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WDH Aktien New York Ausblick: Verluste nach Rekordwoche - Japan belastet

17.11.2014 | 15:15

(Wiederholung wegen eines Tippfehlers im ersten Satz)

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen werden am Montag mit Verlusten erwartet. Händler begründeten dies vorrangig mit der Entwicklung in Japan, wo die Wirtschaft vorläufigen Daten zufolge in die Rezession gerutscht ist. Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial <DJI.DJI> zeigte sich eine dreiviertel Stunde vor dem Börsenstart mit 0,18 Prozent im Minus. Der Terminkontrakt auf den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 <NDX.X.NQI> gab ebenfalls um 0,18 Prozent nach. Am vergangenen Freitag hatte der US-Aktienmarkt eine Woche der Rekorde ruhig ausklingen lassen. Dabei fehlte es dem Dow Jones zuletzt etwas an Kraft für eine Fortsetzung der Gipfeltour.

Der bereits am Montag vor dem Börsenstart veröffentlichte Empire-State-Index sorgte für einen Dämpfer. So hatte sich die Stimmung in der Industrie des US-Bundesstaats New York im November zwar aufgehellt, allerdings nicht ganz so stark wie erwartet. Eine Viertelstunde vor dem Börsenstart stehen ferner die neuesten Daten zur Industrieproduktion und zur Kapazitätsauslastung an.

Unter den Einzelwerten gab es vorbörslich bereits deutliche Kursbewegungen. So sprangen die Titel des Ölfeldausrüsters Baker Hughes <BHI.NYS> um 16 Prozent nach oben, nachdem Konkurrent Halliburton <HAL.NYS> den Konzern für 78,62 Dollar je Aktie schlucken will. Damit hätte der Deal einen Wert von 34,6 Milliarden US-Dollar (27,7 Mrd Euro). Zusammen kommen die Firmen auf einen Jahresumsatz von knapp 52 Milliarden Dollar. Halliburton erwartet jährliche Kostensynergien von fast 2 Milliarden Dollar. Außerdem soll sich die Übernahme positiv auf den freien Barmittelzufluss (Cashflow) und den Gewinn auswirken. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor aus Kreisen von dem Geschäft berichtet. Die Halliburton-Papiere gaben vorbörslich um rund dreieinhalb Prozent nach.

Der US-Pharmariese Pfizer <PFE.NYS> <PFE.FSE> und der deutsche Konzern Merck KGaA <MRK.ETR> schmieden eine Allianz zur Entwicklung und Vermarktung von Krebs-Antikörpern. Mit der Allianz wollen die beiden Konzerne ihre Präsenz in der Krebsimmuntherapie stärken. Die Kosten für die Entwicklung und die Markteinführung sowie die späteren Umsätze werden geteilt. Wegen der Vorauszahlung an Merck senkte Pfizer seine Gewinnprognose für das laufende Jahr. Die Titel verbilligten sich im vorbörslichen Handel um etwa eineinhalb Prozent.

Der Pharmakonzern Actavis <ACT.NYS> kommt offenbar der Übernahme des Botox-Herstellers Allergan <AGN.NYS> immer näher. Actavis sei bereit, mehr als 64 Milliarden Dollar (51 Mrd Euro) in eigenen Aktien und bar auf den Tisch zu legen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntagabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise. Eine Allergan-Aktie würde damit mit etwas mehr als 215 Dollar bewertet und käme den Vorstellungen des Managements des Botox-Herstellers näher. Die Transaktion könnte schon an diesem Montag bekanntgegeben werden, hieß es. Actavis rückten vorbörslich moderat vor, Allergan gewannen mehr als 4 Prozent.

Dem Trickfilmstudio Dreamworks Animation, aus dem Filme wie "Shrek" und "Madagascar" kamen, ist laut Kreisen bereits der zweite Kaufinteressent abgesprungen. Auch die Gespräche mit dem Spielzeughersteller Hasbro seien ergebnislos beendet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Beide Seiten seien nicht über ein erstes Treffen hinausgekommen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der Film-Branchendienst "Variety" schrieb am Wochenende, Hasbro sei unter anderem von der negativen Reaktion der Börse auf Berichte über einen möglichen Deal abgeschreckt worden. Die Dreamworks-Titel sackten am Montag vorbörslich um rund 13 Prozent ab. ajx ck

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