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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 21.11.2014 - 17.00 Uhr

21.11.2014 | 17:30

EZB-Chef Draghi unterstreicht Handlungsbereitschaft

FRANKFURT - Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat die Bereitschaft der Notenbank bekräftigt, den Kampf gegen Niedriginflation und Wachstumsschwäche auszuweiten. "Wir werden tun, was wir müssen, um Inflation und Inflationserwartungen so schnell wie möglich zu erhöhen, wie es unser Mandat der Preisstabilität von uns verlangt", sagte Draghi am Freitag auf einem Bankenkongress in Frankfurt. Sollten bereits ergriffene Maßnahmen nicht ausreichen, werde die Notenbank handeln. "Größe, Tempo und Zusammensetzung" von Wertpapierkäufen könnten angepasst werden, so Draghi.

Chinas Notenbank stemmt sich gegen Konjunkturschwäche

PEKING - Die Notenbank Chinas stemmt sich mit einem überraschenden Schritt gegen die Schwäche der heimischen Konjunktur. Wie die People's Bank of China am Freitag mitteilte, werden die wichtigsten Zinssätze verringert. Der Ausleihungssatz sinkt um 0,4 Prozentpunkte auf auf 5,6 Prozent. Der Einlagensatz fällt um 0,25 Punkte auf 2,75 Prozent. Mit Zinssenkungen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatten bis zuletzt nur die wenigsten Volkswirte gerechnet. Die allgemeine Erwartung lautete, dass die Zentralbank ihre bisherige Politik kleinerer, gezielter Konjunkturstützen etwa zur Stützung des Immobilienmarkts fortsetzt.

Vertrauliche TTIP-Texte: Politiker sollen Leseraum in Berlin bekommen

BRÜSSEL - Vertrauliche Verhandlungsdokumente zum umstrittenen Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU (TTIP) sollen von deutschen Politikern künftig auch in Berlin eingesehen werden können. Ziel sei es, in EU-Hauptstädten Leseräume für Parlamentarier einzurichten, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig am Freitag nach Beratungen mit EU-Amtskollegen in Brüssel. Bei den Verhandlungen müsse es größtmögliche Transparenz geben.

Tarifeinheitsgesetz hilft Bahnreisenden im aktuellen Konflikt nicht

BERLIN - Das geplante Tarifeinheitsgesetz dürfte die laufenden Tarifauseinandersetzung bei Bahn und Lufthansa <LHA.ETR> wohl nicht beeinflussen. Das stellte die Unions-Bundestagsfraktion in einer internen Mitteilung fest, die der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Berlin vorlag. Denn nach der für den 11. Dezember geplanten Befassung des Bundeskabinetts mit dem Gesetzentwurf sei erst für Anfang März die erste Befassung des Parlaments und für Mai eine Verabschiedung vorgesehen.

Brüsseler Haushaltsprüfungen ziehen sich hin - Problemfall Frankreich

BRÜSSEL - Brüssel braucht im Rahmen der europäischen Finanzkontrolle mehr Zeit zum Überprüfen der Eurostaaten-Haushalte. Grund dafür sind dem Vernehmen nach Meinungsverschiedenheiten in der EU-Kommission über den Umgang mit Defizitsünder Frankreich.

Athen bringt Haushalt 2015 auf den Weg - Unstimmigkeiten mit Troika

ATHEN - Griechenland sieht nach Jahren der Krise Licht am Ende des Tunnels. Das geht aus dem Haushaltsentwurf für 2015 hervor, den Finanzminister Gikas Hardouvelis am Freitag ins Parlament einbrachte.

Bahn und EVG beenden Verhandlung ohne Annäherung

FRANKFURT - Nach knapp einer Stunde ist die dritte Verhandlungsrunde der Bahn mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ohne Annäherung beendet worden. Die Bahn habe am Donnerstagnachmittag einen umfangreicheren Ordner vorgelegt, dessen Inhalte die EVG in der Kürze der Zeit nicht habe prüfen können, sagte die Verhandlungsführerin der EVG, Regina Rusch-Ziemba, am Freitag in Frankfurt. Über Inhalte sei gar nicht gesprochen worden.

Weidmann für Steuer-Gleichbehandlung von Schulden und Eigenkapital bei Banken

Frankfurt - Bundesbank-Chef Jens Weidmann will Eigenkapital für Banken steuerlich attraktiver machen. Angesichts der immer strengeren Kapitalvorgaben für Banken forderte er am Mittwoch in Frankfurt ein Ende der Steuervorteile für Fremdkapital. "Eine steuerliche Gleichbehandlung wird den Reiz für Banken, sich hoch zu verschulden, reduzieren", sagte Weidmann am Freitag in Frankfurt. Das könnte auch die Kreditvergabe von Banken ankurbeln.

Merkel: Euro-Krise noch nicht überwunden

BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt trotz erster Erfolge bei der Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise auf weitere Reformen und engere wirtschaftspolitische Kooperation. Die Krise möge mittlerweile in den Griff gebracht worden sein, endgültig überwunden sei sie noch lange nicht, sagte Merkel am Freitag in Berlin. Mit besseren Rahmenbedingungen für Investitionen und Bürokratieabbau solle sich der EU-Gipfel im Dezember beschäftigen.

rob fr

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