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Aktien Frankfurt: Dax profitiert von China, Draghi und Rekordjagd an Wall Street

21.11.2014 | 11:55

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt feiern die Anleger am Freitag Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi, die anhaltende Rekordjagd der Wall Street und eine Zinssenkung in China. Der Dax <DAX.ETR> knüpft am Mittag mit einem Plus von 1,90 Prozent auf 9663,98 Punkte an seine jüngste Aufwärtsbewegung mit vier Gewinntagen in Folge an. Der deutsche Leitindex steht damit so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr.

Für den MDax <MDAX.ETR> der mittelgroßen Werte ging es am Freitagmittag um 1,55 Prozent aufwärts auf 16 795,74 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex TecDax <TDXP.ETR> gewann 0,98 Prozent auf 1331,57 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <SX5E.DJX> kletterte um 1,81 Prozent nach oben.

DAX IM KIELWASSER VON CHINA, DRAGHI UND WALL STREET

Draghi füllte am Vormittag Treibstoff für die Börsen nach. Er hatte auf einem Bankenkongress in Frankfurt abermals seine Handlungsbereitschaft bekräftigt, den Kampf gegen Niedriginflation und Wachstumsschwäche auszuweiten. Zudem hat die chinesische Notenbank ihre Leitzinsen gesenkt und damit zuletzt noch einen weiteren Kursschub auch für den deutschen Aktienmarkt gebracht.

Zuvor schon hatten starke Vorgaben den deutschen Aktienmarkt beflügelt, sagte Investmentanalyst Clemens Bundschuh von der Landesbank LBBW. Sowohl der weltweit bekannteste Aktienindex Dow Jones Industrials als auch der S&P-500-Index hatten am Vorabend in New York auf neuen Rekordständen geschlossen.

Auf Wochensicht liegt der Dax nun mehr als vier Prozent im Plus - das wäre das stärkste Wochenplus seit Mitte Dezember 2013. Marktexperte Daniel Saurenz von Feingold Research betonte allerdings: "Die Weihnachtsrally 2014 ist eine Rally mangels Alternative." Anleger wüssten in Tagen teilweise negativer Zinsen nicht wohin mit ihrem Geld und bissen mit mulmigem Gefühl in den Aktienapfel.

STUDIEN TREIBEN EINZELWERTE AN

Angesichts der ansonsten relativ dünnen Nachrichtenlage und der nur spärlich bestückten Tagesagenda sorgen Studien erneut für die größten Kurbewegungen: Eon-Papiere <EOAN.ETR> sprangen nach einer Hochstufung der Investmentbank UBS mit plus 3,15 Prozent auf 13,445 Euro an die Dax-Spitze. Bei der Nummer zwei der deutschen Energiebranche, RWE <RWE.ETR>, strich UBS-Analyst Patrick Hummel ebenfalls seine Verkaufsempfehlung. Die Anteile legten 2,44 Prozent zu.

Aktien von Heidelbergcement <HEI.ETR> profitierten mit einem Kursanstieg von mehr als drei Prozent von einer Berenberg-Studie. Analyst Robert Muir räumt dem Baustoffeanbieter ein Kurspotenzial von rund 17 Prozent ein. Ebenfalls deutliches Aufwärtspotenzial von fast 20 Prozent sieht das US-Analysehaus Bernstein bei BASF-Aktien <BAS.ETR> nach aktuellen Produktionszahlen aus der Chemiebranche. Das Papier verteuerte sich um 3,22 Prozent auf 73,39 Euro.

Andere Chemie- und Pharmawerte hinkten dem Markt indes hinterher. Händlern zufolge werden die Papiere von Anlegern als defensiv eingeschätzt und daher eher in Phasen erhöhter Unsicherheit an den Aktienmärkten gesucht. Bei steigenden Kursen konzentrierten die Investoren eher auf andere Branchen. Zudem wirkten negative Studien von Goldman Sachs und Kepler zum Chemiesektor vom Vortag nach. Merck-Aktien <MRK.ETR> legten nur unterdurchschnittliche 0,72 Prozent zu und ganz unten im Dax-Tableau fanden sich FMC-Titel <FME.ETR> mit plus 0,55 Prozent wieder. fat zb

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