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Aktien Europa: Kursgewinne im Kielwasser der Wall Street

30.03.2016 | 10:30

PARIS LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Mittwoch an ihre Kursgewinne nach Ostern angeknüpft. Janet Yellen habe den New Yorker Börsen am Vortag einen positiven Impuls gegeben und dieser beflügele auch die europäischen Börsen, erklärten die Experten der Postbank am Morgen. Die Präsidentin der US-Notenbank hatte bekräftigt, dass die Federal Reserve bei ihren weiteren Leitzinserhöhungen behutsam vorgehen werde.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <SX5E.DJX> gewann am Mittwochmorgen 1,46 Prozent auf 3048,62 Punkte. Er knüpft damit an sein Vortagesplus an und stößt sich weiter von der psychologisch wichtigen Unterstützung bei 3000 Punkten nach oben ab. Der Pariser CAC-40-Index <PCAC.PSE> stieg am Morgen um 1,57 Prozent auf 4435,31 Punkte. Der britische Leitindex FTSE 100 <UKX.ISE> stieg in London um 1,31 Prozent auf 6186,11 Punkte.

Die zuletzt besonders schwankungsfreudigen Rohstoffwerte stiegen besonders. Ihr Branchenindex Stoxx 600 Basic Resources <SXPP.DJX>, der die Entwicklung der Minen- und Stahlwerte am breiten europäischen Markt widerspiegelt, schoss um 4 Prozent nach oben. Allen voran verteuerten sich die Aktien des Bergbaukonzerns Anglo American <AAL.ISE> in London um 8,45 Prozent. Händler verwiesen auf einen positiven Analystenkommentar von Bernstein, der mittelfristig eine Übernahme für denkbar halte und kräftiges Kurspotenzial erwarte.

Die Stahlwerte zählten an der Deutschen Börse zu den Favoriten, Aktien von ArcelorMittal <MT.ASX> verteuerten sich in Amsterdam um satte 3,47 Prozent. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte den Stahlkochern Unterstützung im Kampf gegen Billigstahl aus China zugesichert.

In Paris zogen Alstom-Aktien <PALO.PSE> um 4,20 Prozent an. Im Vorfeld einer Investorenveranstaltung hat der Industriekonzern einige Details zu seinen Zielen bis zum Jahr 2020 bekannt gegeben. Die Einsparziele seien nun umfangreicher als bisher und das sollte helfen, dem Preisverfall entgegen zu wirken, sagte ein Börsianer.

Papiere aus dem Gesundheitssektor hinkten dagegen hinter dem europäischen Gesamtmarkt hinterher: Der Stoxx-600-Health-Care-Index <SXDP.DJX> bildete mit einem Plus von 0,66 Prozent den schlechtesten Hauptsektor an den wichtigsten europäischen Börsen. Die Papiere der Schweizer Novartis<NOVN.VTX> traten in Zürich lediglich auf der Stelle. Der Pharmakonzern verkaufte in Japan vierzehn rezeptpflichtige Marken an die indische Sun Pharmaceutical Industries. Zudem wirkt laut Händlern eine Abstufung der Citigroup vom Vortag nach, die das Papier wieder in Richtung des zuletzt markierten Zweijahrestiefs zurück drückte. fat das

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