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Übersichtlicher Plan zu Stakeholdern bei Extremereignissen und Klimarisikomanagement – The Geneva Association

12.01.2017 | 22:56

Die führende internationale Denkfabrik, The Geneva Association, hat heute das neue Werkzeug The Stakeholder Landscape in Extreme Events and Climate Risk Management herausgegeben. Dieser Plan veranschaulicht grafisch die Muster des Stakeholderengagements bei internationalen Rahmenabkommen zu Katastrophenvorsorge, Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung in den letzten fünf Jahrzehnten. Sie zeigt zudem die komplexe Stakeholderlandschaft und Multi-Stakeholder-Initiativen bei Extremereignissen und Klimarisikomanagement im letzten Jahrzehnt und beschreibt die Hauptentwicklungen bei der Verbreitung von Risikotransfer und Versicherungen. Der Plan bietet dem Leser einen Überblick über die laufenden globalen Schlüsselinitiativen und dient als wertvoller und informativer Leitfaden zu den wichtigsten Stakeholdern bei Extremereignissen und Klimarisikomanagement rund um den Globus. Seit den 1950er-Jahren stellen die UN und ihre Institutionen die Themen Katastrophenvorsorge, Klimawandel und nachhaltige Entwicklung in den Vordergrund des internationalen politischen Dialogs. 2015 verabschiedeten mehr als 190 Mitgliedstaaten drei internationale Abkommen: i. Das Sendai-Rahmenwerk zur Reduzierung von Katastrophenrisiken (2015 - 2030) (UN-Generalversammlung, 2015a), ii. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (UN-Generalversammlung, 2015b) und iii. Das Pariser Abkommen (UNFCCC, 2015). Diese Prozesse haben die Wahrnehmung und Behandlung der Themenbereiche Katastrophenvorsorge, Klimawandel und nachhaltige Entwicklung durch nationale Regierungen in den letzten fünf Jahrzehnten grundlegend beeinflusst. Die Konvergenz dieser Initiativen im Jahr 2015 hat eine neue Klarheit und Kohärenz in die globale Perspektive gebracht und eine gezieltere Vorgehensweise für die weltweite Entwicklung ermöglicht. Die unter der Schirmherrschaft der UN ermöglichten internationalen Beratungen und Verhandlungen haben ein breites Spektrum an Stakeholdern in diesen Prozessen zusammengebracht. Neben den internationalen Abkommen wurden eine Vielzahl unterschiedlicher multilateraler Initiativen von einer großen Bandbreite an Stakeholdern aus dem öffentlichen und im privaten Sektor auf internationaler, regionaler, nationaler und lokaler Ebene ins Leben gerufen, um bessere Möglichkeiten zu finden, Menschenleben und Lebensgrundlagen zu schützen und wirtschaftliche Verluste zu vermindern. Diese sind in dem Plan in vier Hauptbereiche eingeteilt: (1) Stärkung von Risikowissen und Risikobewertungskompetenz, (2) Förderung eines integrierten Ansatzes zur Bewältigung von Katastrophen und Klimarisiken, (3) Initiativen und Innovation bei Risikotransferlösungen und (4) Erleichterung von Risikotransferlösungen (oder Mechanismen) für den Landwirtschaftssektor. Dr. Maryam Golnaraghi, Director des Extreme Events and Climate Risk Programme der Geneva Association, sagte: „Proaktives und integriertes Risikomanagement ist der einzige Weg, die durch den Klimawandel verursachten sozioökonomischen Auswirkungen auf unsere Gesellschaften zu mindern. Trotz der erkennbaren Fortschritte, Errungenschaften und des höchst aktiven mehrfachen Multi-Stakeholder-Engagements und entsprechender Initiativen sind diese Bereiche noch fragmentiert. Die Entwicklung integrierter, nachhaltiger und skalierbarer Risikomanagementpraktiken wird stärkere strategische öffentlich–private Partnerschaften erfordern, die die Stärken der Stakeholder nutzen, Redundanzen vermeiden und Prioritäten koordinieren.“ Secretary General der Geneva Association, Anna Maria D’Hulster, sagte: „Jedes der drei Rahmenabkommen, die 2015 unterzeichnet wurden, haben die wichtige Rolle von Versicherungen bei der Stärkung der wirtschaftlichen Belastbarkeit gegenüber Extremereignissen und Klimarisiken explizit oder implizit anerkannt. Als Schlüsselplattform zwischen der an diesen Abkommen beteiligten (Rück)Versicherungsbranche und weiteren internationalen Stakeholdern spielt die Geneva Association eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung entscheidender Einblicke, Erleichterung des Dialogs und Ermöglichung einer engeren Koordination zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen, die sich mit den zunehmenden Extremereignissen und Klimarisiken befassen.“ Der Stakeholder-Plan steht unter folgendem Link zur Verfügung: https://goo.gl/Y6pxcT Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.     

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