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KORREKTUR ROUNDUP Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwache Übersee-Börsen bremsen

17.11.2014 | 10:28

(Berichtigt wird im drittletzten Absatz, letzter Satz der Name des Kooperationspartners der Merck KGaA. Es handelt sich um Pfizer rpt Pfizer - und nicht Novartis.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die schwachen Übersee-Börsen haben am Montag den Dax <DAX.ETR> in Mitleidenschaft gezogen. Nach höheren Verlusten zum Auftakt des Handels sank der deutsche Leitindex zuletzt noch um 0,33 Prozent auf 9222,32 Punkte. Am Freitag hatte er kaum verändert geschlossen und auf Wochensicht moderate Verluste ausgewiesen.

Der MDax <MDAX.ETR> der mittelgroßen Unternehmen verlor am Montagmorgen 0,42 Prozent auf 16 222,12 Punkte, wogegen der Technologiewerte-Index TecDax <TDXP.ETR> ein Plus von 0,12 Prozent auf 1265,11 Punkte schaffte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <SX5E.DJX> fiel um 0,25 Prozent.

An der Wall Street zeichnet sich nach der Rekordjagd zunächst eine Korrektur ab: Dem Dow Jones Industrial <DJI.DJI> gelang am Freitag kein neues Hoch mehr, und der Future auf den US-Leitindex sank seit dem Xetra-Schluss um 0,24 Prozent. Dass Japans Wirtschaft im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres überraschend geschrumpft war, drückte den Nikkei-225-Index <N225.FX1> um knapp 3 Prozent nach unten.

STARRE FRONTEN ZWISCHEN DEM WESTEN UND RUSSLAND

"Zudem dürften die am Wochenende deutlich gewordenen, starren Fronten zwischen dem Westen und Russland so manchen Börsianer nachdenklich stimmen", erklärte Investmentanalyst Wolfgang Albrecht von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Auf dem G20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer waren die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten über die Ukraine-Krise deutlich geworden.

Neue Impulse für den Markt sollten am Nachmittag von einigen US-Konjunkturdaten kommen: Dem Empire State Index, der die Stimmung in der Industrie des US-Bundesstaats New York misst, sowie der Industrieproduktion und der Kapazitätsauslastung. Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG verwies zudem auf eine ebenfalls am Nachmittag anstehende Rede von EZB-Chef Mario Draghi vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments.

KOOPERATION BEFLÜGELT MERCK

Unternehmensnachrichten waren dagegen zum Wochenstart dünn gesät. Die Aktien der Merck KGaA <MRK.ETR> sprangen mit plus 2,97 Prozent an die Dax-Spitze - bei 77,66 Euro markierten sie einen neuen Rekordstand. Sie profitierten von der angekündigten Allianz des Pharma- und Chemiekonzerns mit Pfizer zur Entwicklung und Vermarktung von Krebs-Antikörpern.

Merck erhält gemäß der Vereinbarung eine Vorabzahlung von 850 Millionen US-Dollar. Bei Erreichen bestimmter Etappenziele (Meilensteine) können weitere Zahlungen in Höhe von bis zu 2 Milliarden Dollar folgen, teilte Merck mit. Ein Marktteilnehmer sprach von einer "höchst attraktiven Allianz" bei einem der am weitesten fortgeschrittenen Wirkstoffkandidaten.

INTERVIEW BELASTET SIEMENS

Dagegen verloren die Siemens-Titel <SIE.ETR> nach einem Presseinterview 0,41 Prozent. Vorstandschef Joe Kaeser gab dem Geschäftsbereich Medizintechnik eine vorläufige Bestandsgarantie im Unternehmen und erteilte Spekulationen über eine Ausgliederung, einen Verkauf oder einen Börsengang der Sparte eine Absage. Ein Börsianer wertete dies leicht negativ. Einige Marktteilnehmer hätten auf eine Ausgliederung gehofft - diese Fantasie dürfte nun zumindest vorläufig verpuffen. gl das

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