Prozent auf 1063,50 Pence. Händler verwiesen auf einen positiven Kommentar der Ratingagentur Standard & Poor's. Diese habe ihren negativen Ausblick gestrichen und rechne nun mit mit einer stabilen Entwicklung der Kreditwürdigkeit.

Am schwächsten waren dagegen die Technologiewerte mit einem Abschlag von 0,80 Prozent im Stoxx 600 Technology <SX8P.DJX>. Hier zog vor allem ein massives Minus bei bei AMS-Aktien an der Schweizer Börse für Missstimmung: Die Papiere des Halbleiterherstellers brachen zuletzt um 22,73 Prozent auf 43,35 Franken ein. Presseberichten zufolge verliert das österreichische Unternehmen Aufträge von iPhone-Hersteller Apple.

Die Aktie des spanischen H&M-Konkurrenten Inditex <ITX.SCM> konnte dagegen überhaupt nicht von einem deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung im ersten Geschäftsquartal profitieren. Im Gegenteil rutschten die Papiere mit minus 2,15 Prozent auf 29,35 Euro ans Ende des Eurostoxx-50-Index. Dabei hatte die Mutter der Modemarke Zara - auch dank neuer Läden - in allen Regionen kräftig zugelegt. fat das

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