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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Kaum verändert erwartet

24.11.2014 | 07:36

FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- AKTIEN -------------------------------------------------------------------------------

DEUTSCHLAND: - KAUM BEWEGT - Nach mehr als fünf Prozent Gewinn in der Vorwoche dürfte der Dax <DAX.ETR> am Montag kaum verändert starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen einen Punkt tiefer auf 9731 Punkte. Von den Überseebörsen fehlt es an einer klaren Linie, so dass den Tagestrend vor allem das ifo-Geschäftsklima am Vormittag bestimmen dürfte. Die Wall Street hatte auch am Freitag ihre Rekordjagd fortgesetzt, seit dem Xetra-Schluss büßte der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial <DJI.DJI> allerdings rund 0,2 Prozent ein. Deutliche Gewinne gab es indes in China, wo die Börse am Morgen positiv auf überraschende Lockerungsschritte der Notenbank vom Freitagmittag reagierte.

USA: - ERNEUT IM PLUS - Die Gewinne an der Wall Street sind am Freitag im Handelsverlauf deutlich abgeschmolzen. Zum Börsenstart hatten die Notenbanken der Eurozone und Chinas noch für Rekordstände am US-Aktienmarkt gesorgt. Auf Schlusskursbasis erreichten die Standardwerte-Indizes dennoch Höchststände. Der Leitindex Dow Jones Industrial <DJI.DJI> verabschiedete sich 0,51 Prozent fester bei 17 810,06 Punkten ins Wochenende. Auf Wochensicht betrug das Plus knapp 1 Prozent. Für den marktbreiten S&P-500-Index <INX.SPI> ging es am Freitag letztlich um 0,42 Prozent auf 2063,50 Punkte nach oben. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 <NDX.X.NQI> rettete ein Plus von 0,22 Prozent auf 4251,32 Punkte ins Ziel und blieb damit auf dem höchsten Kursniveau seit dem Frühjahr 2000.

ASIEN: - WEITER IM AUFWIND - An den asiatischen Aktienmärkten geht es zum Wochenstart weiter nach oben. Beflügelt von der überraschenden Zinssenkung in China sowie der positiven Stimmung an den Börsen in Europa und den USA legten am Montag die meisten Indizes in Asien zu. Die größten Kursgewinne gab es dabei in China. In Tokio ist die Börse am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.

^ DAX 9.732,55 2,62% XDAX 9.721,94 2,53% EuroSTOXX 50 3.194,22 2,97% Stoxx50 3.069,22 2,15%

DJIA 17.810,06 0,51% S&P 500 2.063,50 0,52% NASDAQ 100 4.251,32 0,22%

Nikkei 17.357,51 0,33% (Schlussstand vom Freitag, am Montag ist wegen eines Feiertags kein Handel in Tokio) °

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN DEVISEN ROHÖL -------------------------------------------------------------------------------

RENTEN: - WARTEN AUF IFO - Am deutschen Anleihemarkt steht am Montag das Ifo-Geschäftsklima im Rampenlicht. Es wird erwartet, dass sich das wichtigste Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft erneut leicht eintrübt. Es wäre der siebte Rückgang in Folge. In den Vereinigten Staaten steht der Markit-Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister an. Die Volkswirte von der Essener National-Bank rechnen mit einem wenig bewegten Start am deutschen Rentenmarkt.

^ ´Bund-Future 152,01 0,27% T-Note-Future 126,73 -0,04% T-Bond-Future 142,16 0,55%

°

DEVISEN: - WEITER UNTER 1,24 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat sich im frühen Handel in Europa etwas erholt, liegt aber weiter unter der Marke von 1,24 Dollar. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2397 Dollar in etwa so viel wie am Freitagabend. Am Freitag war der Euro wegen der Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik der EZB massiv unter Druck geraten und rutschte von um fast zwei Cent ab. Im frühen asiatischen Handel stand der Euro weiter leicht unter Druck und fiel bis auf 1,2360 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Freitagnachmittag auf 1,2422 (Donnerstag: 1,2539) Dollar festgesetzt.

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro USD 1,2398 0,05% USD Yen 117,97 0,17% Euro Yen 146,25 0,21%

°

ROHÖL - LEICHT IM PLUS - Die Ölpreise haben am Montag ihre moderate Erholung von vergangener Woche fortgesetzt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 80,81 US-Dollar. Das waren 45 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 35 Cent auf 76,86 Dollar. In der vergangenen Woche hatten sich die Ölpreise stabilisiert, nachdem sie in den Wochen zuvor stark gefallen waren. Zum Wochenausklang gab es dann sogar spürbaren Auftrieb, weil die Notenbank Chinas erstmals seit zwei Jahren ihre Leitzinsen senkte. Dieser Effekt war noch am Montag zu spüren. Immer mehr rückt unterdessen das Treffen des Ölkartells Opec an diesem Donnerstag in den Mittelpunkt. Trotz eines hohen Ölangebots zeichnet sich nach wie vor keine Produktionskürzung durch die Opec ab.

zb

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