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dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom 20.11.2014 - 15.15 Uhr

20.11.2014 | 15:20

ROUNDUP 2: Nach Milliarden-Minus: ThyssenKrupp schreibt wieder schwarze Zahlen

ESSEN - Der erste Gewinn nach drei Jahren mit Milliarden-Verlusten: Das Sparprogramm von ThyssenKrupp <TKA.ETR>-Chef Heinrich Hiesinger zeigt Wirkung. Bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Essen konnte der 54 Jahre alte Manager erstmals seit seinem Amtsantritt im Jahr 2011 unterm Strich wieder einen Überschuss vorweisen. Erst am Vortag hatte der Aufsichtsrat des Konzerns den im Herbst kommenden Jahres auslaufenden Vertrag des Managers um weitere fünf Jahre bis 2020 verlängert. An der Börse kamen die Nachrichten gut an: Die Aktie von ThyssenKrupp gewann am Nachmittag 1,55 Prozent und gehörte damit in einem um 0,72 Prozent schwächeren Markt zu den besten Werten im Leitindex Dax <DAX.ETR>.

ING zieht sich aus indischem Bankgeschäft zurück

AMSTERDAM - Der Finanzkonzern ING <INGA.ASX> <INN.FSE> gibt sein Bankgeschäft in Indien auf. Die Bank ING Vysya, an der die Niederländer noch mit 42,7 Prozent beteiligt sind, wird mit der indischen Kotak Mahindra Bank in einem Aktientausch zusammengeschlossen, teilte der Finanzkonzern in Amsterdam mit. Am Ende der Transaktion werde ING rund sieben Prozent an der kombinierten Bank halten. Diese Beteiligung unterliege dann einer Haltefrist von einem Jahr. Der Zusammenschluss führt für die ING zu einem außerordentlichen Buchgewinn von 150 Millionen Euro, hieß es weiter. Der Abschluss wird in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres erwartet. ING hat sich schon längere Zeit um einen Ausstieg bemüht.

ROUNDUP: Schaeffler profitiert von Aufträgen aus Autoindustrie

HERZOGENAURACH - Der Wälzlagerspezialist Schaeffler profitiert von der hohen Nachfrage aus der Automobilindustrie, und auch das lange Zeit schwächelnde Industriegeschäft zieht an. Insgesamt konnten die Franken ihren Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres um rund sieben Prozent auf 9,0 Milliarden Euro steigern, wie das Unternehmen am Donnerstag in Herzogenaurach mitteilte. Der Konzerngewinn hingegen sank um 84 Millionen auf 936 Millionen Euro. Zugleich ist der Zulieferer nach der beinahe gescheiterten Übernahme von Continental <CON.ETR> noch immer massiv verschuldet. Wesentlicher Treiber in den ersten drei Quartalen war erneut das für Schaeffler wichtige Automotive-Geschäft.

ROUNDUP: Lkw-Herstellern drohen hohe Bußen wegen Kartellverdachts

BRÜSSEL - Mehreren Lastwagen-Herstellern drohen hohe Geldbußen. Die Brüsseler EU-Kommission hat die Firmen im Verdacht, unerlaubt Preise abgesprochen zu haben. Das teilte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Donnerstag in Brüssel mit. Das Ergebnis der Ermittlungen sei aber noch offen. Daimler <DAI.ETR>, Volvo <VOL1.FSE> <VOLV-B.SSE> und MAN <MAN.ETR> bestätigten Untersuchungen. Vestager selbst nannte keine Namen, erklärte aber, "eine große Zahl an Firmen" sei betroffen. Es gehe um Hersteller schwerer und mittelgroßer Lastwagen. Sie stünden im Verdacht, eines "sehr schweren Verstoßes gegen Kartellregeln".

'MM': Aldi will nach China expandieren

HAMBURG - Deutschlands größter Discounter Aldi will nach Informationen des "Manager Magazins" nun auch in China Fuß fassen. Das Magazin berichtete am Donnerstag vorab, Manager von Aldi Süd untersuchten derzeit die Marktbedingungen in der Volksrepublik. Die Gesellschafterfamilien hätten bereits im Februar 2013 einen Grundsatzbeschluss für die Expansion gefasst. Aldi Süd sei mit der Durchführung beauftragt worden.

KPN erwägt Verkauf von Anteilen an Telefonica Deutschland

BARCELONA - Der niederländische Telekomkonzern KPN <KPN.ETR> <KPN.ASX> will einen Verkauf von Anteilen am deutschen Mobilfunker Telefonica Deutschland <O2D.ETR> nicht ausschließen. Über das Aktienpaket in Höhe von 20,5 Prozent an dem O2-Netzbetreiber sei noch keine Entscheidung getroffen worden, sagte KPN-Chef Eelco Blok am Mittwoch nach Börsenschluss auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. KPN hatte den Düsseldorfer Netzbetreiber E-Plus mit Wirkung zum 1. Oktober für 5 Milliarden Euro in bar und die 20,5-prozentige Beteiligung an Telefonica Deutschland verkauft. Für die Niederländer gilt seit dem Abschluss der Fusion eine Haltefrist von sechs Monaten.

'WSJ': Fresenius bietet mit Permira für Danone-Sparte

BAD HOMBURG LONDON - Der Medizinkonzern Fresenius <FRE.ETR> hat einem Pressebericht zufolge zusammen mit dem Finanzinvestor Permira ein Gebot für die Danone-Sparte <BSN.FSE> <PBN.PSE> für medizinische Ernährung vorgelegt. Bisher sei dies die einzige eingegangene Offerte, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Analysten bewerten die Sparte mit drei Milliarden Euro. Danone will der Zeitung zufolge nur noch bis Anfang nächster Woche andere Angebote annehmen. Fresenius wollte sich auf Anfrage dazu nicht äußern. Bei Danone war zunächst niemand zu erreichen.

UKRAINE ROUNDUP: Raiffeisen ringt immer stärker mit der Krise - Aktie sackt ab

WIEN - Die Ukraine-Krise reißt zunehmend größere Löcher in die Bilanz der österreichischen Raiffeisen <RAW.FSE> <RIBH.EAV>Bankengruppe. Das stark in Osteuropa engagierte Kreditinstitut steuert auf seinen ersten Jahresverlust zu. Neben den anhaltenden Unruhen in der Ukraine belasten die ständigen Veränderungen der Gesetze in Ungarn weiter. Die Raiffeisen musste ihre Prognose für Kreditausfälle erneut leicht erhöhen.

ROUNDUP: Commerzbank führt Strafzinsen für Großkunden-Guthaben ein

FRANKFURT - Als erste deutsche Großbank führt die Commerzbank <CBK.ETR> Strafzinsen für einige Kunden ein. "Bei einzelnen großen Firmenkunden mit hohen Guthaben sowie bei Großkonzernen und institutionellen Anlegern behalten wir uns vor, für hohe, aus überschüssiger Liquidität bei uns geparkte Einlagen, eine Guthabengebühr zu berechnen", erklärte ein Sprecher des teilverstaatlichten Frankfurter Instituts. Damit würde sich Geld auf dem Konto nicht mehr vermehren, sondern weniger werden. Der Sprecher versicherte: "Für Privat-, Geschäfts- und mittelständische Firmenkunden sind grundsätzlich keine negativen Zinsen geplant."

SAP-Rivale Salesforce enttäuscht Erwartungen - Aktie rutscht ab

SAN FRANCISCO - Der Softwarespezialist Salesforce <CRM.NAS> hat mit dem Ausblick auf sein viertes Geschäftsquartal den hohen Erwartungen von Analysten einen Dämpfer versetzt. In den drei Monaten bis Ende Januar werde der Umsatz wohl rund 1,44 Milliarden US-Dollar betragen, wie der US-Rivale von Europas größter Softwareschmiede SAP <SAP.ETR> am späten Mittwochabend in San Francisco mitteilte. Der Gewinn vor Sonderposten werde je Aktie zwischen 13 und 14 Cent liegen. Mit den Prognosen lag das Management um Vorstandschef Marc Benioff etwas unter den Schätzungen am Markt, nachbörslich rutschte die Aktie um fast fünf Prozent ab.

ROUNDUP Middelhoff bleibt in Haft: Gericht sieht weiter Fluchtgefahr

DÜSSELDORF - Thomas Middelhoff bleibt im Gefängnis: Das Essener Landgericht lehnte am Donnerstag eine Aussetzung des Haftbefehls gegen den früheren Topmanager ab. Ein Gerichtssprecher betonte, nach Auffassung der 15. Strafkammer bestehe unverändert Fluchtgefahr. Als Gründe für die Einschätzung nannte das Gericht die gegen Middelhoff verhängte Freiheitsstrafe von drei Jahren, aber auch die weiteren laufenden Ermittlungsverfahren gegen den 61-jährigen Manager, sowie seine unklare finanzielle Situation. Gegen die Haftentscheidung ist Beschwerde beim Oberlandesgericht Hamm möglich. Von Middelhoffs Anwalt Winfried Holtermüller war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

^ Weitere Meldungen:

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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

fbr

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