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Sartorius erwirbt Zellanalytik-Innovationsführer Essen Bioscience

03.03.2017 | 10:41

Sartorius, ein international führender Partner der biopharmazeutischen Industrie und Forschung, hat heute einen Vertrag zum Kauf des US-amerikanischen Unternehmens Essen BioScience Inc. unterzeichnet. Essen BioScience entwickelt und vermarktet neuartige, kamerabasierte Zellanalytik-Systeme für die Arzneimittelforschung. Sartorius erwirbt Essen von SFW Capital Partners, eine auf mittelgroße Analytikfirmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft. Die Transaktion, die noch unter Zustimmungsvorbehalt der Kartellbehörden steht, soll bis Ende des ersten Quartals 2017 vollzogen werden. Sartorius wird Essen BioScience für 320 Mio. US$ in bar erwerben. Das Unternehmen beschäftigt aktuell etwa 150 Mitarbeiter und wird im laufenden Jahr voraussichtlich einen Umsatz von rund 60 Mio. US$ bei einer deutlich zweistelligen operativen EBITDA-Marge erzielen. Essen BioScience hat seinen Hauptsitz in Ann Arbor, Michigan, USA, sowie Vertriebsgesellschaften in Großbritannien und Japan. Mit der Übernahme baut Sartorius den Bereich Bioanalytik deutlich aus, nachdem das Unternehmen erst im vergangenen Jahr durch die Akquisition des Zellscreening-Spezialisten IntelliCyt in dieses innovative und wachstumsstarke Arbeitsgebiet eingetreten ist. „Durch die Akquisition von Essen Bioscience erweitern wir das Portfolio unserer Laborsparte um eine weitere leistungsstarke, einzigartige Technologie für eine schnellere und effizientere Arzneimittelforschung. Die Systeme von Essen zur zeitlich aufgelösten Untersuchung von Zellen ergänzen sich hervorragend mit unseren IntelliCyt-Geräten und wir bieten damit das breiteste und innovativste Zellanalytik-Portfolio der Branche“, sagte Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender von Sartorius. Leistungsfähigere Verfahren für die Analyse von Zellen gelten als eine wichtige Voraussetzung für weiteren medizinischen Fortschritt z.B. in der Immunonkologie und der Antikörper-und Stammzellforschung. Essen BioScience bietet hierfür eine Plattform von Instrumenten, Software und Reagenzien, die mittels hochauflösender Bilder biologische Prozesse in Echtzeit visualisiert und vollautomatisch analysiert. Mithilfe der gewonnenen Daten lassen sich neue Erkenntnisse über Wirkmechanismen in kranken und gesunden Zellen erzielen, die dazu beitragen, die oft sehr zeitintensive Entwicklung neuer Wirkstoffe deutlich zu beschleunigen. „Wir freuen uns sehr darauf, Teil des Sartorius-Teams zu werden, und gemeinsam mit IntelliCyt als Bioanalytik-Kompetenzzentrum eine führende Position in der Zellanalytik aufzubauen. Schon heute sind wir mit unseren Systemen breit in den Forschungslaboren der Pharmaindustrie vertreten und haben damit eine hervorragende Basis, gemeinsam weitere Innovationen zu entwickeln und zu etablieren“, so Brett Williams, Präsident und CEO von Essen BioScience. „Der Zusammenschluss mit Sartorius bietet außergewöhnlich gute und nachhaltige Wachstumsmöglichkeiten und damit sehr positive Perspektiven für Mitarbeiter und Geschäftspartner.“ Sartorius wird seine Finanzziele für das Jahr 2017 für die Sparte Lab Products & Services und damit auch für den Konzern nach Abschluss der Transaktion aktualisieren. Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns. Die Inhalte der Aussagen können nicht garantiert werden, da sie auf Annahmen und Schätzungen beruhen, die gewisse Risiken und Unsicherheiten bergen. Über Sartorius Der Sartorius Konzern ist ein international führender Pharma- und Laborzulieferer mit den beiden Sparten Bioprocess Solutions und Lab Products & Services. Bioprocess Solutions trägt mit einem breiten Produktportfolio mit Fokus auf Einweg-Lösungen dazu bei, dass Biotech-Medikamente und Impfstoffe sicher und effizient hergestellt werden. Lab Products & Services konzentriert sich mit Premium-Laborinstrumenten, Verbrauchsmaterialien und Service auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und Biopharmaunternehmen sowie auf akademische Forschungseinrichtungen. Das 1870 gegründete Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro. Rund 7.000 Menschen sind für den Konzern tätig, der über Produktions- und Vertriebsstandorte in rund 110 Ländern verfügt.     

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