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ROUNDUP Aktien New York: Notenbanken sorgen für Rekordstände

21.11.2014 | 17:18

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Notenbanken haben der Wall Street am Freitag Rekordstände beschert. Im Kampf gegen Mini-Inflation und Konjunkturschwäche setzen die Währungshüter in der Eurozone und China noch stärker als bisher auf eine lockere Geldpolitik.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial <DJI.DJI> sprang bis auf 17 894,83 Punkte hoch - anderthalb Stunden nach Handelsbeginn stand noch ein Anstieg um 0,69 Prozent auf 17 841,69 Punkte zu Buche. Der marktbreite S&P-500-Index <INX.SPI> erreichte bei 2071,46 Punkten ebenfalls einen Höchststand und gewann zuletzt 0,65 Prozent auf 2066,04 Punkte.

Beide Indizes hatten bereits am Donnerstag Schlussrekorde erreicht. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 <NDX.X.NQI> stieg am Freitag um 0,37 Prozent auf 4257,60 Punkte und zeigte sich damit so stark wie seit dem Frühjahr 2000 nicht mehr.

Zunächst hatte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, seine Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen bekräftigt. Es sei beeindruckend, mit welcher Dringlichkeit Draghi sich für Maßnahmen zur Steigerung des Wachstums und der Inflation ausgesprochen habe, schrieb Greg Fuzesi von der US-Bank JP Morgan.

Dann hatte die chinesische Notenbank ihren großen Auftritt: Sie überraschte mit einer Senkung der wichtigsten Zinssätze, um die schwächelnde Konjunktur des Landes zu beleben. Vorher hatten Volkswirte überwiegend mit einer Fortsetzung der Politik kleinerer, gezielter Konjunkturstützen gerechnet. Marktbewegende US-Konjunkturdaten standen am Freitag nicht auf der Agenda. Unternehmensmeldungen kamen überwiegend von Konzernen aus der zweiten Reihe.

Gute Nachrichten gab es von Nike <NKE.NYS> <NKE.FSE>: Der Sportartikelhersteller und Adidas-Rivale <ADS.ETR> hebt seine Quartalsdividende von 24 auf 28 US-Cent an. Dies hatten Marktteilnehmer so auch erwartet. Die Nike-Papiere gewannen bescheidene 0,33 Prozent. Bereits am Vortag hatte der Chipkonzern Intel <INTC.NAS> <INL.FSE> mit einer Dividendenerhöhung im kommenden Jahr positiv überrascht.

Die Papiere von Ross Stores <ROST.NAS> verteuerten sich um 6,65 Prozent. Mit ihrer Gewinnprognose für das Gesamtjahr hatte die Bekleidungskette die durchschnittlichen Analystenschätzungen übertroffen.

Foot Locker <FL.NYS> <WOO.ETR> übertraf mit seinen jüngsten Geschäftszahlen die Markterwartungen. Dennoch verloren die Titel der Sportschuhkette nach Anfangsgewinnen zuletzt 2,58 Prozent. Die Aktien von Gap <GPS.NYS> <GAP.FSE> gaben um 5,90 Prozent nach. Am Vorabend nach Börsenschluss hatte der Einzelhändler seine Jahresziele gesenkt hatte. Die Titel von GameStop sackten um 13,67 Prozent ab. Der Videospiele-Händler hatte sein Gewinnziel für 2015 gekappt und damit die Analysten enttäuscht.

Der in New York gelistete chinesische Onlinehändler Alibaba <BABA.NYS> zapfte nur zwei Monate nach dem spektakulären Börsendebut erneut den US-Finanzmarkt an. Alibaba sammelte mit dem Verkauf von Anleihen 8 Milliarden US-Dollar ein und muss Kreisen zufolge wegen der großen Nachfrage weniger Zinsen zahlen als ursprünglich angenommen. Die Emission ist die größte in US-Dollar notierte eines asiatischen Unternehmens. Die Aktien gewannen 1,13 Prozent. gl he

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