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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 20.11.2014 - 17.00 Uhr

20.11.2014 | 17:11

USA: Inflationsrate stagniert weiter bei 1,7 Prozent

WASHINGTON - In den USA hat sich die Inflationsrate im Oktober erneut nicht verändert. Die Teuerung habe den dritten Monat in Folge bei 1,7 Prozent verharrt, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten dies erwartet. Im Monatsvergleich verharrten die Verbraucherpreise unverändert, erwartet wurde hier ein Rückgang um 0,1 Prozent.

Trübe Stimmung in Unternehmen setzt EZB unter Druck

LONDON - Neuer Rückschlag für die Konjunktur im angeschlagenen Euroraum: Die Stimmung in den Unternehmen ist im November überraschend auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr zurückgefallen. Wie das Forschungsinstitut Markit am Donnerstag mitteilte, rutschte der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex um 0,7 Punkte auf 51,4 Zähler. Dies ist der niedrigste Wert seit Juli 2013. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Zuwachs auf 52,3 Punkte erwartet. Vor allem in der größten Euro-Volkswirtschaft Deutschland trübte sich die Stimmung in den Unternehmen spürbar ein. Der Euro fiel nach den Daten auf ein Tagestief.

USA: Philly-Fed-Index steigt überraschend auf 21-Jahreshoch

PHILADELPHIA - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im November überraschend und kräftig aufgehellt. Der Index der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) verdoppelte sich nahezu auf 40,8 Punkte, nach 20,7 Zähler im Vormonat, wie die Zentralbank am Donnerstag mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit 1993. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 18,5 Punkte gerechnet.

USA: Frühindikatoren steigen etwas stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Oktober etwas stärker als erwartet gestiegen. Zum Vormonat erhöhte er sich um 0,9 Prozent, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Das Institut revidierte allerdings den Zuwachs für den Vormonat auf 0,7 Prozent (zuvor: 0,8) nach unten.

USA: Verkäufe bestehender Häuser steigen überraschend

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser im Oktober überraschend weiter gestiegen. Verglichen mit einem Monat zuvor legten die Verkäufe um 1,5 Prozent zu, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet. Der Zuwachs vom September wurde außerdem um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent nach oben korrigiert.

USA: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie fällt auf tiefsten Stand seit Januar

LONDON WASHINGTON - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im November überraschend weiter eingetrübt. Der vom Forschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindex sei von 55,9 Punkten im Vormonat auf 54,7 Punkte gefallen, teilte das Institut am Donnerstag mit. Dies ist der vierte Rückgang in Folge und der niedrigste Wert seit Januar.

Minijob-Zentrale: Geringverdiener gefährden Arbeitsmarkt nicht

BOCHUM - Sozialversicherungspflichtige Arbeit ist in Deutschland laut einer Erhebung in den letzten zehn Jahren nicht durch geringfügige Beschäftigung verdrängt worden. Seit Dezember 2004 sei die Zahl der pflichtversicherten Beschäftigten um 12,6 Prozent auf 26,38 Millionen (Stichtag 30. September) gestiegen. Im gleichen Zeitraum legte die Zahl der Minijobber um nur 2,6 Prozent auf 7,12 Millionen zu, wie die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See (KBS) am Donnerstag in Bochum mitteilte.

Gewerkschaft Ufo droht bei Tarifeinheitsgesetz mit Verfassungsklage

MÖRFELDEN-WALLDORF - Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo wehrt sich gegen die Regierungspläne zur Tarifeinheit und droht mit Verfassungsklage. "Das geplante Tarifeinheitsgesetz sieht in der vorliegenden Form de facto eine Abschaffung von einzelnen Berufsgewerkschaften vor", kritisierte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies am Donnerstag in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt. Auswirkungen seien "vollkommen unkalkulierbar." Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will mit dem Gesetz Tarifkämpfe kleiner Gewerkschaften eindämmen. Ufo ist nach eigenen Angaben die einzige deutsche Gewerkschaft, die sich ausschließlich für das fliegende Kabinenpersonal einsetzt. Sie hat rund 13 000 Mitglieder.

Bahn sieht Tarifrunde am Freitag als 'wichtigen Einstieg'

BERLIN - Mit neuen Angeboten an die Gewerkschaften will die Deutsche Bahn in die Tarifrunde an diesem Freitag gehen. Die drei Tarifparteien verhandeln getrennt, nachdem eine Verständigung über gemeinsame Gespräche gescheitert war. Zunächst treffen sich die Vertreter des Unternehmens in Frankfurt mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). In einem anderen Hotel kommen anschließend die Delegationen des Konzerns und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zusammen.

Urteil: 'Hartz-IV-Rebellin' muss neue Stelle zunächst antreten

HAMBURG - Die als "Hartz-IV-Rebellin" bekanntgewordene Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann muss einen neuen Posten in der Hamburger Sozialbehörde auch gegen ihren Willen zunächst antreten. Nach dem Arbeitsgericht wies am Donnerstag auch das Landesarbeitsgericht ihren Antrag auf eine einstweilige Verfügung ab. Hannemann, die nach eigenen Angaben bis Ende des Monats krankgeschrieben ist, will zurück an ihren alten Arbeitsplatz im Jobcenter Hamburg-Altona. Dort war sie im April 2013 suspendiert worden, weil sie öffentlich gegen das "System Hartz IV" kämpft. Sie weigerte sich, Sanktionen gegen Langzeitarbeitslose zu verhängen, die Termine nicht einhielten oder Stellenangebote ablehnten. Hannemann kandidiert bei der Bürgerschaftswahl 2015 für die Linken.

Bayerische Wirtschaft: Anfang 2015 muss Energiekonzept stehen

MÜNCHEN - Bayerns Wirtschaft gibt der Staatsregierung und dem Bund eine letzte Chance, notwendige Entscheidungen bei der Energiewende in die Wege zu leiten. "Die Zeit drängt. Bis Anfang 2015 brauchen wir endlich einen Masterplan, damit Deutschland und Bayern auch nach 2022 eine sichere, bezahlbare und stabile Stromversorgung haben", sagte der Präsident der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, Alfred Gaffal, am Donnerstag in München. Dieser Zeitplan müsse eingehalten werden. "Anfang nächsten Jahres muss das Konzept auf den Tisch kommen und anschließend konsequent umgesetzt werden."

rob fr

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