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ROUNDUP Chinas Automarkt verliert an Schwung - VW spürt Flaute

14.11.2014 | 11:50

PEKING (dpa-AFX) - Die Autobranche bangt um ihren wichtigsten Wachstumstreiber China. Nachdem der weltgrößte Markt im Oktober den vierten Monat in Folge nur einstellig zulegen konnte, dürfte sich die Lage im nächsten Jahr weiter eintrüben. "Auch dort wird es zu einer Normalisierung kommen", sagte der für China zuständige Volkswagen <VOW3.ETR>-Vorstand Jochem Heizmann der Nachrichtenagentur dpa und dem NDR in Peking. "Wenn wir die nächsten fünf Jahre sehen, dann gehen wir davon aus, dass das einstellige Wachstumsraten sein werden, nicht mehr zweistellige."

Die Wolfsburger Hausmarke Volkswagen Pkw bekam diesen Trend schon zu spüren: Sie legte im September und Oktober nach Berechnungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX nur im niedrigen einstelligen Bereich zu - und dürfte damit langsamer als der Pkw-Markt gewachsen sein, der gut sechs Prozent verzeichnete. Volkswagen selbst veröffentlicht für Einzelmärkte keine Monatszahlen. Auf Jahressicht steht die VW-Marke mit fast 14 Prozent Plus aber noch besser da als der gesamte chinesische Markt, der nach zehn Monaten knapp unter die Marke von zehn Prozent fiel.

Dass der Automarkt 2015 weiter an Fahrt verlieren dürfte, liegt an der schwächer erwarteten Konjunkturentwicklung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde. Die Weltbank rechnet für die nächsten beiden Jahre mit jeweils knapp über sieben Prozent Wachstum. Im dritten Quartal hatte China mit einem Plus von 7,3 Prozent schon die geringste Zuwachsrate seit fünf Jahren verzeichnet.

Aber auch die Luftverschmutzung in vielen Großstädten spielt eine Rolle. Nachdem in einigen Metropolen bereits die Zahl der Neuzulassungen beschränkt wird, könnten weitere Städte diesem Beispiel folgen. Deswegen dürften viele Chinesen mit Autowunsch in diesem Jahr beim Neuwagen zugeschlagen haben. China will außerdem der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen, um den Smog der Großstädte zu bekämpfen.

Aus diesen Gründen rechnet auch das Prognose-Institut LMC Automotive zwischen 2015 und 2020 mit einem Rückgang des Wachstum von neun runter auf drei Prozent. Besser als im Massengeschäft läuft es derzeit noch in der Oberklasse: Die deutschen Platzhirsche Audi <NSU.ETR>, BMW <BMW.ETR> und Daimler <DAI.ETR> legten im Oktober zwischen 17 und mehr als 30 Prozent zu. Allerdings warnte auch BWM-Chef Norbert Reithofer schon mehrfach, China werde sich zu einem "normalen Markt" entwickeln.

Am stärksten hängt Volkswagen am China-Geschäft. Dieses Jahr verkauften die Wolfsburger, die im Oktober erstmals schon nach zehn Monaten die Marke von acht Millionen weltweit ausgelieferten Autos knackten, bislang 37 Prozent ihrer Neuwagen dort. Bei der Hausmarke VW Pkw waren es in den ersten zehn Monaten sogar 45 Prozent.

Dieser Anteil und die damit verbundene Abhängigkeit wird laut China-Chef Heizmann auch weiter zulegen. "So lange der chinesische Markt stärker wächst als der Durchschnitt der Welt und wir - was natürlich unser Ziel ist - in China den Marktanteil halten wollen, dann ist es Mathematik, dass der Anteil Chinas am Konzern steigt." Bei den Fahrzeugen unter sechs Tonnen steht die Volksrepublik für über ein Viertel des Weltmarkts. mmb loh enl fbr

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