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Deutsche Wirtschaft: Spannungen mit China in Südostasien ernst nehmen

19.11.2014 | 05:27

HANOI (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft will verstärkt neue Märkte in Südostasien ins Visier nehmen - ist aber angesichts der Konfrontation einiger Länder in der Region mit der Großmacht China beunruhigt. "Wir sollten mit großer Wachsamkeit die derzeitigen Spannungen in der Südchinesischen See und die anti-chinesischen Demonstrationen in diesem Sommer beobachten", sagte der Vorsitzende des Asien-Pazifik-Ausschusses der Wirtschaft (APA), Hubert Lienhard, zum Auftakt des Vietnam-Besuchs von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Mittwoch in Hanoi. Asien brauche Stabilität und Frieden.

In Vietnam war es vor einigen Monaten bei Protesten gegen Peking zu schweren Krawallen gekommen. Beide Länder beanspruchen Inseln und Bodenschätze im Südchinesischen Meer. Auch zwischen Japan und China gibt es immer wieder wechselseitige militärische Drohgebärden.

Wirtschaftlich führe an der Region aber kein Weg vorbei, meinte Lienhard, der auch Chef des Maschinen- und Anlagenbauers Voith ist. "Asien ist für die globale Weltwirtschaft eine nicht mehr wegzudenkende Gestaltungsmacht geworden." Rund 30 Prozent der Welt-Wirtschaftsleistung werden in Asien erzielt. "Der diesjährige Apec-Gipfel in Peking hat in beeindruckender Weise gezeigt, dass sich die globalen Gewichte nochmals deutlich zugunsten Asiens verschoben haben", sagte Lienhard.

Im vergangenen Jahr seien immerhin rund 14 Prozent der deutschen Exporte in die Asien-Pazifik-Region gegangen. Länder wie Vietnam würden auch wegen ihrer wachsenden Mittelschicht für deutsche Unternehmen wichtiger. tb DP zb

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