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ROUNDUP Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax klettert seit neun Tagen

25.11.2014 | 09:45

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DAX.ETR> steigt und steigt. Seit nunmehr neun Handelstagen geht es aufwärts - eine solch lange Serie gab es in diesem Jahr bislang noch nicht. An diesem Dienstag halfen freundliche Vorgaben von den Börsen in Übersee, die Kurse in die Höhe zu treiben.

Kurz nach dem Börsenstart stieg der Leitindex um 0,13 Prozent auf 9797,99 Punkte. Der MDax <MDAX.ETR> der mittelgroßen Unternehmen zeigte sich stabil mit plus 0,01 Prozent auf 16 995,78 Punkten. Der TecDax <TDXP.ETR> der Technologiewerte gewann minimale 0,03 Prozent auf 1341,59 Punkte. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, zeigte sich im frühen Handel zuletzt unverändert.

DOW VERTEIDIGT REKORDNIVEAU - ASIENS BÖRSEN STEIGEN

An der Wall Street hatte der US-Leitindex Dow Jones Industrial <DJI.DJI> am Montag nach seiner jüngsten Kursrally sein Rekordniveau verteidigt. In Japan, wo die Börse tags zuvor wegen eines Feiertags geschlossen blieb, gab es moderate Gewinne. Auch Chinas Aktienmärkte legten überwiegend weiter zu.

Auf der Agenda am Dienstag stehen zahlreiche Konjunkturdaten. Vor allem die US-Daten am Nachmittag könnten den Börsen weitere Impulse liefern. Dann werden unter anderem die zweite Schätzung über das Gesamtwachstum der US-Wirtschaft im dritten Quartal veröffentlicht sowie Daten zum privaten Konsum und vom Häusermarkt.

Daten aus Deutschland wurden hingegen bereits bekanntgegeben: Konsumfreudige Verbraucher sowie anziehende Exporte bewahrten die größte Volkswirtschaft Europas knapp vor der Rezession. Im dritten Quartal wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt um 0,1 Prozent.

AKTIEN VON BAYER UND EON VON GERÜCHTEN GETRIEBEN

Unter den Einzelwerten zog unter anderem das Bayer-Papier <BAYN.ETR> Aufmerksamkeit auf sich. Als eines der größten Gewinner im Dax stieg die Aktie um 0,55 Prozent. Der Chemie- und Pharmakonzern erwägt Kreisen zufolge den Verkauf seiner Diabetes-Sparte und könnte dadurch 1 bis 2 Milliarden Euro einnehmen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete. Mehrere Investmentfirmen wie Cinven, EQT und Triton Advisers könnten zu den Bietern gehören. Bayer und die möglichen Interessenten wollten sich zu den Informationen nicht äußern.

Die Eon-Aktie <EOAN.ETR> gewann 0,33 Prozent. Laut einem Medienbericht besteht großes Interesse am Italien-Geschäft des Versorgers. Der italienische Wettbewerber Enel <ENEL.AFF> <ENL.FSE> sowie Gala und Hera hätten bindende Kaufangebote abgegeben, werden informierte Personen in dem Bericht zitiert. Weitere Interessenten wollen demnach eine Offerte außerhalb des offiziellen Bieterprozesses vorlegen. Zudem gebe es Gebote und Interessenten für Teile des Italien-Geschäfts.

INFINEON-PAPIER VON STUDIE BELASTET

Am Dax-Ende gaben die Anteilsscheine von Infineon <IFX.ETR> nach einer Studie der Deutschen Bank um 1,42 Prozent auf 7,99 Euro nach. Das größte deutsche Finanzinstitut senkte das Kursziel für die Aktie des Chipherstellers vor der Bekanntgabe der Ergebnisse des vierten Geschäftsquartals von 8,70 auf 8,00 Euro. Das Schlussquartal dürfte zwar solide ausgefallen sein, der Ausblick könnte indes konservativ sein und die Erwartungen enttäuschen, schrieb Analyst Johannes Schaller.

Eine Aktienplatzierung belastete im TecDax das Papier von Drillisch <DRI.ETR>. Es gab um 4,32 Prozent auf 27,70 Euro nach. Wie der Mobilfunkkonzern am Montagabend mitgeteilt hatte, wurden für einen höheren Finanzierungsspielraum und Unternehmenskäufe rund 5,2 Millionen eigene Aktien zu 27,50 Euro das Stück platziert. Angeboten worden waren die Drillisch-Aktien Händlern zufolge für 27,500 bis 28,955 Euro. ck das

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