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ROUNDUP Aktien Europa Schluss: Kaum verändert vor US-Notenbankprotokoll

19.11.2014 | 18:40

PARIS LONDON (dpa-AFX) - Vor der Veröffentlichung des US-Notenbankprotokolls haben sich die wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Mittwoch kaum vom Fleck bewegt. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 <SX5E.DJX>, beendete den Handel mit einem Plus von 0,09 Prozent bei 3123,12 Punkten. Der Pariser CAC-40-Index <PCAC.PSE> legte ebenfalls um 0,09 Prozent zu und schloss damit bei 4266,19 Punkten.

Das wichtigste britische Aktienbarometer, der FTSE 100 <UKX.ISE>, verlor 0,19 Prozent auf 6696,60 Punkte. Vom Protokoll der britischen Notenbank waren kaum Impulse für die Londoner Börsen ausgegangen. Die Bank of England findet nach wie vor keine einheitliche Sichtweise zur konjunkturellen Entwicklung und so gehen auch die Meinungen in der Geldpolitik auseinander. Während sich Anfang November erneut zwei Zentralbanker für eine sofortige Zinsanhebung ausgesprochen hatten, hatten sieben dagegen votiert. Der Leitzins liegt seit mittlerweile mehr als fünf Jahren auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent.

Einen potentiellen Impulsgeber für den morgigen Börsenstart sieht Analyst Jens Klatt von DailyFX im Sitzungsprotokoll der US-Notenbank (Fed) an diesem Abend. "Es könnte eventuell als Vorwarnung für das gelten, was wir zum Start des kommenden Jahres zu sehen bekommen", sagte er. "Sollte sich die Fed restriktiver präsentieren als dies die Zinsentwicklung in den richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihen oder dem Euro-Dollar-Future impliziert, könnte es an den Aktienmärkten wieder abwärts gehen."

Gefragteste Branche im europäischen Handel war die der Baustoffe-Hersteller <SXOP.DJX> im Stoxx Europe 600 <SXXP.DJX> mit plus 0,49 Prozent. Der Rohstoffsektor <SXPP.DJX> hingegen war Schlusslicht mit minus 1,58 Prozent.

Unter den Einzelwerten im EuroStoxx 50 stachen die Titel der BBVA <BBVA.SCM> <BOY.FSE> hervor, die um 1,37 Prozent nachgeben und damit zu den schwächsten Aktien zählten. Das zweitgrößte spanische Geldhaus erhöht seine Beteiligung an der türkischen Bank Garanti auf fast 40 Prozent. Nachbörslich wurde bekannt, dass BBVA die Finanzierung der zwei Milliarden Euro schweren Übernahme durch eine Kapitalerhöhung stemmen will.

Die Anteilsscheine der Assicurazioni Generali <G.AFF> <ASG.ETR> legten hingegen als einer der Spitzenwerte im Index um 0,97 Prozent zu. Nach dem Verkauf von Unternehmensteilen hat der italienische Versicherer bereits jetzt schon fast alle seine Ziele für das kommende Jahr erreicht. Das eigentlich erst für 2015 gesteckte Ziel einer Eigenkapitalrendite von 13 Prozent wird Italiens größter Versicherer eigenen Angaben zufolge bereits Ende 2014 erreichen. Auch die Ziele für die Mittelzuflüsse seien bereits geschafft, teilte das Unternehmen auf einer Investorenveranstaltung mit. Zudem bestätigten die Italiener, dass sie höhere Dividenden planten.

Steil abwärts ging es in Paris für die Papiere des Atomkonzerns Areva <AREVA.PSE>. Sie büßten 15,66 Prozent ein. Der langjährige Siemens-Partner gab nach Problemen im Kraftwerksbau seine Ziele für 2015 und 2016 auf. In London ging es für die Aktien von Royal Mail <RMG.ISE> um 8,35 Prozent abwärts. Der Logistikkonzern hatte einen rückläufigen Gewinn für das erste Geschäftshalbjahr bekannt gegeben. Zudem hatte das Unternehmen gewarnt, dass die Pläne des Online-Handelshauses Amazon.com <AMZN.NAS> <AMZ.FSE>, einen eigenen Auslieferdienst für Pakete auf die Beine zu stellen, den Paketmarkt für andere Anbieter verkleinern dürfte. ck he

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